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Oder bei dieser aktuellen Studie: fließen die Spermien bei einer Insemination wieder aus der Gebärmutter?
Ein anderer Aspekt wurde dort jedoch nicht angesprochen. Die Gebärmutter ist ein Organ, dass eine peristaltische Eigenbewegung aufweist, ähnlich wie der Darm z. B., also Muskelkontraktionen, die unwillkürlich erfolgen. Das ist eigentlich zunächst einmal der Normalzustand und daher auch von untergeordneter Bedeutung, wenngleich es Theorien gibt, die veränderte Kontraktionsmuster bei der Endometriose für die geringere Schwangerschaftswahrscheinlichkeit verantwortlich machen oder gar die Ursache für die Endometriose hier vermuten.
Führt man nun einen Katheter in die Gebärmutter ein, um Spermien oder Embryonen dort zu deponieren, dann gibt es Studien, die einen Verstärkung der uterinen Kontraktionen nachweisen konnten. Und daraus wurde geschlossen, dass bei unvorsichtigen Manipulationen innerhalb der Gebärmutterhöhle eine Einnistung erschwert oder die Gefahr, dass die Spermien wieder herauslaufen erhöht würde. Bewiesen wurde diese Theorie jedoch nicht, lediglich das Vorhandensein der Kontraktionen.
Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden führte zu anderen Ergebnissen. Bei 36 Patientinnen wurden vor und nach einer intrauterinen Insemination die Bewegungen der Gebärmutter mit Hilfe von Ultraschall dokumentiert. Diese Untersuchung ergab, dass weder in der Frequenz noch in der Richtung der uterinen Kontraktionen Unterschiede zwischen dem Zeitraum vor und nach der Insemination nachweisbar waren. Insbesondere konnte keine Zunahme von Bewegungsmustern nachgewiesen werden, die von oben (Fundus) nach unten (Zervix) verliefen.
Diese Studie beweist aufgrund ihrer geringen Fallzahl natürlich auch eher wenig und auch ist der Endpunkt der Untersuchung (Kontraktion der Gebärmutter) ist schlecht gewählt. Ob die Frauen schwanger werden, ist ja der entscheidende Punkt und wäre als Erfolgsparameter sicherlich hilfreicher. Aber dennoch ist das Ergebnis interessant und hat sicherlich das Potential, den einen oder anderen zu beruhigen.
Gestel IV, Ijland MM, Willekes C, Evers JL, Hoogland HJ
Intrauterine manipulation does not adversely influence the direction and frequency of endometrial waves.
Fertil Steril. 2008 Jan 2 [Epub ahead of print]
Was ist mit Kontraktionen der Gebärmutter (Orgasmus…?) nur wenige Stunden nach dem Transfer?
Andere Frage: Kann die Gebärmutter eine Art allergische Reaktion zeigen und die Embryonen “ausspucken” (Unverträglichkeit)?
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Kontraktionen der Gebärmutter werden bereits durch den Transfer nachweislich ausgelöst. Ob man nun wirklich einige Stunden nach dem Transfer direkt Verkehr haben sollte: Niemand weiß es genau, aber die Ergebnisse von Studien zu diesem Thema sind eher beruhigend
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Hallo Doc, der Artikel ist schon alt, ich hoffe, ich bekomme viell. noch eine Antwort, denn ich bin grad sehr verzweifelt! Was ist mit Orgasmus an Tag TF+3, denn das ist ja der Einnistungstag. Schaden die Kontraktionen dem Embryo, der grad geschlüpft ist? Oder ist das (hoffentlich) auch nicht entschieden. Bitte beruhigen Sie mich…Ich wollte eigtl. was Gutes tun wegen der Durchblutung der GM…Bitte sehr um Antwort! Danke
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@ Jule: Das sollte dann genauso wenig ein Problem sein, wie von einem Tisch zu springen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Kinder in diesem Stadium noch diverse Orgasmen ihrer Mütter über sich ergehen lassen mussten. Nein, da will man gar nicht drüber nachdenken
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Ich Danke Ihnen sehr für Ihre Antwort, Tag gerettet
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