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Unter der Überschrift Onlinekosten.de - News - Achtung, Jungs: Laptops machen impotent informiert der Newsdienst von “onlinekosten.de” darüber, dass ein ein Team der State University New York in Stony Brook in einer Studie feststellte, dass Laptops impotent machen.
Aber ich habe trotzdem dazu gelernt: Im Inneren eines Laptops herrschen bis zu 70 °C. Und die Studie ergab eine deutliche Reduzierung der Spermienqualität, wenn der Laptop seinem Namen entsprechend verwendet wurde, also auf dem Schoß. Durch die ausgestrahlte Hitze werden die Hoden überwärmt und dies führt zu einer eingeschränkten Spermienproduktion.
“Der Körper muss die Hoden auf einer geeigneten Temperatur halten, um eine normale Spermienproduktion zu gewährleisten”, sagt Studienleiter Dr. Yefim Sheynkin. Laptops können im Inneren leicht eine Temperatur von über 70 Grad erreichen, die auch nach außen abstrahlt. “Auf dem Schoß benutzt, können tragbare Computer Hyperthermie des Skrotums verursachen”, so Sheynkin.
Am interessantesten an dieser Studie ist aber, dass sich diese Untersuchung auf die “aussagefähige Zahl” von 29 Männern bezog und dass das dann auch noch in der renommiertesten europäischen Zeitung für Reproduktionsmedizin (Human Reproduction) veröffentlicht werden konnte. Man fragt sich, ob da gerade alle Editoren im Urlaub waren….<
Nachtrag [12.12.2004]: Passend zum Thema bin ich auf eine etwas ältere Mitteilung in Focus-online gestoßen. Dort wird über die Auswirkungen des körpernahen Tragens von Handys berichtet und die Tatsache, dass eine ungarische Forschergruppe eine um bis zu 30% verminderte Spermienmenge bei Handybesitzern fanden, welche ihre Geäte in der Hosentasche mit sich führten.
Unberücksichtigt blieben bei der Untersuchung andere Faktoren, die ebenfalls zu einer Verschlechterung von Spermien-Menge und Qualität führen können, wie Stress, Rauchen oder Art der Arbeit. So finden andere Wissenschaftler die Ergebnisse zwar interessant, aber noch weit entfernt von tatsächlicher Beweiskraft.
Diskutiert wurde die Studie auf der 20ten Konferenz der “European Society for Human Reproduction and Embryology” in Berlin.
Es handelt sich also keinesfalls um sichere Erkenntnisse, aber es scheint sinnvoll zu sein, die sogenannten SAR-Werte eines Handys zu kontrollieren, der jedoch nicht nur vom Gerät abhängig zu sein scheint, sondern auch von der Qualität des Empfangs.
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