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Auch dieses Jahr wieder eine Jahresstatistik der europäischen Ergebnisse zur künstlichen Befruchtung im europäischen Ausland. Und wie immer der Hinweis darauf, dass die “2005″ kein Schreibfehler ist, denn die Statistik hinkt traditionell sehr stark hinterher. [in eckigen Klammer die Zahlen der Jahre 2003 - 2004]
Eine sehr deutliche und Zunahme der erfassten Kliniken zeigt, dass immer mehr Länder dem Vorbild Deutschlands entsprechend eine Statistik zur Qualitätskontrolle durchführen. Dadurch steigt natürlich auch die Zahl der erfassten Behandlungen, was aber vermutlich nicht einer wirklichen Zunahme der Therapien entsprechen dürfte sondern nur einer gründlicheren Erfassung. In diesem Jahr kamen immerhin 28.417 Behandlungszyklen aus der Türkei hinzu, die nun erstmals ihre Zahlen einbrachte.
Wobei hier wieder zu erwähnen ist, dass die Zahlen sehr unterschiedlich in den verschiedenen Ländern sind
Die Unterschiede zum Vorjahr zeigten die richtige Tendenz, jedoch nur sehr gering ausgeprägt. Die Schwangerschaftsraten und Behandlungszyklen stiegen leicht an, währen der Anteil der Mehrlingsgeburten sank.
Die Erfolgsraten der künstlichen Befruchtung betrugen in Deutschland für diesen Zeitraum 28,7% pro Transfer.
Leider klappt hier meine automatische Verlinkung nicht, daher hier die Links auf 2002 und 2004
Nyboe Andersen A, Goossens V, Bhattacharya S, Ferraretti AP, Kupka MS, de Mouzon J, Nygren KG; and The European IVF-monitoring (EIM) Consortium, for the European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE).
Assisted reproductive technology and intrauterine inseminations in Europe, 2005: results generated from European registers by ESHRE: ESHRE. The European IVF Monitoring Programme (EIM), for the European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE).
Hum Reprod. 2009 Feb 18
Ich freue mich, dass solche Länderübergreifenden Statistiken jetzt immer aussagekräftiger werden. Wenn auch die Bezugsbasis nicht immer so genau übereinstimmen dürfte, liegt Deutschland auch nach dieser Statistik ganz gut im Trend.
Schön ist es auch, dass ich hier erstmals eine Statistik zu den Erfolgen der Donogenen Insemination lese und dass Ergebnisse zur PID und zur In-Vitro Maturation in der Statistik enthalten sein sollen (was waren denn da die Ergebnisse?)
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@Rebella: Die Donogene Insemination war auch für 2004 bereits erfasst (Gleiches Ergebnis im Übrigen). Die Ergebnisse der PID und IVM sind in der Kurzfassung des Artikels, den ich vorliegen habe, nicht erfasst, wobei gerade bei der PID durch sehr unterschiedliche Indikationen ein Durchschnittswert von begrenzter Aussagekraft sein dürfte und aufgrund der kleinen Fallzahzl gilt dies für die IVM erst recht. Interessieren würde mcih das jedoch auch, sollte ich an die Zahlen kommen, werde ich sie gerne nachreichen.
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Mich verblüfft und erfreut gleichermaßen der hohe Anteil von heterologen Inseminationen an der Gesamtzahl der Inseminationen. Ich hätte den Anteil geringer eingeschätzt.
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