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Es gibt einige Studien zur Verwendung von Ultraschall bei der Einführung der Embryonen in die Gebärmutter im Rahmen eines IVF-Transfers. Überwiegend werden die Vorteile dieser Methode proklamiert, wie z. B. in dieser Studie aus dem Jahre 2001:
Eine Studie aus Hong Kong ergab, daß die Kontrolle des Transfers mit Ultraschall eine bessere Schwangerschaftsrate ergiben könnte
Bei dieser Studie wurden 800 Zyklen untersucht, wobei 400 mit der konventionellen Methode durchgeführt wurden und 400 unter der direkten Kontrolle mittels Ultraschall. Es fanden Transfers mit eingefrorenen und wieder aufgetauten Embryonen genauso Eingang in die Studie wie Transfers mit “frischen” Embryonen.
Die Schwangerschaftsrate betrug 26% in der Gruppe mit Ultraschallkontrole und 22,5% in der Gruppe mit der konventionellen Transfertechnik. Dieser Unterschied war jedoch statistisch nicht signifikant.
Betrachtete man jedoch die Implatationsrate, also die absolute Zahl der eingenisteten Embryonen im Verhältnis zu der Zahl der transferierten Embryonen, dann ergab sich ein signifikanter Unterschied zugunsten der Ultraschallmethode (15,3%/Embryo gegenüber 12,0%)
Die Autoren empfehlen daher die die Kontrolle des Transfers mit Ultraschall.
Oi Shan Tang,1, Ernest Hung Yu Ng, William Wai Kei So and Pak Chung Ho
Ultrasound-guided embryo transfer: a prospective randomized controlled trial
Human Reproduction, Vol. 16, No. 11, 2310-2315, November 2001
Eine Studie von vor 2 Jahren kommt zu anderen Ergebnissen: Bei dieser Studie führte ein Arzt alle Transfers durch, an vorher ausgewählten Tagen mit an anderen ohne Ultraschall-Kontrollen. Dieses Studien-Design ist deswegen interessant, weil die unterschiedlichen Transfertechniken bei verschiedenen Ärzten dabei keine Rolle spielten, da immer der selbe Arzt den Transfer durchführte.
249 Patienten wurden im Rahmen dieser Studie behandelt. Die Anzahl von “klinischen Schwangerschaften” zeigte in den beiden Studiengruppen (mit oder ohne Ultraschall) keinen signifikanten Unterschied. Auch die Zahl der Eileiterschwangerschaften war nicht erhöht in einer der Gruppen.
Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass in der Hand eines erfahrenen Arztes die zusätzliche Unterstützung des Transfervorganges keine Vorteile bietet. Lediglich bei anatomisch schwierigen Verhältnissen kann der Ultraschall hilfreich sein.
Möglicherweise sind Verbesserungen der Einnistung in manchen Studien darauf zurückzuführen, dass der Transferkatheter nach dem Einspritzen der Embryonen aufgrund der Ultraschall-Kontrolle länger in der Gebärmutter verbleibt, bevor er wieder herausgezogen wird.
Flisser E, Grifo JA, Krey LC, Noyes N
Transabdominal ultrasound-assisted embryo transfer and pregnancy outcome
Fertil Steril. 2006 Feb;85(2):353-7
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