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Wie sehr überflüssige Kilos die Ergebnisse einer künstlichen Befruchtung beeinflussen ist nicht abschließend geklärt, denn es gibt zwar viele Studien, die einen negativen Einfluss auf die Behandlung aufzeigen, jedoch ist dies nicht durchgehend der Fall und es gibt Studien, die zwar einen höheren Medikamentenverbrauch zur hormonellen Stimulation der Eierstöcke aufzeigen können, nicht jedoch einen Unterschied in der Schwangerschaftsrate.
Nun ist eine Studie erschienen, die bereits aufgrund der riesigen Zahl an untersuchten Patienten weitergehende Aufschklüsse über den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Schwangerschaftsraten verspricht. Wer dieses Blog regelmäßig liest, weiß, dass mich große Fallzahlen schnell in Verzückung versetzen, sind sie doch selbst bei retrospektiver Auswertung und fragwürdigen statistischen Klimmzügen oft aussagekräftiger als jede wohldesignte doppelblind kontrollierte und randomisierte Studie. Zumal die Randomisierung im Falle der hier untersuchten Adipositas eher schwer fiele
Die Ergebnisse von 6.500 IVF- und ICSI-Behandlungen wurden in der Studie berücksichtigt und die Verläufe entsprechend des Körpergewichts der Frau beurteilt. Dazu wurden vier Gruppen gebildet:
Es fanden sich keine Unterschiede bei
Es fanden sich also zusammengefasst keine gewichtsabhängigen Unterschiede bei den Voraussetzngen für eine Schwangerschaft.
So unbeeinträchtigt die Voraussetzungen durch das Körpergewicht auch waren, zeigten sich jedoch im weiteren Verlauf negative Auswirkungen des Übergewichts. Denn die Schwangerschaftsraten und die Zahl der Lebengeburten war signifikant schlechter bei Frauen mit einem hohen Body Mass Index. Dabei fand sich kein Grenzwert, ab dem sich die Ergebnisse normalisieren. Jedes Kilogramm/Quadratmeter Körperoberfläche (das ist die Einheit des BMI) zuviel verschlechterte das Ergebnis statistisch signifikant.
Wenn man so will, kann man dies aber auch positiv uminterpretieren: Jedes Kilo weniger zählt und verbessert die Erfolgsraten. Weshalb bei gleich guter Eizell- und Embryonenqualität die Erfolgsraten niedriger sind, kann gegenwärtig nur Gegenstand von Spekulationen sein. Diese gehen bei den Autoren der Studie in die Richtung, dass das Übergewicht möglicherweise einen Einfluss auf das Milieu der Gebärmutter hat und die Einnnistungsprozesse beeinträchtigt.
Bellver J, Ayllón Y, Ferrando M, Melo M, Goyri E, Pellicer A, Remohí J, Meseguer M
Female obesity impairs in vitro fertilization outcome without affecting embryo quality.
Fertil Steril. 2009 Jan 24.
Und was ist mit den schlanken Frauen (BMI<20)?
Gab es nicht auch mal Hinweise auf einen negativen Einfluss von zu wenigen Kilos?
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Na, dann mal ab zum Normalgewicht
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Hmm, das habe ich leider auch schon vermutet :(. Naja, da ich eh schon auf Diät bin, betrachte ich diese Studie einfach mal als weitere Motivation
…
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Und wer es nicht schafft abzunehmen, den beissen die Hunde…Ich habs mit dem abnehmen aufgegeben und finde, dass ist das aller schwerste in meinem Leben. Dagegen ist aufhören zu rauchen ein Witz gewesen. Immerhin vielleicht hilft das ja doch etwas….:-(
*das depremiert mich einfach zutiefst. Ich stell mich jetzt einfach in die Sonne und hoffe das Fett schmilzt von alleine. *Handtuch nehm * winke bis zum Herbst
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Ich hab’ einen BMI von 29 (gehabt) und auch schon etliche künstl. Befruchtungen hinter mir.
Dann hat mich doch mal der Ehrgeiz gepackt und ich hab’s endlich geschafft, 11 kg abzunehmen. Und siehe da, die letzte künstliche Befruchtung hat geklappt ! Ich bin jetzt in der 39 Woche und warte eigentlich täglich auf unser Baby !
Selbst, wenn’s nicht bewiesen ist, dass die Kilo’s vielleicht Schuld an den Fehlversuchen waren, vielleicht ist’s auch nur Kopfsache - aber es hilft !!! :-))
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Hallo, lieber Doc? Verstehe ich das richtig, nach 20 Kilo Gewichtsabnahme verbessere ich die Chancen auf eine SS nicht? Dann muß ich es meinen Kiwu Doc auch nicht erzählen (Auswirkungen auf Stimulationsmedikamente?). Ich wünsche Ihnen einen schönen Skiurlaub!
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