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Die Wirkung einer Placebo-Akupunktur (hier wird der Einstich nur simuliert) scheint zur Verbesserung der Erfolgsraten bei der künstlichen Befruchtung besser zu sein als die real durchgeführte.
In einer sogenannten Doppelblindstudie wurde der Einfluss der echten Akupunktur mit einer vorgetäuschten verglichen. Die Akupunkturpunkte waren bei beiden Methoden identisch wie auch der zeitliche Zusammenhang mit der IVF-Behandlung. Allerdings drangen die Nadeln bei der Placeboakupunktur nicht durch die Haut ein.
Warum die Placeboakupunktur besser wirkt als die reale, wird von den Autoren damit begründet, dass die vorgetäuschte Akupunktur einer Akupressur ähnle, da mit den stumpfen Nadeln auf die Haut gedrückt werde. Ob evtl. sogar ein negativer Effekt durch die richtig Akupunktur entstehe, kann gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden, so der Studienleiter Dr Ernest Hung Yu Ng. Dies könne man nur mit einer Studie ausschließen, in der eine dritte Gruppe von Frauen weder die eine noch die andere Therapie erhält.
Eine Erklärung für die unterschiedlichen Ergebnisse anderer Akupunkturstudien hat er ebenfalls nicht anzubieten und weist auch darauf hin, dass es in den Übersichtsarbeiten zum Thema vor allem dann zu einer Verbesserung der Schwangerschaftsraten kam, wenn die IVF-Zentren eine eher bescheidene durchschnittliche Erfolgsrate aufwiesen (< 28%). Ein Phänomen, auf das ich in einem anderen Artikel ebenfalls hinwies.
Link zum Original-Artikel
Emily Wing Sze So, Ernest Hung Yu Ng1, Yu Yeuk Wong, Estella Yee Lan Lau, William Shu Biu Yeung and Pak Chung Ho
A randomized double blind comparison of real and placebo acupuncture in IVF treatment
Human Reproduction, doi:10.1093/humrep/den380
[...] extrem dünn ist und ohnehin nur mit Link zitiert werden darf. Da verlinke ich doch lieber auf unseren Artikel aus dem November 2008. Dort ist es ausführlicher [...]
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