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IVF und ICSI

Liegenbleiben nach dem Transfer?

Dazu mal meine eigene Meinung vorab: Ich glaube nicht, dass das Liegenbleiben nach dem Transfer den Erfolg einer IVF-Behandlung in irgendeiner Weise beeinflusst, da die Embryonen aus verschiedenen Gründen, die ich hier aufgezählt habe, nicht aus der Gebärmutter fallen.

Aber losgelöst von von diesen eher theoretischen Überlegungen, hat mir nun eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Kalifornien den Gefallen getan, diese Überlegungen zu prüfen. In 164 Behandlungszyklen wurden die Patientinnen nach zufälliger Auswahl (“Randomisierung”) entweder gebeten, direkt nach dem Embryotransfer aufzustehen oder noch eine halbe Stunde liegenzubleiben.

Die Schwangerschaftsrate für beide Patientengruppen betrug 50% und 46,3%. Es ergab sich also nicht nur kein signifikanter Unterschied, sondern die Ergebnisse waren identisch.

Eine einfache Studie mit klarem Ergebnis und praktischen Konsequenzen. Wenn es nur öfters so wäre in der medizinischen Wissenschaft.

Purcell KJ, Schembri M, Telles TL, Fujimoto VY, Cedars MI
Bed rest after embryo transfer: a randomized controlled trial
Fertil Steril. 2007 Mar 13; [Epub ahead of print]

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Kommentare

8 Kommentare für “Liegenbleiben nach dem Transfer?”

  1. … unabhängig von den erfolgsraten sollte aber die psychologische seite nicht vergessen werden.

    denn wenn man überlegt, dass gerade vor ein paar minuten der nachwuchs entstanden ist (eben leider nicht romantisch zuhause; ;-) , so ist das anschliessende liegen m.e. ganz wichtig, um ein bisschen ‘runterzukommen’ und für ein paar minuten ‘in sich zu gehen’ (und – ganz wichtig – den bauch zu streicheln ;-) .

    schlimm genug, dass man danach nicht ne zigarette rauchen oder sich ein glas wein eingiessen darf (bevor hier alle losschreien: DAS WAR EIN SCHERZ!)…

    LG und schönen tag
    jule

    PS: ihre punkte beim billiard sind doch ein ergebnis von photoshop, oder doc?? ;-)


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    Geschrieben von jule_15 am 21. März 2007 um 07:22
  2. nein, nix photoshop. Wirklich hart erarbeitet!

    Das mit der psychologischen Seite habe ich auch immer zum Anlass genommen, die Patienten ein wenig liegenzulassen. Nachdem ich aber diesen Artikel in der Praxis ausgelegt habe, verzichte ich auch konsequenterweise darauf.


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    Geschrieben von E. Breitbach am 21. März 2007 um 09:34
  3. Hallooooooo

    Wieso ist das Ergebnis als identisch zu werten, wenn es 50% zu 46,3% ergab??

    Gruß, Sally


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    Geschrieben von Anonymous am 21. März 2007 um 13:28
  4. @ anonymous: identisch heißt in diesem fall: der unterschied ist statistisch nicht signifikant!


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    Geschrieben von Donza am 21. März 2007 um 14:01
  5. @ Sally:Eine Schwangerschaft weniger in der einen Gruppe und es wäre exakt gleich. Das ist ein zufälliger Unterschied ohne statistisch bedeutsame Relevanz. Und somit kein Unterschied


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    Geschrieben von E. Breitbach am 21. März 2007 um 15:34
  6. uach wenn mir klar ist, daß es keinen Unterschied für die Take-Home-Rate ist …

    so wie Coffee to go?
    Hopp und weg?

    grinsel….
    (ich weiß schon, warum ich mir KiWuMedizin nicht antu…. seufz)

    Grüßle
    S.


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    Geschrieben von Suse am 21. März 2007 um 15:45
  7. Jo, Hopp und weg. Und bitte keine falschen Assoziationen


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    Geschrieben von E. Breitbach am 21. März 2007 um 18:34
  8. ;-)

    ex und hopp?

    [duck und weg....]


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    Geschrieben von Suse am 21. März 2007 um 19:33

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