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Seit zu Beginn der 90er Jahre eine Studie ein erhöhtes Risiko für Eierstockskrebs nach Hormonbehandlungen vermuten ließ, sind zahlreiche weitere Studien zu weitaus beruhigenderen Ergebnissen gekommen. Letztlich hielt die Diskussion über dieses Thema aber weiterhin an und einen Beweis dafür, dass das Krebsrisiko nicht erhöht ist, hat es bisher noch nicht gegeben.
Die in den Studien erfassten Patientenzahlen waren bisher nicht ausreichend groß, um sich ein abschließenden Urteil erlauben zu können. Nun hat das “National Cancer Institute” in den USA eine großangelegte Untersuchung der bisher zu diesem Thema durchgeführten Publikationen durchgeführt und die Ergebnisse für mehrere zigtausend in diesen Studien untersuchten Frauen zusammengefasst.
“Die Ergebnisse der Untersuchung sind sehr beruhigend”, teilt die Studienleiterin Dr Louise Brinton anlässlich des ESHRE-Kongresses ins Barcelona mit. “Die heute vorliegenden Daten bestätigen, dass kein Anstieg des Krebsrisikos im Zusammenhang mit Hormonbehandlungen besteht.”
Sie sei sich aufgrund ihrer Ergebnisse “sehr sicher”, dass das Risiko für Kinderwunschpatientinnen, an Krebs zu erkranken, nicht erhöht ist.
Via: The Age
Herzlichen Dank für diese Entwarnung. Es gibt ja doch einige Frauen, die in der Richtung Angst haben. …
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Oh ja, vielen Dank für diesen Bericht! Ich gehöre nämlich zu den Angst-Kandidaten..
Schönes Wochenende! Grüße Nixe
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Wo haben Sie Ihre Informationen her? Es gibt andere Quellen (u.a. FAZ.net), die Frau Barton und ihre Studienergebnisse leider genau anders zitieren, alles andere als “Entwarnung”.
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Wo ich die Informationen her habe steht im Link darunter und die Frau heißt Brinton
Und wenn Sie den Artikel aus der FAZ vom Juni letzten Jahres (Krebsfalle)meinen, dazu haben ich eine ausführliche Stellungnahme geschrieben. Zusammenfassend: Entwarnung. Man muss das nicht glauben, aber in dem verlinkten Artikel sind widerum weitere verlinkt, die sich ebefalls mit der Problematik beschäftigen und das ist der aktuelle und seriöse Kenntnisstand zum Thema Krebs und Kinderwunsch.
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Hier ist noch der Link zu einem Artikel zum Karzinomrisiko in “Reproduktionsmedizin und Endokrinologie”, der Anfang diesen Jahres veröffentlicht wurde: http://www.kup.at/kup/pdf/8057.pdf
Hier werden die Ergebnisse diverser Studien zu dem Thema zusammengefasst. Danach scheint ein erhöhtes Risiko für Borderline Ovarialtumore im Zusammenhang mit IVF zu stehen.
Andererseits wird festgestellt, dass infertile Frauen bei vielen der untersuchten Krebsgruppen ein erhöhtes Risiko haben. Ebenso auch Frauen, die nie ein Kind geboren haben (Nullparität).
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