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Über einen interessanten Ansatz, die IVF zu vereinfachen, indem man die Befruchtung der Eizellen in einem Silikonbehälter ablaufen lässt, der in der Gebärmutter der Frau “zwischengelagert” wird, hatte ich ja schon berichtet.
In der Kronenzeitung wird die “Gebärmutter aus Silikon” auch im Bild dargestellt, leider ohne Beschreibung, aber man kann sich ungefähr vorstellen, wie es funktionieren soll.
Der künstliche “Uterus” ist von 360 mikroskopisch kleinen Öffnungen durchbrochen, die nur ein paar Dutzend Mikrometer groß sind und den aktiven Austausch zwischen dem Embryo und seinem natürlichen Umfeld zu erleichtern. So können die Eizellen quasi in “natürlicher Umgebung” weiter reifen, bevor sie nach einigen Tagen mit der Kapsel wieder aus der Gebärmutter der Frau geholt werden.
Das Verfahren der Firma Anecova ist durch zahlreiche Patente geschützt ist und befindet sich derzeit in der Phase klinischer Tests. Noch sind keine Veröffentlichungen in der Fachliteratur erschienen.
Wieso künstlicher Uterus ?
Wenn dann entspräche das funktional einem Stück Eileiter,der, statt der gewachsenen Verbindung zur Gebärmutter, eben nur diese “Mikro-Poren” hat.
Eigentlich ist es doch nur ein Petrischale in Utero, hier nur ohne künstliches sondern ” versuchsweise” natürlicheres Nährmedium…
Der Begriff Prä-Embryo in der Kronenzeitung bezeichnet ja einen Voreinnistungs-embryo und dem würde ich funktional einem Eileiter als Entwicklungsort zuordnen -
so wie hier:
http://www.drze.de/themen/blickpunkt/includes/sz_abbildung1.html
Erst einmal: Willkommen zurück, Fassi.
Und ja: völlig korrekt, ich habe hier auch lediglich die Beschreibung der Hersteller und der zitierten Zeitung übernommen.
In Ihrem vorigen Artikel darüber stand ja, dass man mit dem Ding mehr und vitalere Embryonen bekommt.
Haben Sie schon genaueres gehört, wann wir es nutzen können? Können wir uns ein paar dieser Dinger aus dem Ausland schicken lassen, solange es die hier noch nicht gibt?
Ende des Jahres wird kolportiert, soll es auf den Markt kommen