IVF und ICSI
Der hippe Embryo
Embryos können “hip” sein. Das behauptete zumindest Professor Franz Geisthövel aus Freiburg beim 5. Symposium für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin in Hannover.
Dieses Akronym steht für “höchstes Implantations-Potential” – abgekürzt:
hip. Diese hip-Embryos werden in großen Teilen des europäischen Auslands für einen sogenannten Single-Embryo-Transfer (SET) bevorzugt und begründen die dort erzielten hohen Erfolgsraten bei nur geringer Mehrlingsrate (mehr dazu auch
hier, wo die Argumente Geisthövels auch schon anklingen). “Auch bei uns sollte es möglich sein, das Embryonenschutzgesetz entsprechend liberal auszulegen, um das Risiko von Mehrlingsgeburten zu senken”, sagte Geisthövel.
Ob das strenge Gesetz tatsächlich die Selektion von Embryonen zulässt, ist allerdings umstritten. Eine aktuelle Studie der Universität Göteborg lässt dies jedoch annehmen. Hier gelang es bei Frauen unter 36 Jahren durch die Rückgabe von nur einem Embryo statt zwei, die Mehrlingsrate von 33% auf unter 1% zu drücken und das unter Beibehalt der Schwangerschaftswahrscheinlichkeit
Quellen: Ärztezeitung und
Pressetext Schweiz
Stichwörter: Ausland,
Embryo,
Embryonenschutzgesetz,
Mehrlinge,
SET
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