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Insemination

Insemination: Hängt der Erfolg auch vom Katheter ab?

Laienhaft gesehen würde man davon ausgehen, dass bei einer Insemination der Erfolg der Behandlung nicht zuletzt auch davon abhängt, wie vorsichtig man die Spermien in die Gebärmutter spritzt. Ob also ein weicher und flexibler oder ein rigider Katheter verwendet wird, um die Insemination durchzuführen.

Eine Studie1 aus den USA widerspricht dieser nachvollziehbaren aber offenbar zu simplen Sichtweise. Dort wurden bei 100 Frauen Inseminationen durchgeführt und zwar zur Hälfte mit einem starren Katheter (”Tomcat”) und die anderen mit einem weichen und flexiblen der Firma Cook.

Die beiden Gruppen unterschieden sich nicht im Hinblick auf relevante Faktoren, welche die Schwangerschaftsraten beeinflussen können. Genauso wenig taten dies die Schwangerschaftsraten.

Eine etwas ältere Studie2 untersuchte nach dem gleichen Prinzip die Unterschiede zwischen dem rigiden Tomcat-Katheter (180 Frauen in 372 Zyklen) und einem weichen “Wallace”-Katheter (184 Frauen in 375 Zyklen). Auch bei dieser Untersuchung kam es zu keinen nennenswerten (statistisch signifikanten) Unterschieden in Abhängigkeit von dem verwendeten Instrumentarium.

1Miller PB, Acres ML, Proctor JG, Higdon HL 3rd, Boone WR
Flexible versus rigid intrauterine insemination catheters: A prospective, randomized, controlled study.
Fertil Steril. 2005 May;83(5):1544-6

2Smith KL, Grow DR, Wiczyk HP, O’Shea DL, Arny M.
Does catheter type effect pregnancy rate in intrauterine insemination cycles?
J Assist Reprod Genet. 2002 Feb;19(2):49-52


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