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Eizellspende

Mehr Risiken für Schwangerschaft nach Eizellspende

Wissenschaftler aus Süd-Korea berichteten auf dem Europäischen Kongress für Reproduktionsmedizin über eine sytematische Untersuchung von Schwangerschaftsverläufen nach Eizellspende. Diese Methode wird eingesetzt, wenn eine Frau z. B. bei vorzeitigen Wechseljahren keine eigenen Eizellen mehr produziert.

Die Forscher berichteten, dass erhöhter Blutdruck in der Schwangerschaft (eine bekannte Komplikation auch bei normal entstandenen Schwangerschaften, auch als schwangerschaftsinduzierter Hypertonus -SIH- bezeichnet) nach einer Eizellspende häufiger auftritt und ebenso auch vermehrt Fehlgeburten. Die Wissenschaftler führen die auf eine Reaktion des Immunsystems zurück, welches sich möglicherweise gegen das fremde “Ei” richtet, da diese Probleme bei einer Eizellspende durch die Schwester seltener auftraten.

Während die Wahrscheinlichkeit für einen erhöhten Blutdruck um das 5,2fache anstieg, wenn die Eizelle von eine fremden Spenderin stammte, so verdoppelte sich das Risiko lediglich (2,2fach), stammte die Spende von der Schwester.

Die Daten stammen von 61 Schwangerschaften mit Eizellspende und wurden mit dem Verlauf von Schwangerschaften nach einer “konventionellen” IVF verglichen.

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Kommentare

6 Kommentare für “Mehr Risiken für Schwangerschaft nach Eizellspende”

  1. Waren denn die Vergleichspersonen auch im gleichen Alter wie die Frauen mit Eizellspende?


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    Geschrieben von Rebella am 26. Juni 2005 um 23:36
  2. Es handelt sich um die Zusammenfassung eines Vortrags. Es handelt sich nicht um eine kontrollierte Studie, sondern um Vergleichszahlen aus anderen Studien zur SIH.


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    Geschrieben von E. Breitbach am 27. Juni 2005 um 00:00
  3. Ich bin in der 28. SSW mit Zwillingen und mein Gestoserisiko wurde zumindest nach dem Organscreening mit sehr gering eingeschätzt.

    Die Fehlgeburten hatte ich mit eigenen EZ nicht jetzt mit EZS.

    61 SS zu untersuchen scheint mir jedenfalls reichlich wenig. Das kann wohl kaum aussagekräftig sein.

    maria


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    Geschrieben von maria am 28. Juni 2005 um 22:36
  4. Liebe Maria,

    ich gebe Ihnen recht, wenn Sie sagen, dass 61 Patientinnen wenig aussagekräftzig sind. Aber sie sind zumindest aussagekräftiger als Ihre erfreulich positiven persönlichen Erfahrungen (n=1)


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    Geschrieben von E. Breitbach am 28. Juni 2005 um 23:40
  5. Ich scheine auch zu den glücklichen Ausnahmen zu gehören denn bei mir waren es meine alten EZ bei denen ich Fgs und biochemsiche SS hatte.

    Bis dato kann ich auch nicht über Bluthochdruck klagen obwohl ich schon im 3. Trimester bin.

    Allerdings neigen ja “ältere” Schwangere häufiger zu Bluthochdruck (auch ohne Eizellspende) und aus www.eizellspende.de weiß ich dass dort halt viele Frauen auch schon älter sind.

    Weiß man das Alter der Frauen die mit EZS und derer die mit eigenen EZ ss wurden? Das würde ich auch sehr interessant finden.

    Hat man vor weiter zu untersuchen?

    lg
    new chance


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    Geschrieben von new chance am 30. Juni 2005 um 13:20
  6. Eine interessante Frage: “Wie ehrlich sind Wissenschaftler?”

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30434/1.html


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    Geschrieben von Rebella am 3. Juni 2009 um 10:51

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