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Die aktive Immunisierung mit weißen Blutkörperchen des Partners kann bei wiederholt ausgebliebender Einnistung die Chancen bei IVF und ICSI verbessern
In der Zeitschrift “Gynäkologie und Geburtshilfe” präsentiert das Institut für Immunologie der Universitätsklinik Kiel ihre Ergebnisse mit der aktiven Immunisierung aus den Jahren 1996-1998.
Im Rahmen der Studie wurden die Daten von 686 Paaren retrospektiv nachuntersucht, welche mindestens zwei erfolglose Embryotransfers bekommen hatten (incl. von Transfers mit kryokonservierten Embryonen) und sich nach einer aktiven Immunisierung weiter einer IVF-Therapie unterzogen.
Im Durchschnitt hatten die untersuchten Paare 3-4 erfolglose Transfers in ihrer Vorgeschichte (2-12) und ließen nach der Immunisierung im Schnitt 2 weitere Embryonentransfers durchführen (1-7).
Die kumulative Schwangerschaftsrate betrug nach der Immunisierung 38% alleine mit der IVF und weitere 4% außerhalb eines Therapiezyklus. Die Schwangerschaftsraten lagen nach der Immunisierung im ersten Halbjahr bei 33% und die Geburtenrate bei 26%. Dies ist für die Patientinnen mit dieser Vorgeschichte eine Steigerung gegenüber der Statistik des deutschen IVF-Registers (1998) von annähernd 10%. Der positive Effekt trat insbesondere bei den Paaren ein, die 3-4 und mehr erfolglose Transfers in der Vorgschichte hatten und bei denen die Frauen unter 39 Jahre alt waren. Überhaupt gilt, daß der Effekt umso besser war, je weniger sich andere Gründe für eine ausbleibende Schwangerschaft finden ließen (Alter > 40, schlechte Stimulierbarkeit der Eierstöcke, schlechte Befruchtungsrate u. a.)
Zusammenfassend ist die aktive Immunisierung in der Lage, die Chancen bei Paaren zu steigern, welche trotz optimaler Voraussetzungen bei 3-4 Embryotransfers keine Schwangerschaft erzielen konnten
Stimmt, sehr aufmerksam. Dieser Artikel ist aus dem Jahre 2002. Ich habe ihn aus den alten News in dieses Blog übernommen, da er weiterhin relevant ist und vor dem Löschen gerettet werden soll.
Die Studie hat einige Schwächen, auf die man hinweisen muß. Zum einen werden normalen Transfers und Kryotransfers in einen “Topf” geworfen, was aufgrund der erwiesenermaßen schlechteren Erfolgrate beim Kryotransfer zu einer schlechten Vergleichbarkeit führt.
Überhaupt ist das untersuchte “Patientengut” sehr inhomogen, wie an der Zahl der Transfers vor und nach der Immunisierung zu sehen ist. Auch das Alter mit 20-45 Jahren weist eine extreme Spannweite auf.
Wie aus der Danksagung am Ende des Artikels hervorgeht, scheinen im Wesentlichen einige wenige große Zentren den Großteil der Patienten überwiesen zu haben. Daher ist der Vergleich mit dem Deutschen IVF Register problematisch, weil es sich bei diesen Zentren um solche mit guten Schwangerschaftsraten handelt, welche also ohnehin Ergebnisse über dem Durchschnitt dieser “Bundesdeutschen Statistik” aufweisen
Eine Kontrollgrupe fehlt also leider völlig, so daß man den wirklichen Effekt der Immunisierung nur schlecht einschätzen kann.
Jedoch bleibt festzuhalten, daß im ersten halben Jahr nach der Immunisierung die Ergebnisse hervorragend sind, wenn man bedenkt, daß es sich bei den untersuchten Patienten um eine extreme Negativselektion handelt.
Zusammenfassend kann man also zu dem Schluß kommen, daß die aktive Imunisierung eine Behandlungsform ist, die möglicherweise ein großes Potential aufweist in der Behandlung von wiederholt erfolglos therapierten Paaren, jedoch gelingt es der Studie nicht, überzeugend darzulegen, wie groß dieser Effekt ist
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Hallo
das kann ich nur unterschreiben
Jeweils der 1. Versuch NACH Immu führte zum Erfolg

Vor den Zwillis 4 neg. IVFs + 2 neg. KRyos
Vor dem 3. Kind 2 neg. IVFs + 1 neg. Kryo
Danach jeweils Aktive Immunisierung und SCHWUPPS schwanger
Manche halten es für Zufall , ich nicht *g*
Viele Grüße *winke*
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hallo,
bei mir wurde nach 2x IVF und 2xkryo eine immunologische Sterilität diagnostisiert. ist die Diagnose eine Aussichtlose Akt,wo ich d. wünsch nach eigenes kind, vergessen soll. Bitte schreib mir, falls du bei geleiche Diagnose, was anderes erlebt hast?
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