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Finnische Wissenschaftler untersuchten den Einfluss der sonographischen Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) auf die Einnistung bei einer IVF-Behandlung. Mit einem 3D-Ultraschall wurde der Aufbau der Schleimhaut, das Volumen und die Durchblutung vor der Spritze zum Auslösen des Eisprungs und am Tage der Eizellentnahme (Punktion) untersucht.
In dieser Studie hatten am Tage der hCG-Gabe (Auslösung) 29 von 35 Frauen ein dreiliniges Bild der Schleimhaut im Ultraschall (”triple-line pattern”), jedoch nur 5 am Tage der Punktion. Diese drei Linien lassen sich auch auf dem Bild links gut erkennen. Waren diese drei Linien am Tage der hCG-Gabe gut zu erkennen, betrug die Schwangerschaftsrate 44,8% (13 von insgesamt 39) und 0%, wenn sich die Schleimhaut homogen ohne diese Linien darstellte (0/6). Bei den Frauen, die ein dreiliniges Muster noch am Tage der Punktion aufwiesen wurden 80% schwanger (4/5).
Verglich man die Versuche mit Schwangerschaft mit denen ohne eine solche, dann ergaben sich keine Unterschiede hinsichtlich der Schleimhauthöhe (!), dem Volumen oder der Durchblutungsparameter. Interessanterweise traten Schwangerschaften sogar häufiger auf, wenn die Schleimhauthöhe vom Tag der hCG-Gabe bis zum Transfer abnahm.
Diese Studie bestätigt die Auffassung, dass die Höhe der Schleimhaut nicht das entscheidende Kriterium ist, sondern das dreilinige Muster im Ultraschall.
Jarvela IY, Sladkevicius P, Kelly S, Ojha K, Campbell S, Nargund G.
Evaluation of endometrial receptivity during in-vitro fertilization using three-dimensional power Doppler ultrasound.
Ultrasound Obstet Gynecol. 2005 Nov 4
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