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Natürlich ist es den meisten Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch ziemlich egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird – Hauptsache erstens überhaupt und zweitens gesund.
Eine aktuelle Studie verschafft Klarheit und das dankenswerterweise auch noch in Abhängigkeit von den angewandten Techniken und hier vor allem mit und ohne ICSI. Dazu wurden 15.164 Einlingsschwangerschaften ausgewertet, die in der Datenbank der US-amerikanischen Zentren dokumentiert wurden. Ich mag Studien mit solch erschlagend großen Zahlen, da kommt dann am Ende wenigstens etwas Aussagefähiges heraus.
Nun also die Prozentzahlen für die Jungen:
Die Untersuchung zeigt eine geringe aber signifikante Verminderung des Anteils an Jungen durch die Anwendung der ICSI bei Blastozystentransfers. Damit wäre das auch einmal endgültig geklärt
Luke B, Brown MB, Grainger DA, Baker VL, Ginsburg E, Stern JE
The sex ratio of singleton offspring in assisted-conception pregnancies.
Fertil Steril. 2008 Oct 22
…und bei der Insemination?
Da ist es doch ein klein wenig Jungen-lastig, oder?
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Bei Inseminationen habe ich keine größeren Studien, die sich damit beschäftigen
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