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Gesellschaft

Gene bestimmen Partnerwahl und Freundeskreis

In einer Zwillings-Studie haben kanadische Wissenschaftler nachgewiesen, dass ähnliche Erbanlagen bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielt.

Die Wissenschaftler um J. Philippe Rushton und Trudy Ann Bons der University of Western Ontario veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse nun in der Juli- Ausgabe des Fachmagazins “Psychological Science”. In einer Studie hatten die Forscher der University of Western Ontario mehrere hundert eineiige und zweieiige Zwillinge sowie deren Ehepartner und Freunde befragt. Die Wissenschaftler sammelten Daten zum sozialen Hintergrund, der Persönlichkeit und Lebenseinstellungen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Zweieiige Zwillinge, bei denen 50 Prozent der Gene übereinstimmen, waren ihren Partnern sehr ähnlich. Bei eineiigen Zwillingen war dieser Effekt noch ausgeprägter. Die Forscher analysierten daraufhin den Einfluß der Gene auf die Partnerwahl: Sie fanden heraus, dass die Kriterien, nach denen sich Zwillinge für Partner oder Freunde entscheiden, zu 34 Prozent auf gemeinsame Gene zurückgeführt werden können. Zwölf Prozent bezogen sich auf ein gemeinsames Umfeld und 54 Prozent auf persönliche Bedingungen. Demnach ist es also auch genau so entscheidend für die Partnerwahl, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

Via: Medizin-News

Ich gebe zu, dass es wenig mit dem eigentlichen Thema des Blogs zu tun hat, fand diese Ergebnisse aber spannend genug, um sie hier zu veröffentlichen.

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Kommentare

2 Kommentare für “Gene bestimmen Partnerwahl und Freundeskreis”

  1. “Zweieiige Zwillinge, bei denen 50 Prozent der Gene übereinstimmen, waren ihren Partnern sehr ähnlich.”

    Diesen Satz verstehe ich nicht… Ist er vielleicht aus dem Englischen falsch übersetzt worden? Müsste es nicht vielleicht heissen, “die jeweiligen Partner der Zwillinge waren sich sehr ähnlich”? Also sprich, Zwillinge suchen sich ähnliche Partner aus, weil sie ähnliche Gene haben?


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    Geschrieben von Aphrodite am 4. August 2005 um 14:43
  2. sie waren ihren Partnern sehr ähnlich. Also waren die Partner auch ihnen sehr ähnlich. Ich sehe da keinen Widerspruch. Es ist nur anders herum formuliert. Und Ihre Schlussfolgerung ist ja auch richtig


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    Geschrieben von E. Breitbach am 4. August 2005 um 15:42

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