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Dies und das

Fruchtbarkeit: IG-Nobelpreise zum Thema

DAs Magazin „Annals of Improbable Research“ verleiht jedes Jahr vor dem „echten“ Nobelpreis seine Preise an Wissenschaftler, die durch besonders kuriose Forschungsergebnisse oder -objekte aufgefallen sind.

Eisprungszeit besonders lukrativ für Stripperinnen

Männer sind offenbar in der Lage, den Zeitpunkt des Eisprung bei einer Frau herauszufinden. Welche Signale dabei zum Tragen kommen, ist noch unbekannt. Zu diesem Ergebnis kamen Psychologen der University of New Mexico. Sie befragten Stripperinnen nach der Höhe ihres Trinkgelds, an welchem Zeitpunkt ihres Zyklus sie sich befinden und ob sie Verhütungsmittel nehmen. Die Darbietungen der Frauen, die sich gerade unmittelbar vor ihrem Eisprung befanden, wurden von den Männern ganz offenbafr am meisten geschätzt, denn während ihres Eisprungs steckten ihnen die Männer die meisten Geldscheine zu.

Cola light dient der Verhütung. Oder auch nicht

Den Preis für Chemie erhielt Deborah Anderson. Sie führte einen Test durch, mit dem die Wirkung einer offenbar weit verbreitete postkoitale Verhütungsmethode untersucht werden sollte: Vaginalduschen mit Cola. Sie fügte Spermien unterschiedliche Produkte zu und stellte fest, dass Cola light innerhalb einer Minute alle Spermien abtötete, während dies mit New Coke nicht der Fall war. Sehr hübsch übrigens dieses Bild von der Preisverleihung, in dem die Versuchsanordnung hinsichtlich der Probanden und der verwendeten Körperöffnung eher suboptimal nachgestellt wurde.

Und sehr schön ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass Forscher der Universität Taipei in Taiwan das genaue Gegenteil nachweisen konnten. Weder Cola noch Pepsi wirkten spermizid. Sie bekamen ebenfalls eine Hälfte des Preisgeldes.

Nur Teures wirkt

Auch einen Preis für Medizin gab es. Die ausgezeichnete Arbeit untersuchte die Wirksamkeit von Plazebos in Abhängigkeit vom Preis. Hier zeigte sich, dass Plazebos um so besser wirken, je teuerer sie sind. Demzufolge dürfte es nicht an den Medikamentenpreisen liegen, wenn eine künstliche Befruchtung nicht erfolgreich ist.


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Kommentare

5 Kommentare für “Fruchtbarkeit: IG-Nobelpreise zum Thema”

  1. Erst mal braucht der Artikel mit Cola eine Korrektur:
    Cola muß man dafür nicht trinken, sondern lokal verwenden.Ekelhaft, übrigens.
    Ich habe diese Sache vor längerem zeit gehört.
    Über Cola gibt es noch andere gegenseitige Theorien.
    Mal sagen sie Cola brennt das Leber, mal dass es nichts passiert (bei Clever haben sie sogar ein Experiment damit gemacht).
    Ansonsten hat jede Studie ihre gegenseitige Studie und somit kann man nichts als richtig betrachten, weil es immer wieder das Gegenteil bewiesen wird.
    Sogar die Pyramide der korrekte Ernährung ist umstritten, manche beweisen so, andere das Gegenteil.
    Und wenn Beides bewweisbar ist, dann ist etwas doch nicht in Ordnung…


    Geschrieben von Ich am 6. Oktober 2008 um 10:33
  2. sag mal sndra: liest du die artikel eigentlich?

    Oben steht:“Vaginalduschen mit Cola. Sie fügte Spermien unterschiedliche Produkte zu und stellte fest, dass Cola light innerhalb einer Minute alle Spermien abtötete, während dies mit New Coke nicht der Fall war. Sehr hübsch übrigens dieses Bild von der Preisverleihung, in dem die Versuchsanordnung hinsichtlich der Probanden und der verwendeten Körperöffnung eher suboptimal nachgestellt wurde“.

    andra schreibt“Erst mal braucht der Artikel mit Cola eine Korrektur:
    Cola muß man dafür nicht trinken, sondern lokal verwenden.“

    doc: danke für den artikel, ich liebe diese abseitigen wissenschaftlichen ergebnisse und wollte nun keine weitere andra diskussion vom zaun brechen, nur wie ignorant kann man eigentlich sein? das bild von den alten herren mit der cola ist köstlich 🙂


    Geschrieben von Tom am 6. Oktober 2008 um 11:44
  3. Über die besondere Attraktivität von Frauen kurz vor dem Eisprung stand hier schon mal irgendwas. Ich geb´s ja zu, ich habe das bei der Terminierung meiner Bewerbungsfotos berücksichtigt. Leider bisher aber immer noch ohne Job. … 🙂


    Geschrieben von Rebella am 6. Oktober 2008 um 12:45
  4. …dass Teures besonders gut wirkt sieht man ja nicht zuletzt an dem schier unüberblickbaren Markt fragwürdiger alternativer Heilverfahren 😉

    Grüße, Xanthippe


    Geschrieben von xanthippe am 6. Oktober 2008 um 15:05
  5. @Tom – Ich lese immer die Artikel,auch wenn manchmal in Eile, oder unkonzentriert.
    Du hast Recht, aber ich habe den Beitrag vorher auf Yahoo gelesen und dort stand dieses Satz mit der Vaginaldusche nicht.Ich habe es dort noch ein Mal gelesen.
    Hier habe ich dann schneller gelesen.
    Und ignorant bin nicht ich, sondern es können viele andere sein, auch hier in De.Nicht alle sind perfekt auf der Welt, nirgends.
    Übrigens Tom: ich habe gemerkt dass verschiedene Quellen oft verschiedene Versionen einer Geschichte veröffentlichen. Also, nicht wundern.


    Geschrieben von Ich am 6. Oktober 2008 um 19:48

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