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Dies und das

Berlin: Kein Geld für IVF-Paare

Das Bundesland Sachsen hatte anfang der Woche angekündigt, dass es seine Pläne zur Unterstützung der künstlichen Befruchtung nun in die Tat umsetzt.

Die konkrete Umsetzung dieser Pläne sieht so aus: Ab März dieses Jahres müssen Paare, die sich einen Kinderwunsch durch künstliche Befruchtung erfüllen wollen, lediglich den Eigenanteil für die erste Behandlung komplett selbst tragen. Für eine zweite oder dritte Behandlung erhalten Sie einen Zuschuss von jeweils 900 Euro, was ungefähr der Hälfte des üblichen Eigenanteils und daher 25% der Gesamtkosten entspricht, berichten die TopNews.

Während die Krankenkassen üblicherweise nur drei Versuche finanzieren, unterstützt Sachsen auch Paare, die eine vierte Behandlung nötig haben. Diese wird mit sogar mit 1.600 bis 1.800 Euro bezuschusst. Ich halte das für eine sehr gute Regelung. Die Gelder werden nciht leich von Beginn an “verbraten”, sondern kommen denen zu, die nicht das Glück haben, gleich bei der ersten künstlichen Befruchtung erfolgreich behandelt zu werden.

Berlin meldet sich schon mal ab

Sprecherin der Berliner Gesundheitsverwaltung, Regina Kneiding, leistet umgehend den Offenbahrungseid: In Berlin wird es auch weiterhin keine finanzielle Unterstützung für Ehepaare geben, die sich einer Kinderwunsch-Behandlung unterziehen.

Es sei bedauerlich, dass es keine bundeseinheitliche Regelung für die Bezahlung von künstlichen Befruchtungen gebe. Angesichts der Haushaltslage in Berlin seien Finanzhilfen aus Landesmitteln aber nicht möglich.

Inhaltsverzeichnis für die Artikelserie “Kostendiskussion”

  1. Kommt Bewegung in die Kostenfrage?
  2. Kostenfrage: Saarland wird von Thüringen unterstützt
  3. Kostenfrage: Volle Erstattung der künstlichen Befruchtung?
  4. Auch Hessen für vollständige Kostenübernahme
  5. Kostenfrage: Es bewegt sich etwas
  6. Bundesrat für volle Kostenübernahme
  7. FDP in NRW für volle Kostenübernahme
  8. Sachsen spendiert eine Million Euro für Kinderwunsch-Paare
  9. Die Linken: Wir haben verstanden
  10. Berlin: Kein Geld für IVF-Paare
  11. SPD: Antwort an die Linke. Schwarzer Peter zur CDU
  12. Von der Leyen: Zu ernst für politisches Zuständigkeitsgerangel
  13. Kosten: Sensation?
  14. Auch Bayern denkt über Kostenzuschuss nach
  15. Ministerinnen streiten sich wegen Kosten
  16. Neuer Vorschlag: Stiftung soll Kosten übernehmen
  17. Fällt die Altersgrenze?
  18. Neues von der Familienministerin
  19. Kostenfrage erneut im Bundesrat zur Verhandlung
  20. Bundesrat: Erneut positive Entscheidung zur Kostenübernahme
  21. Gesetzesvorschlag in der nächsten Legislaturperiode
  22. Antrag der Linken abgelehnt
  23. Richtig gewählt? Kostenübernahme durch neue Koalition geplant
  24. Noch eine leere Versprechung?
  25. Kosten: Sachsen-Anhalt zieht nach
  26. Kosten: Immer auf die Kinderlosen. Selbst schuld?
  27. Was ist eigentlich aus dem Sachsenmodell geworden?
  28. Kosten: Bundesratsinitiative abgeschmettert
  29. Lauterbach für Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung
  30. Kostenübernahme: Neue Initiative Thüringens im Bundesrat
  31. Änderung der Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung?
  32. Kostenübernahme: Frau Schröder macht ernst!
  33. Mehr Kassenleistung bei künstlicher Befruchtung?
  34. DIE LINKE: Künstliche Befruchtung diskriminierungsfrei gewähren
  35. Es bleibt schwammig, unklar und unbefriedigend
  36. Kostenübernahme: Zwischenstand

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Kommentare

2 Kommentare für “Berlin: Kein Geld für IVF-Paare”

  1. Immerhin ist man in Berlin dahingehend ehrlich, dass es kein allein “persönliches Interesse der Paare” sei, sich in die Behandlung zu begeben, sondern dass es allein um die Kosten geht, warum keine Zuschüsse fließen. Das macht es für die Berliner Paare um keinen Deut besser, aber soviel Aufrichtigkeit wünsche ich mir von Angehörigen der Bundesregierung auch.


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    Geschrieben von tintenklecks am 11. Februar 2009 um 21:43
  2. Was soll man dazu sagen? Mittlerweile konnte ich jeden Morgen erst einmal in die Tischkante beissen weil ich mich so ärgere. Für alles ist anscheinend Geld da. Es werden zur Zeit Gelder in Millionenhöhe bereit gestellt um Firmen zu retten, die Abwackprämie wird verlängert,wenn irgendwo in einem anderen Land Hilfe benötigt wird ist Deutschland das erste Land das hier schreit wenn es darum geht diese Länder finanziell zu unterstützen usw. Aber sobald es darum geht Paare bei ihrem unerfüllten Kinderwunsch unter die Arme zu greifen dann ist kein Geld da. Da frage ich mich wieso werden Firmen gerettet wenn andersherum nicht auch dabei geholfen wird das in Deutschland wieder mehr Kinder auf die Welt kommen? Schliesslich muss es in Zukunft auch Leute geben die in den Firmen arbeiten.
    Naja vielleicht muss man Politiker sein um das zu verstehen.


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    Geschrieben von Stefan am 3. April 2009 um 08:39

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