Baby-Take-Home-Rate im Fokus von Ideologie und Marketing

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Demnächst gibt es wieder frische Zahlen des deutschen IVF-Registers. Dazu in einem späteren Artikel mehr, wenn die Ergebnisse online gestellt werden.

Im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Reproduktionsmedizin in Deutschland werden oft Zahlen kolportiert, die uralt sind und zudem noch fehlerhaft wiedergegeben werden. Zu den Fehlern in der Auswertung der Statistik werde ich noch einmal genauer Stellung nehmen, wenn die Zahlen von 2008 vorliegen, habe dies aber bereits grundsätzlich schon einmal in einem älteren Artikel getan.

Weltanschauliche Gründe für Statistikdesign

Es gibt grundsätzliche Gegner der Reproduktionsmedizin. So befindet sich die katholische Kirche schon lange auf einem Feldzug gegen die medizinische Unterstützung ungewollt kinderloser Paare. In einer im letzten Jahr erschienen Enzyklika hat sie sich noch einmal sehr deutlich gegen die künstliche Befruchtung ausgesprochen. Es wundert daher nicht, dass in ihren Publikationen die Zahl an Lebendgeburten pro Behandlung mit 10% angegeben wird.

Und auch das Frauen Forum Fortpflanzungsmedizin Reprokult gibt die Erfolgsraten mit 13% an, wobei Daten aus dem Jahre 2001 zitiert werden, der Artikel selbst jedoch nicht datiert ist. Schaut man sich die weiteren Inhalten der Seite an, dann wundert einen das ebenfalls nicht.

Schlechte Recherche

Das müsste einen ja nicht weiter stören, denn diese Gruppierungen haben ihre Gründe für eine solche Darstellung der Erfolgsraten. Bedauerlicherweise hat dies Folgen, wenn die eigentlich gut aufgemachte Medizin-Seiten wie netdoktor.de diese Zahlen unreflektiert übernehmen:


Die sogenannte „Baby-take-home“-Rate der reproduktionsmedizinischen Verfahren liegt nur bei gut zehn Prozent. Der Kinderwunsch kann also nur bei jedem zehnten Paar befriedigt werden.

Hier kommt dann noch ein weiterer Fehler hinzu: Die ohnehin schon zu niedrigen Schwangerschaftsraten pro Zyklus werden mit der kumulativen Schwangerschaftsrate gleichgesetzt, also der Erfolgsrate pro Paar.

Statistikinterpretation als Marketinginstrument

Die bekannteste Fehlinterpretation der deutschen Erfolgsraten findet man jedoch auf der Internetseite einer österreichischen Praxis. Dort wird unter dem Titel: „Erfolgs“-Raten in Deutschland auf die Restriktionen durch das deutsche Embryonenschutzgesetz hingewiesen:

Die Erfolgsstatistik unter dem restriktiven Deutschen Gesetz ist sehr schlecht.
Die Baby-Take Home-Rate nach IVF wird mit 12%, jene nach ICSI mit 10 – 12 % angegeben!

Den Begriff Erfolg bei diesem Text in Anführungszeichen zu setzen ist – gelinde gesagt – ein klein wenig frech, unterscheiden sich die Erfolgsraten in Deutschland und Österreich doch nur marginal

Es stellt sich vor allem die Frage, wer diese Zahlen „angibt“, die dort verbreitet werden. Als Quelle wird die „Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 20 Ungewollte Kinderlosigkeit“ angegeben. Das ist ja nun eine seriöse Quelle. Schauen wir doch mal rein.

Das Publikationsdatum der „Gesundheitsberichterstattung“ ist April 2004 und die Zahlen auf die man sich bezieht aus dem Jahre 2002. Der „News“-Letter-Artikel des Kollegen ist jedoch von 2006, was jedoch erst auf den dritten Blick erkennbar ist. Das macht man eigentlich nicht. Olle Kamellen sollten auch als solche zu erkennen sein, auch wenn sie bereits oll waren, als sie geschrieben wurden. Heute, sieben Jahre nach Erstellung der Daten auf die er sich bezieht, jedoch erst recht.

Ok, vielleicht eine Marginalie. Es kommt aber noch besser. Auf Seite 17 der Publikation, auf die der Kollege sich bezieht, steht folgendes:

Den Angaben des IVF-Registers 2002 zufolge kam es bei 22.813 IVF-Zyklen zu 5.362 Schwangerschaften (23,50 %). Bei der ICSI-Behandlung (35.877 Zyklen) konnten 9.261 Schwangerschaften (25,82 %) festgestellt werden. Die Rate der tatsächlichen Geburten, die erfasst wurden, liegt allerdings mit 2.591 Geburten bei IVF-Behandlungen sowie 4.657 Geburten bei ICSI-Behandlungen deutlich unter der oben erwähnten Rate. Die Anzahl der im Register registrierten Aborte erklärt diesen Rückgang nicht vollständig.

So bleibt der Ausgang von knapp einem Drittel (29,2 % bei IVF-Zyklen; 28,9 % bei ICSI-Zyklen) der ehemals registrierten Schwangerschaften unklar. Für das Jahr 2001 wurden vom DIR »Babytake-home«-Raten von 15,73% (IVF), 17,85% (ICSI),
15,75% (IVF/ICSI) und 9,43 % (Kryo) angegeben. Eine Verknüpfung von IVF-Register und Perinatalstudien könnte zukünftig helfen, Dunkelziffern aufzuklären und damit verlässlichere Angaben zur »Baby-take-home«-Rate zu machen.

„IVF 12% – ICSI mit 10 – 12 %“. So steht es unter Berufung auf diese Untersuchung auf der Homepage. Und hier steht „15,73% (IVF), 17,85% (ICSI)“. Kann hier noch von „Interpretation“ der Statistik die Rede sein? Und wenn ja, wie wurden die Daten interpretiert? Wurden einfach die weiter verfolgten IVF-Behandlungen als „negativ“ gewertet, was statistisch falsch wäre? Eine Erklärung dazu findet sich nicht.

Wenn man von sieben Jahre alte Daten mal eben so ein Drittel abzieht und sie dann ohne Datum ins Internet stellt, um seine eigenen Leistungen zu preisen, ist das noch Marketing oder mehr als das?



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Kommentar

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22 Kommentare

  1. Steffi schreibt

    Im besten Fall 25 Prozent ist trotzdem recht mies wenn man mit den besten Kliniken anderswo vergleicht. Ausserdem hat man in D nicht die Moeglichkeit, die Erfolgsrate einer bestimmten Klinik rauszufinden und ich persoenlich kaufe nicht gerne die Katz im Sack. Dass zB die Amis reihenweise Frauen abweisen und als nicht behandelbar abstempeln nur weil sie eventuell der Erfogsrate schaden ist mir bekannt, trotzdem habe ich ganz gerne Zugang zu Daten und Informationen bevor ich mich entscheide.

  2. Elmar Breitbach schreibt

    Wenn Sie diesen Durchschnitt mit den besten deutschen Kliniken vergleichen, dann ist das auch mies.

    Nochmal: Wir reden hier von Durchschnittswerten. Und gute deutsche Kliniken sind ebenso gut wie gute österreichische. Und der Durcdhschnitt ist in beiden Ländern Durchschnitt.

    Nicht das Thema aus den Augen verlieren: es geht um Statistikverdrehung.

  3. Rebella schreibt

    Jahresstatistik der europäischen Ergebnisse zur künstlichen Befruchtung im europäischen Ausland von 2004 (29 Länder) – Schwangerschaftsraten pro Eizellentnahme und pro Transfer lagen bei 26,6% bzw. 30,1% [25,8% bzw. 28,4% – D 2006]

    Österreich 2007: 32,7% Schwangerschaftsrate pro Follikelpunktion [25,8% – D 2006]

    Die Dateistiken sind allerdings nicht 100% vergleichbar:
    – Statistik Österreich enthält nur Fälle mit Frauen unter 40 in ihren ersten 3 Behandlungsversuchen.
    – Statistik Österreich enthält nur Fälle aus Vertragskrankenanstalten mit einer Schwangerschaftsrate pro Follikelpunktion von mindestens 18%.
    – Der Tatbestand der Schwangerschaft ist in Ö. erst dann erfüllt, wenn ein Herzschlag beim Kind nachgewiesen wurde.
    – In Österreich muss zu Beginn der Behandlung eine Meldung an das Register erfolgen.

  4. Elmar Breitbach schreibt

    Völlig richtig, es werden nur die vom Fond bezahlten Versuche ausgewertet,was eine positive Auswahl darstellt, während in Deutschland alle Behandlungen erfasst werden. Übrigens auch hierzulande bereits vor Therapiebeginn (=prospektiv)

  5. Rebella schreibt

    Ich freue mich, dass das DIR 2008 inzwischen online ist. Habe auch schon heiß darauf gewartet.

    Es gibt auch dieses Jahr wieder einige Bonbons. Unter anderem auch ein Ländervergleich bezüglich der Behandlungszahlen und der Erfolgsraten.

    Ich habe dieses Mal Antwort auf eine länger gestellte Frage von mir erhalten, da auch die Ergebnisse von heterologer IVF und ICSI einzeln ausgegeben werden. Demnach liegt der Erfolg der H-IVF gegenüber der H-ICSI und 5% höher. Erstaunlich, wenn man an die wesentlich höheren Kosten denkt. Wozu also?

    Aufschlussreich ist auch die Tabelle „Klinische Schwangerschaften pro Punktion“. Immerhin noch 21,48 bei der 10. Punktion. Ist das ein Druckfehler? Das würde bedeuten, auch die 10. Punktion ist noch außerordentlich aussichtsreich.

    Schön auch, dasses dieses Mal wieder einen ausführlichen Ländervergleich gibt.

    Dass die Zahl der ICSI´s in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, während die IVF zurück ging, hatte ich schon bei meiner Analyse der vorherigen Jahresberichte bemerkt. Jetzt wurde das noch mal in einem Diagramm sehr deutlich gemacht. Und das ist ein Umstand, zu dem ich gern von medizinischer Seite eine plausible Erklärung hätte.

  6. Steffi schreibt

    Hat man in Deutschland die Moeglichkeit, rauszufinden, welche Klinik welche Raten hat? Die Durchschnittswerte bringen einem ja nichts wenn man „seine“ Klinik nicht beurteilen kann. Andererorts wird an den Statistiken gedreht und geworben – klar ist das unschoen – aber dennoch bekommt man wenigstens etwas Info!! Klar ist es aergerlich wenn jemand mit verfaelscht niedrigen Durchschnittswerten anderswo negativ wirbt… aber die erfahrene Patientin weiss ja, wie das zu interpretieren ist.

  7. Elmar Breitbach schreibt

    @ Steffi. Hat man woanders die Möglichkeit, individuelle Erfolgsraten heruaszufinden? Wie gesagt: Man kann sich die individuellen Ergebnisse auf den Homepages der Zentren heraussuchen. Bis auf wenige (oben erwähnte) Ausnahmen geht es bei diesen Zahlen auch mit rechten Dingen zu.

    Und wenn diese verfälschten Statistiken undgefiltert eingang sogar in Spiegel-Artikel finden, dann glaube ich nicht, dass die erfahrene Patientin dies besser beurteilt.

    Solche Zahlen werden dann in der Öffentlichkeit unhinterfragt übernommen. Und das ist mehr als bedenklich.

  8. Rebella schreibt

    Ich halte es zur Beurteilung der Erfolge einer Praxis unbedingt ´für wichtig, auf die Begrifflichkeiten zu schauen und zu hinterfragen, für welche besondere Gruppe (z.B. Altersgruppe oder Ursachengruppe) diese Zahlen evt. gelten.

    Der Begriff Erfolgsrate ist nicht ausreichend. Auch nicht der Begriff Baby-Take-Home-Rate. Ich würde immer eine Schwangerschafts- oder Baby-Take-Home-Rate pro begonnenem Zyklus, pro Punktion oder pro Transfer erwarten. Diese kann ich dann auch mit dem D.I.R. vergleichen.

    Für die, die Probleme damit haben, die Kinderwunschpraxis ihrer Wahl einzukategorisieren, biete ich seit Jahren Hilfe an. Gebt mir die Zahlen und ich sage euch meine Einschätzung dazu.

  9. Steffi schreibt

    Lieber Doc. Das wusste ich nicht, dass man die Quoten in D auch rausfinden kann, danke fuer die Aufklaerung, ich habe das damals nicht hinbekommen oder zu schnell aufgegeben. Ich verstehe Ihre Frustration mit den gemogelten Statistiken… richtig auskennen tu ich mich nur in den USA, dort ist das zentralisiert, man kann sich alle Raten auf der SART Seite recht detailliert ansehen. Dort wird dann anders gemogelt, wie gesagt, wenn man einen FSH von knapp ueber 10 hat und erst 32 ist wird man trotzdem gleich vor die Tuer gesetzt bei Kliniken, die in dieser Altersklasse Rekorde brechen wollen. Eine 42jaehrige mit normalem FSH wird dort behandelt, obwohl ihre Erfolgsaussichten deutlich geringer sind… wenn man sich reinkniet findet man aber eine top Klinik und weiss woran man ist. Schoen, dass das in D nicht anders ist!! Hoffen wir mal dass nicht zu viele den Spiegel allzu ernst nehmen.

  10. Rebella schreibt

    Ich habe heute nochmal etwas genauer auf das DIR geschaut. Möchte noch ergänzen, dass ich es auch schön finde, dass die Erfolge „über 40“ nun mal pro Jahrgang aufgesplittet wurden.

    Begrüßenswert sind auch die Erklärungen zum Blastozystentransfer, SET und zu den Mehrlingsraten im Vorwort, sowie der Überblick zur Behandlungshäufigkeit und zu Erfolgsraten in anderen Ländern.

    Hilfreich ebenso die Information, dass mehr als 60% aller Behandlungszyklen in Deutschland und mehr als 80% der Kosten nicht mehr vom staatlichen Gesundheitswesen gedeckt sind. (Für mich bleibt da allerdings die Frage offen, ob mit staatlichem Gesundheitswesen nur die GKV oder auch die PKV gemeint ist.)

  11. Rebella schreibt

    Lieber Doc, ich würde mich freuen, wenn Sie uns eine Erklärung dazu geben, warum die Zahl der ICSI´s in den letzten Jahren so rasant zugenommen hat und die der IVF´s so zurück gegangen ist.

  12. Rebella schreibt

    … damit meine obige Frage nicht übersehen wird …

  13. Elmar Breitbach schreibt

    @ Rebella: Da dieser Artikel der etwas merkwürdigen Sicht auf die Statistik gewidmet ist, die aus Gründen der Ideologie oder des Marketings verdreht werden, würde ich auch gerne in den Kommentaren bei diesem Thema bleiben. Mehr dazu in einem weiteren Artikel, den ich am Wochenende in Angriff nehmen werden.

  14. Rebella schreibt

    Gut. Dann freue ich mich schon mal auf den Artikel am Wochenende. 🙂

  15. cruzeiro schreibt

    Oh, mal wieder die böse Klinik in Bregenz unter Beschuss …

    Tja, anscheinend sind die deutschen Kliniken nicht in der Lage, „Marketing“ zu machen. Nur diese eine Klinik in Österreich kann das.

    Ich finde die Aufarbeitung dieser einen Aussage auf den Internetseiten der „österreichischen Klinik“ etwas zu kompliziert.

    Ganz vorne ist ja (also marketing-tchnisch hervorragen plaziert) von einer SSR von > 60% pro Follikelpunktion die Rede und das im Intervall 34 bis 39 Jahren.

    Ich finde diese Quote für eine Analyse viel einladender.

  16. Elmar Breitbach schreibt

    @cruzeiro: Marketing ist eine Sache. Tatsachen zu verdrehen eine andere. Und wenn Sie der Aufarbeitung der Aussage nicht folgen können, dann lassen Sie es gerne bleiben. Jedoch stellt sich die Frage, wie Sie dann einen qualifizierten Kommentar zu diesem Artikel abgeben wollen.

  17. cruzeiro schreibt

    @ docBreitbach: doch, doch, konnte schon folgen. Was ich sagen wollte ist im Grunde: warum soviel Zahlenakrobatik („ein Drittel“ – übrigens „ein Drittel von 17%“, na ja …) mit diesem nur auf den zweiten Blick für einen heutigen Adressaten aufspürbaren Artikel, statt die viel provokantere 62%-SSR bei Frauen zwischen 35 und 40 Jahren (pro Follikelpunktion) zu kommentieren, die sich marketingtechnisch geschickt immer sofort finden lässt …

    (das ist der zweite Versuch, mein Kommentar bestand ja aus 3 Teilen, Teil 3 haben Sie nicht kommentiert, na ja, müssen Sie ja auch nicht …)

    Ich meine, wenn z.B. da „ein Drittel“ schön gerechnet wäre, DAS wäre doch was …

  18. Elmar Breitbach schreibt

    Stimmt, das kann man nur nicht in Frage stellen, da sich eine andere Behauptung nicht beweisen ließe.

    Beweisen lässt sich jedoch Diskreditierung der deutschen Konkurrenz mit Hilfe 7 Jahre alter Zahlen unter der Überschrift „Neues erfahren“.

  19. cruzeiro schreibt

    @docBreitbach:
    Haben Sie in der Alterskathegorie 35 bis 40 Jahren denn eine Statistik für die SSR nach IVF und/oder ICSI pro Follikelpunktion in Ihrer Klinik? Und in wieviel % dieser Fällen der erste Transfer dieser Follikelpunktion dann schon erfolgreich war? In wieviel % beim zweiten Versuch aus dieser Punktion (Kryo), in wieviel % beim dritten, vierten (alles Kryo)?

    Das alles ist z.B. für mich eine ECHTE kumulierte Wahrscheinlichkeitsrate.

    Daneben gibt es auch die Möglichkeit, nicht pro Follikelpunktion, sondern pro Patient zu kumulieren und auch da gibt es wieder Möglichkeiten, z.B. könnte man nur 3 Frischversuche kumulieren und dazwischen die Kryoversuche lässt man weg …

    Alles Möglichkeiten, Statistik zu „MACHEN“.

    Ich kann Ihnen zum Beispiel eine Statistik zeigen, wonach Deutschland eine Steueroase ist und die ist auch von einer nahmhaften Institution.

  20. Elmar Breitbach schreibt

    Ich kann Ihnen zum Beispiel eine Statistik zeigen, wonach Deutschland eine Steueroase ist und die ist auch von einer nahmhaften Institution.

    Eben. Und ich habe Ihnen oben eine gezeigt die nach dem gleichen Muster aus Deutschland ein reproduktionsmdizinisches Entwicklungsland macht. Was genauso so falsch ist.

  21. hallihallo schreibt

    Ich hab jetzt hier und im Wiki geschaut. Es wird ausführlich auf die „Statistikverdrehung“ der Behandlungsgegner eingegangen und gesagt, die von denen genannten Raten seien zu niedrig. Dann wird gesagt dass Kliniken bzw. Befürworter die Rate ja auch ev. nach oben „schönen“. Da ich ja aber auch nur zum dummen Fussvolk gehöre, das Statistiken gern falsch versteht, hätte ich einfach gerne die simple Auskunft wie gross denn nu die Baby-Take-Home-Rate in D ist. Gerne auch eine Spannbreite (dh. 15 – 25% oder sowas). Denn für uns dummes Fussvolk mit Kinderwunsch ist es nicht wichtig zu wissen ob die Rate jetzt 10 oder 13% ist. Sondern ob ich eine GROSSE Chance hab mit Behandlung zum Kind zu kommen oder eine KLEINE. Schwangerschaftsraten interessieren mich als Patientin und Kundin eigentlich nicht; ich will ja ein Kind, keine Schwangerschaft die im Abort oder sonstigem Desaster endet.
    Wenn die Baby-take-home-Rate sich in einer Spannbreite zum Beispiel bis max. 25% bewegen würde heisst das, 75% der Betroffenen haben auch nach mehreren Behandlungen KEIN Kind.
    Von mir aus kann man das auch abstufen nach Alter und Anzahl Versuche.
    Aber ich würd nur zu gern einfach die Facts wissen.

  22. Elmar Breitbach schreibt

    hallihallo: die Antwort dazu ist in diesem Artikel verlinkt. Gleich zu Beginn. Die Frage nach Facts ist berechtigt. Allerdings erst, wenn man die angebotenen Facts auch entsprechend berücksichtigte.