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Auslandsbehandlung: Mythen und Fakten

Immer wieder wird auch in unseren Foren diskutiert, ob und wann eine Behandlung im Ausland besser sei. Oft wird dabei als Argument für eine solche Behandlung genannt, dass „im Ausland generell viel mehr Möglichkeiten bestehen“ und daraus abgeleitet, dass die Erfolgsraten in ausländischen Praxen sehr viel besser seien.

Bestärkt werden diese Argumente vermeintlich durch Artikel in der renommierten Laienpresse, die bei genauerer Betrachtung jedoch oft fehlerhaft sind, wie ich in einem Leserbrief an den Spiegel auch damals ausführte.

Natürlich bestärken auch die Kollegen aus dem benachbarten Ausland die deutschen Kinderwunsch-Paare nur zu gerne in der Auffassung, dass die Behandlungserfolge im Ausland deutlich besser seien, was jedoch nachweislich nicht stimmt. Man kann jedoch den Eindruck gewinnen, dass die Verunsicherung deutscher Patienten zur Marketingstrategie einiger Kollegen jenseits unserer Grenzen gehört.

Zu allem Überfluss herrscht auch Unklarheit darüber, was in Deutschland erlaubt ist, und was nicht. Im Zweifel geht man davon aus, dass bestimmte Methoden hierzulande „eh´ nicht erlaubt sein werden“, obwohl dies oft nicht stimmt (z. B. Blastozystenkultur). Selbst die genetische Untersuchung von Embryonen ist in Deutschland nun erlaubt.

Von berufspolitischer Seite ließ man in Deutschland dieser Desinformation bedauerlicherweise über lange Jahre freien Lauf. Schlimmer noch: In dem Bestreben, das Embryonenschutzgesetz zu verändern (grundsätzlich löblich, Eizellspende sollte z. B. auch in Deutschland möglich sein), stellte man die gesetzlichen Restriktionen und ihre Auswirkungen überdramatisch in den Vordergrund. Einige deutsche Kollegen wurden sogar mit den Worten zitiert, dass sie unter der gesetzlichen Ausnahmesituation in Deutschland keine erfolgreichen Therapien durchführen können. Ich habe schon früher verschiedentlich angemerkt, dass ich dies für ein persönliches Problem dieser so zitierten Kollegen halte. Richtig ist lediglich, dass wir in dem Bemühen, die Zahl der Mehrlingsschwangerschaften zu reduzieren, durch das Embryonenschutzgesetz behindert werden, nicht jedoch bei dem Ziel, den Paaren zur erwünschten Schwangerschaft zu verhelfen.

ivfeuropaDer Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren hat nun unter der Adresse ivf-europa.eu den Versuch unternommen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. In einer Übersicht werden die häufigsten Mythen zur Auslandsbehandlung und deutschen Gesetzgebung entzaubert und mit den bekannten Fakten konfrontiert. Eine Seite, die (zumindest thematisch) sehr nach meinem Geschmack ist.

Es wäre sicherlich wünschenswert, wenn diese Übersicht durch fundierte Artikel und Literaturübersichten ergänzt wwürde, denn einer Behauptung eine Gegenbehauptung gegenüberzustellen ist in der Übersicht sicherlich hilfreich, jedoch wird der skeptische Patient nach wissenschaftlichen Belegen suchen und vermutlich in Zukunft auch finden, da die Seite noch im Aufbau begriffen ist. Auf jeden Fall ein guter Anfang!


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Kommentare

31 Kommentare für “Auslandsbehandlung: Mythen und Fakten”

  1. Danke Doc!!!

    Das bringt Licht ins Dunkel!


    Geschrieben von Pauline am 6. August 2010 um 09:32
  2. Hallo

    ich sage auch immer das sie im Ausland einen auch nicht Schwanger zaubern können, was manche zu meinen scheinen.
    Ein Arzt ob in Deutschland oder im Ausland kann nur einen Embryo in die Gebärmutter transferieren alles andere enscheidet die Natur !
    Es gibt nur einen Unterschied, das im Ausland jeder eine PID machen kann und in Deutschland nur Paare mit Erbkrankheiten, zumindest zur zeit. Aber da meist die Eizellen den Chromosomendefekt haben ( wenn kein bekannter Gendefekt beim Paar vorliegt ) und nur sehr selten die Spermien, so wurde es uns erklärt, reicht eine PKD auch aus und die ist in Deutschland erlaubt.
    Dann weiss man evtl. woran ein ausbleibener erfolg liegt.
    Von einer Weiterkultivierung aller berfuchteten Eizellen halt ich persönlich nicht viel, mein Arzt auch nicht, denn wir meinen das ein Embryo so schnell wie möglich wieder eingesetzt werden sollte, denn nur da gibt es das perfekte Medium.
    Ich habe schon soooo viele Versuche durch, und werde bei meinem Doc in Deutschland bleiben, denn dort bin ich sehr gut afgehoben.

    Ganz liebe Grüße
    Manu


    Geschrieben von manulein am 6. August 2010 um 16:13
  3. Hallo

    huch… mit „ich sage auch immer das sie im Ausland einen auch nicht Schwanger zaubern können, was manche zu meinen scheinen.“ meine ich das manche Docs überall so doll werben, das sie fast behaupten das sie alle schwanger bekommen wenn man nur zu ihnen ins Ausland kommt, so ist es aber leider nicht.

    Ganz liebe Grüße
    Manu


    Geschrieben von manulein am 7. August 2010 um 16:13
  4. @ manu: macht ihr denn dann auch intratubaren Gametentransfer? Denn nur dort wäre es ja wirklich das „richtige Medium“. Zu so einem frühen Zeitpunkt befinden sich Embryonen nunmal im Eileiter und nicht in der Gebärmutter…

    Grade das ist doch eigentlich das Argument für die Blasto-Kultur, dass sie eben dann erst in die Gebärmutter kommen, wenn sie es im natürlichen Zyklus auch tun würden.


    Geschrieben von ally am 8. August 2010 um 21:08
  5. @ ally: In der Theorie ja, in der Paxis gibt es dafür leider keine Bestätigung. Wie auch immer: wer einen Blastozystentransfer durchführen lassen möchte, kann dies auch in Deutschland tun, wie man auf der oben beschriebenen Seite nachlesen kann. Ich gehe davon aus, dass Sie das getan haben, wenngleich Ihr Eintrag Zweifel hinterlässt.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 8. August 2010 um 21:26
  6. Hallo,

    nach 4 negativen ICSIs und einer negativen Kryo in D bin ich fest davon überzeugt, dass die Chancen auf eine SS durch KB im Ausland deutlich höher sind als in D. In den USA hat es danach bei uns nämlich gleich 2x sofort geklappt. Dort wurden alle Embys 5 Tage lang ins Rennen geschickt (9 Stück) und ich wurde endlich vom Long Protokoll aufs Antagonisten-Protokoll umgestellt.
    Ich wünsche allen viel Glück, LG Morphose


    Geschrieben von Morphose am 9. August 2010 um 08:28
  7. @Morphose Herzlichen Glückwunsch dazu, das freut mich aufrichtig für dich!

    Aber die Aussagekraft eines einzelnen statistischen Ereignisses ist bekannt? Nein? Doch, doch, glaube es oder lass es bleiben, aber dies Aussagekraft ist nicht vorhanden, sie erreicht den Wert Null.

    siehe auch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Statistische_Signifikanz
    und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kausalit
    %C3%A4t

    Zu mathematisch? – tja, tut mir leid, aber kann ich nicht ändern, so ist Wissenschaft nun mal…


    Geschrieben von remis am 9. August 2010 um 10:30
  8. Ach ,die Bewertung von Kommentaren ist doch immer wieder berechenbar – geht man von einer gewissen Intelligenz der Leser aus und zeigt eine Quelle für die eigene Ansicht zum selber Nachlesen und Verstehen auf wird man „bestraft“.

    @Morphose, deine Aussage ist leider genauso wenig aussagekräftig wie: In Kleinkleckersdorf hat einer einen einzigen Tipp mit seinem Geburtsdatum beim Lotto abgegeben und den Jackpot gewonnen. Deswegen müssen wir jetzt alle Lotto spielen. Unser Geburtsdatum müssen wir als Tipp abgeben. Dann, so ist es meine ganz feste Überzeugung, gewinnen wir JEDER mit einer höheren Wahrscheinlichkeit den Jackpot, werden alle reich und können uns problemlos jegliche medizinische Behandlung leisten. Was interessiert mich da die Statistik, die die Wahrscheinlichkeit mit ca. 1:140.000.000 dafür angibt?

    So, und jetzt warte ich geduldig auf die negativen Bewertungen für diesen Beitrag, weil ich wieder mal Illusionen zerstört habe…


    Geschrieben von remis am 10. August 2010 um 09:52
  9. meine positive erfahrung im ausland ist natürlich auch nicht statistisch relevant.
    ich bin zur ivf nach spanien gegangen, weil mein fall (single)in deutschland gesetzlich nicht erlaubt ist.
    ich bin in spanien gleich beim ersten ivf-versuch schwanger geworden.
    mir wurden am tag 5 zwei blastos eingesetzt, eine davon hat sich weiterentwickelt und ich habe ein gesundes baby bekommen.
    und 7 eisbärchen gibt es auch noch.


    Geschrieben von Mirabellla am 11. August 2010 um 08:04
  10. Ich hatte auch mehrere versuche in Deutschland in sehr guten Kliniken bei sehr guten Ärzten, leider befruchtungs ratte war nicht tol gewesen. Nach den 6 ICSI versuch( bei 5 versuch bin auch Ss gerworden ,leider Fg gehabt) sind wir ins ausland, und gabs dort 100% befruchtungs ratte bei TESE material die auch schon proben bei voherigen ICSI verwendet waren.Wo in Deutschland bei 6 ICSI 5 mal 1 befruchtete und 1 mal 2 befruchtete waren.Wir hatten drei blasto nach 3 tag. Da von bin ich 2 mal Ss gerworden. Ich weiss nicht ob es glück war oder andere faktoren gespielt hatten, aber für mich hat es ergebniss gezählt dass, das ich heute mein sohn in armen halten , unsere weg war nicht einfach aber nach erfolgslose versuche in Deutschalnd gehörte auch da zu Ausland behandlung, und heute bin sehr froh diese weg gegangen zu sein, klar einfacher und biliger wurde es gewesen wenn wir in Deutschland geblieben wurden aber mann weiss nicht ob mit ein baby heute hätte
    Ich denke mann muss einfach auf alles offen sein…
    Ich hoffe das ihre mich gramatisch gut verschteht
    lg


    Geschrieben von Ewus 28 am 11. August 2010 um 08:45
  11. @ remis: Ich verstehe deinen Beitrag schon und du hast auch recht. Aber man hätte es durchaus auch freundlicher schreiben können.

    Ansonsten gilt: Wer im Ausland schwanger wurde, ist natürlich ein Ausland-Fan!!! Genau wie die Kiwukli, in der ich schwanger wurde, die beste von allen ist (ist ironisch gemein)!!!


    Geschrieben von Viktoria1 am 11. August 2010 um 09:27
  12. @Viktoria1 Ich bin Ingenieur – kein Diplomat.

    Mal davon abgesehen, daß ich das Thema Kinderwunsch ohne Ironie und Sarkasmus kaum noch ertragen kann, sonst wäre ich nämlich reif für die Klappse. Insbesondere bezüglich der ganzen ich-weiß-es-aber-besser-als-die-Ärzte-und-die-Wissenschaft-Postings. Ganz oben in dieser Kategorie stehen dann die ich-hab-die-Weisheit-mit-dem-Löffel-gefressen-Esos.

    „Unfreundlichkeit“ kann ich nun wirklich nicht entdecken – aber ständig nur auf der Appellebene und nicht auf der Sachebene (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell ) zuzuhören macht das Leben unnötig schwer und führt prinzipiell zu Missverständnissen.

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich sage/schreibe, nicht für das, was anstatt dessen „verstanden“ wird.


    Geschrieben von remis am 11. August 2010 um 11:51
  13. Hallo

    @ally, nein ich mache keinen intratubaren Gametentransfer.
    Aber trotzdem finde ich gehören sie wieder zurück in den Körper. Aber darüber kann man diskutieren bis zum umkippen, denn jeder hat dazu eine andere Meinung. Und das ist auch OK so.
    Wie gesagt mein Arzt und ich sind da gleicher Meinung.
    Ich wurde in Deutschland schon 3 x Schwanger bei Kryo, bei Transfer an Tag 2 normal in die Gebärmutter,leider immer FG.

    Wichtig ist das man sich gut aufgehoben fühlt.

    Gut das die Seite über die möglichkeiten in Deutschland informiert, manche falsche tatsachen halten sich hartnäckig und verunsichert die Paare.

    Ganz liebe Grüße
    Manu


    Geschrieben von manulein am 11. August 2010 um 21:41
  14. Gut das die Seite über die möglichkeiten in Deutschland informiert, manche falsche tatsachen halten sich hartnäckig und verunsichert die Paare.

    Das ist in der Tat das Wichtigste. Gutes Schlusswort, ohne die Diskussion abwürgen zu wollen.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 11. August 2010 um 22:32
  15. Vielen Dank für diesen Artikel!
    Klar, ich denke auch, dass die die Erfolgschancen nicht steigern können.
    Aber, was ist, wenn einem in Deutschland die gesuchte Hilfe verweigert wird? Da kann man doch nur ins Ausland gehen, oder?
    Mein Mann und ich sind davon betroffen, wir haben beide einen Gendeffekt, und unsere Genetikerin in Ddorf sagt, dass wir mit 25%-igem Risiko ein todkrankes Kind (Mukoviszidose – CF) bei ICSI bekommen würden (leider geht bei uns auch nur ICSI). Nun wurde uns geraten, uns an die Uniklinik Regensburg zu wenden, da dort ICSI mit PKD angeboten wird (und auch Erfahrung mit Mukoviszidose-Vererbung besteht) – sprich, die einzige Stelle in Deutschland, die uns helfen könnte. Regensburg hat allerdings die Behandlung abgesagt! Nun „stehen“ wir da, und wissen nicht weiter. Probieren wir es hier in Dtl. mit der gängigen ICSI (ohne genetische Untersuchung), laufen wir Gefahr, ein todkrankes Kind zu bekommen (bzw. dieses abtreiben zu müssen). Das kann doch nicht richtig sein, oder???
    Für uns wird somit wahrscheinlich nur das Ausland bleiben.
    Es ist nicht zu begreifen, dass man in Deutschland so „behandelt“ wird. Wir verstehen die Welt nicht mehr!


    Geschrieben von Ruth am 15. August 2010 um 21:28
  16. @ Ruth: es mag sein, dass sich das ändern wird, da die PID in Deutschland seit Neuestem nicht mehr verboten ist.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 15. August 2010 um 22:53
  17. @Elmar Breitbach: Lieben Dank erstmal für die schnelle Antwort.
    Ja, stimmt, aber da stecken die Praxen und Kliniken doch noch in den Anfängen. Unsere Genetikerin hat uns davon abgeraten, die PID hier zu versuchen, da noch keine Erfahrungen bestehen.
    Nur können mein Mann und ich aufgrund unseres Alters (35 und 39) nicht darauf warten, dass genügend Erfahrungen gesammelt werden.
    Und, wie gesagt, uns würde ja schon ICSI mit molekulargenetischer PKD genügen (die ist hierzulande ja schon lange erlaubt) – nur, die einzige Klinik, die uns in Deutschland helfen könnte, spielt da ja nicht mit und verweigert uns die „Behandlung“.
    Was können wir da denn noch machen? Bleibt uns doch nur ins Ausland zu gehen, oder?


    Geschrieben von Ruth am 16. August 2010 um 13:34
  18. Ich habe die Seite gerade entdeckt und verfolge diese Diskussion sehr gespannt.
    Meine Frau und ich würden gerne für unsere Kinderplanung in Deutschland bleiben!
    Es würdr und viel Geld, Zeit und Aufwand sparen!
    Meine Töchter die bei uns leben sind glückliche, intelligente Kinder aber leider ist die Ärztrschaft in Deutschland nicht bereit uns weiter zu helfen da es sich bei mir auch um eine Frau handelt.

    Wer mich also von einer IUI in Deutschland überzeugen möchte, ich freue mich sehr über Adressen von mutigen Ärzten die uns dafür nicht unser ganzes Vermögen abnehmen wollen

    MfG
    Trommelstein


    Geschrieben von trommelstein am 16. August 2010 um 16:32
  19. @trommelstein: Sorry, da hab ich keine Ahnung!? Hast Du diese Frage schonmal im Forum gestellt? Das lesen, denke ich, mehr User? Vielleicht solltest Du dich auch für das Forum Heterologe Insemination freischalten lassen – wäre wahrscheinlich das richtige Forum, diese Frage zu stellen!

    Viel Erfolg!


    Geschrieben von Ruth am 17. August 2010 um 13:48
  20. Dieses Werk könnte ich zur Klarstellung der Mythen und Fakten noch empfehlen: http://www.kup.at/kup/pdf/8866.pdf

    Und ja, der ivf-europa.eu Link konnte auch noch einen evt. Mythos bei mir austreiben. Ich habe nämlich bisher tatsächlich gedacht, dass die kryokonservierten Blastozysten erfolgereicher wären als die kryokonservierten PN-Stadien. Daraus ergibt sich für mich die Überlegung, dass auch eine Embryonenspende – PN-Stadien – erfolgreicher sein sollte als eine von Blastozysten. Ist das wirklich so? Gibt es dazu Belege? Ich kann das irgendwie nicht glauben. Weil ja auch frische Blastozysten bessere Chancen haben as frische PN-Stadien (weil ja schon mal bis dahin natürliche Selektion stattgefunden hat).


    Geschrieben von Rebella am 22. August 2010 um 23:11
  21. Nein, es ist eben nicht pauschal so, dass frische Blastozysten besser sind als frische PN-Stadien.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 23. August 2010 um 01:03
  22. Danke für die Antwort. Natürlich möchte ich das jetzt genauer wissen. Vielleicht wäre das was für ein neues Blog Thema?

    „nicht pauschal“ kann viel heißen. z.B., dass nur schlecht aussehende Blastozysten schechtere Chancen haben als 1A PN-Stadien und dass das nur in einem von 100 Fällen vorkommt. …


    Geschrieben von Rebella am 23. August 2010 um 21:37
  23. Im Theorie-Teil steht es eigentlich recht ausführlich 😉


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 24. August 2010 um 12:08
  24. Sorry, da habe ich schon seeeehr ange nicht mehr gelesen. Ich schaue aber mal rein.


    Geschrieben von Rebella am 24. August 2010 um 22:43
  25. @Ruth,

    mit welchem Argument hat denn Regensburg die Behandlung abgelehnt?

    VG, Barbara


    Geschrieben von BL968 am 30. August 2010 um 19:28
  26. @Trommelstein,
    seit ihr denn schone rfolgreich auf Adressensuche gewesen? Ich kenne einige Ärzte, die auch bei Singles und lesbischen Frauen IUI durchführen. Wie kann ich dich erreichen, damit ich dir die Adressen weitergeben kann?


    Geschrieben von Kenne Adresse am 18. September 2010 um 07:58
  27. Ich hatte 13 befruchtete Eizellen, die alle im Ausland 5 Tage weiterkultiviert wurden. Da waren nur noch 2 am Leben, von denen einer angewachsen und jetzt ein gesundes Baby ist. Mir ist einleuchtend, dass die Wahrscheinlichkeit nicht so groß ist, dass ein deutscher Biologe am Tag 1 nach der Befruchtung genau diese 2 auch ausgewählt hätte, zumal die Biologen hierzulande ja selber sagen, dass man am ersten Tag noch nicht so gut sieht, welcher welches Potential hat. Selbst unser doc hat schon geschrieben, dass er die Möglichkeit, alle Embryonen weiterzukultivieren, nutzen würde, wenn er dürfte.


    Geschrieben von raise am 20. September 2010 um 22:23
  28. Was soll ich sagen? Im Einzelfall kann es vielleicht hilfreich sein. Aber ganz offenbar nicht generell, sonst wären die statistischen Fakten andere und eben deutlich pro Blastozystentransfer. Was nicht der Fall ist.

    Übrigens hätte genausogut nach 5 Tagen kein Embryo mehr übrig sein können. Und möglicherweise wären trotzdem einige noch am Tag 3 einnistungsfähig gewesen. Es ist eine unbewiesene Behauptung, dass ein Embryo, der den Tag 5 im Reagenzglas nicht erlebt, in der Gebärmutter das gleiche Schicksal ereilt hätte. Wäre es so, dann wären die Ergebnisse pro Blastozystentransfer vermutlich sehr überzeugend. Und es sollte einem zu denken geben, dass dies nicht so ist.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 20. September 2010 um 22:51
  29. Nun kann man ja auch alle weiter kultivieren und am Tag 3 auswählen. Das ist die Variante, die ich heute bevorzugen würde.


    Geschrieben von Rebella am 21. September 2010 um 14:48
  30. Ich denke einfach das der Blastozystentransfer ja eh nur Sinn macht wenn man mehrere / viele Eizellen hat und hier einfach selektieren darf !! Denn das ist doch meiner Meinung nach der Entscheidende unterschied. Nicht der Blastozystentransfer selber sondern das im Ausland einfach auch nach 3 Tagen noch ausgewählt werden darf – was in Deutschland definitiv nicht erlaubt ist.


    Geschrieben von Kiri am 7. September 2011 um 21:02
  31. @ Kiri: So definitiv, wie Sie glauben, ist das auch nicht. Es wird in Deutschland durchaus diskutiert, dass es erlaubt sein muss, soviele Eizellen weiterzukultivieren, wie man benötigt, um 2-3 gute Blastozysten transferieren zu können.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 7. September 2011 um 21:43

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