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Bei mehr als der Hälfte der jungen spanischen Männer ist die Spermienqualität eingeschränkt, also unterhalb der von der WHO vorgebenen Normwerte. Dies ergab eine Studie, bei der mehr als 1200 Spermiogramme durchgeführt wurden. Für die UNtersuchung wurde junge und gesunde Männer zwischen 18 und 30 Jahren rekrutiert.
Das Marques-Institut in Barcelona führte diese Studie durch und ließ verlautbaren, dass nicht alle Männer, welche unterhalb der Norm liegen, auch wirklich Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit haben werden, denn die Werte können individuell stark schwanken und die Normwerte sind nicht an der tatsächlichen Fruchtbarkeit der Männer orientiert. Man könnte sogar von relativ willkürlichen Grenzwerten sprechen.
Die Beeinträchtigung der männlichen Fruchtbarkeit ist besonders ausgeprägt in Regionen, in denen viel Industrie angesiedelt ist. Der Wissenschaftler Juan Alvarez vermutet daher Umwelteinflüsse als Ursache der mangelnden Spermienqualität, die auch bereits über die Nabelschnur und die Muttermilch auf die Knaben einwirken können.
Abschließend gibt Juan Alvarez an, das es zu dieser Studie keine Vergleichsdaten gibt. Da muss man korrigieren. Mir sind zumindest ähnliche Studien (mit ähnlichen Ergebnissen) aus Deutschland und der Schweiz bekannt.
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