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In Deutschland, Österreich und Schweiz ist die Eizellspende verboten. Aus meiner Sicht die bedauerlichste gesetzliche Einschränkung in den Gesetzen zur Reproduktionsmedizin. Vor einiger Zeit klagte ein Paar aus Österreich gegen diese Regelung und bekam vor der “kleinen Kammer” des Europäischen Gerichtshofs recht. Österreich gab sich jedoch nicht geschlagen und focht das Urteil an. Nun wird [...]
Kürzlich wurde Österreich dazu gezwungen, sein Fortpflanzungsmedizingesetz wieder zu überdenken. Der Schweiz kann dies nicht passieren, da EU-recht für sie nicht gilt, dennoch sieht man auch in unserem Nachbarland Handlungsbedarf und möchte das Gesetz zur Reproduktionsmedizin aktualisieren. Es ist schon lange her, dass der nationale Ethikrat der Schweiz die Einführung der sogenannten Präimplantationsdiagnostik (PID) befürwortete, [...]
Eine klare Mehrheit der «Eltern» von überzähligen Embryonen ist bereit, ihre Embryonen der Forschung zur Verfügung zu stellen. Gut die Hälfte befürwortet die Embryonenspende an ein anderes Paar. Das zeigt eine neue schweizweite Untersuchung. Welche Verwendung die betroffenen Paare selber bevorzugen, wird in der genannten Studie erstmals schweizweit und anhand einer repräsentativen Befragung eruiert. Die [...]
Gefunden auf: 20Minuten: Mediziner fordern, dass unerwünschte Kinderlosigkeit als Krankheit klassifiziert und die Befruchtung durch die Krankenkassen gedeckt wird. Kosten: 6000 bis 7000 Franken. 2008 hätte dies für die Kassen rund 42 Mio. Franken Mehrkosten bedeutet. Dennoch verschliesst sich Santésuisse dem Wunsch nicht: «Die Wirksamkeit der künstlichen Befruchtung ist nachgewiesen. Die Voraussetzungen sind gegeben, dass [...]
Die übliche Antwort auf diese Frage lautet: “Drei Monate”. Stimmt das so? Wenn eine Fehlgeburt eingetreten ist, dann stellt sich irgendwann auch die Frage, wie lange man abwarten muss, bevor man erneut versuchen darf, schwanger zu werden. Mit der Begründung, das der Hormonhaushalt sich erst einmal normalisieren muss, bevor man wieder schwanger wird da ansonsten [...]
Grundsätzlich wäre es ja wünschenswert, wenn die Reproduktionsmedizin in Europa in den einzelnen Ländern zunächst einmal überhaupt geregelt wäre und dann natürlich auch möglichst noch einheitlich. Der Weg dorthin ist steinig und vermutlich wird vorher noch die letzte konventionelle Glühbirne ihren Geist aufgeben, bevor dies der Fall sein wird. Das strengste Gesetz hat gegenwärtig Italien, [...]
Mit einer Artikelserie widment sich der schweizerische “Blick” dem Thema der donogenen Insemination: Bericht einer Frau, die mit Hilfe der Samenspende gezeugt wurde Die Geschichte eines Samenspenders: “Sie gaben mir ein Röhrli und drei Playboy-Heftli” Ein Paar kommt zu Wort, welches sich den Kinderwunsch mit donogener Insemination erfüllen möchte Und der Chefredakteur sagt auch noch [...]
Oder sind die Kriterien der Weltgesundheitsorganisation für die Spermienqualität zu hoch angesetzt? Vorläufige Ergebnisse einer Schweizer Screening-Studie lassen nur einen von beiden Schlüssen zu. Bei einer Reihenuntersuchung schweizer Wehrpflichtiger erreicht das Sperma jedes zweiten Probanden nicht die von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgelegten Werte. Dies ist das Zwischenresultat nach 770 Untersuchungen, wobei statistisch signifikante Aussagen erst [...]
Die Kosten für eine Befruchtung im Reagenzglas können in der Schweiz weiterhin nicht der obligatorischen Krankenversicherung angelastet werden. Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) hat die Beschwerde einer Patientin abgewiesen. Eine Schweizer Bürgerin hatte ihre Kasse auf die Erstatung von 2260 Franken verklagt, die sie im Zusammenhang mit einer künstlichen Befruchtung für Medikamente ausgegeben hatte. Das EVG [...]
In der Schweiz gibt es eine Initiative des Vereins “Kinderwunsch“, die Kosten für die künstliche Befruchtung von den Krankenkassen bezahlen zu lassen, wie der Beobachter berichtete. Dem Artikel zufolge hat die Vorlage gute Chancen. Eine Entscheidung hierzu wird von der zuständigen Eidgenössische Leistungskommission im Herbst zu erwarten sein. Danach müsste dann noch der Bundesrat zustimmen. [...]