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So entschied es das Braunschweiger Verwaltungsgericht. Private Krankenkassen sind unabhängig vom Alter der Frau gehalten, die Kosten für eine künstliche Befruchtung zu übernehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft mind. 15% beträgt. Gesetzliche Krankenkassen und auch die Beihilfe ziehen jedoch eine Altersgrenze. Dass Krankenkassen eine künstliche Befruchtung nur bis zum 40. Lebensjahr der Frau zahlen, [...]
Wie immer gegen Ende des Jahres wird vom Deutschen IVF-Register die Statistik für das Vorjahr herausgegeben, jetzt also für das Jahr 2006. Wenn man die ersten Seiten der Statistik [PDF] anschaut, dann fällt zunächst einmal auf, dass sich die Zahl der Behandlungen auf einem niedrigen Niveau einpendelt. Wurden im letzten Jahr vor der Gesundheitsreform noch [...]
Neben den aktuell angestossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Geburtenrate in Deutschland sollte auch die Reproduktionsmedizin stärker in den Vordergrund gerückt und politisch unterstützt werden, erklärte Reiner Klingholz vom Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung anlässlich der Vorstellung einer Studie die zusammen mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt wurde und den Zusammenhang zwischen Reproduktionsmedizin und Kindermangel [...]
Urteil aus Karlsruhe: Kein Verstoß gegen Gleichbehandlung Die gesetzlichen Krankenkassen müssen auch weiterhin nur künstliche Befruchtungen bei Eheleuten mitfinanzieren. Die Bestimmungen des Sozialgesetzbuchs seien rechtens, entschied das Bundesverfassungsgericht heute. Nach der Entscheidung der Karlsruher Richter liegt kein Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung vor, wenn nicht miteinander verheiratete Paare die Kosten für die Behandlung selbst [...]
Update: Entscheidung ist gefallen: Hier steht´s Um eine künstliche Befruchtung durchführen zu können, muss man in Deutschland verheiratet sein. Die Behandlung kann zwar unter bestimmten Umständen von einer Ethikkommission gestattet werden, jedoch übernehmen die Krankenkassen die Kosten solcher Behandlungen bei unverheirateten Paaren nur in Ausnahmefällen. Ein Paar aus Sachsen hatte gegen diese Regelung geklagt und [...]
Gegenwärtig werden bei bis zu drei Behandlungen mit der künstlichen Befruchtung von den gesetzlichen Krankenkassen 50% der Behandlungskosten übernommen. Ein erneuter Anspruch ergibt sich nach Geburt eines Kindes. Wichtig ist in diesem Zusammenhang , dass eine “hinreichende Erfolgsaussicht” besteht. Was mit diesem Passus gemeint ist, war seit dem 1.1.2004 unklar. Die Krankenkassen vertraten bisher den [...]
In der aktuellen Welt am Sonntag wird auf die Folgen der Gesundheitsreform vom 1.1.2004 eingegangen. Die Zahl der durchgeführten Behandlungen ist im letzten Jahr deutlich zurückgegangen, da bei der künstlichen Befruchtung 50% der entstehenden Kosten von den Patienten getragen werden müssen. (Hier mehr zu den Regelungen bei den Kosten) “Die 2004 eingeführte Eigenbeteiligung der Patienten [...]
Die Kosten für eine Befruchtung im Reagenzglas können in der Schweiz weiterhin nicht der obligatorischen Krankenversicherung angelastet werden. Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) hat die Beschwerde einer Patientin abgewiesen. Eine Schweizer Bürgerin hatte ihre Kasse auf die Erstatung von 2260 Franken verklagt, die sie im Zusammenhang mit einer künstlichen Befruchtung für Medikamente ausgegeben hatte. Das EVG [...]
Wenn die Kinderlosigkeit des Paares durch eine Unfruchtbarkeit eines gesetzlich versicherten Mannes bedingt ist, der mit einer privat versicherten (gesunden) Frau verheiratet ist, ist dies die problematischste denkbare Kombinationen. Die Private Kasse lehnt dann die Übernahme der Kosten ab, da sie gemäß dem “Verursacherprinzip” zu einer Zahlung der Kosten, die ihrer gesunden Versicherten entstehen, nicht [...]
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat einem solchen Fall zugunsten der Klägerin entschieden. In dem Verfahren hatte eine 1963 geborene Frau gegen eine Beamtenkrankenkasse geklagt, welche die Übernahme der Kosten für eine In-Vitro-Fertilisation aufgrund des Alters abgelehnt hatte. GA_googleFillSlot(“news_im_text_250x250″); Nach Angaben des Gerichts hatte sich die Frau drei Monate nach ihrem 40. Geburtstag einer In-vitro-Fertilisation unterzogen, um [...]
Wie Anwalt.tv berichtet, ist die Klage einer Frau abgewiesen worden, die nach einer Sterilisation aufgrund veränderter Lebensverhältnisse Kinderwunsch hatte: Unfruchtbarkeit nach einer gewollten Sterilisierung ist keine Krankheit. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart besteht deshalb kein Anspruch auf eine Übernahme von Kosten für eine Resterilisierung [sic!, gemeint ist Refertilisierung] oder Maßnahmen der so genannten In-vitro-Fertilisation [...]
In der Schweiz gibt es eine Initiative des Vereins “Kinderwunsch“, die Kosten für die künstliche Befruchtung von den Krankenkassen bezahlen zu lassen, wie der Beobachter berichtete. Dem Artikel zufolge hat die Vorlage gute Chancen. Eine Entscheidung hierzu wird von der zuständigen Eidgenössische Leistungskommission im Herbst zu erwarten sein. Danach müsste dann noch der Bundesrat zustimmen. [...]