Die Kinderwunsch-Seite

PID verbessert die Schwangerschaftsraten nicht

Die Präimplantationsdiagnostik hat offenbar nicht nur keinen positiven, sondern vermutlich sogar einen negativen Einfluss auf den Ausgang einer IVF-Behandlung hat, wie die Ergebnisse einer niederländischen Arbeitgruppe zeigen. PID als vermeintlicher Schlüssel zum Erfolg Vor allem die relativ schlechten Schwangerschaftsraten bei älteren Frauen sind darauf zurückzuführen, dass deren Eizellen genetisch nicht intakt sind und sich daraus [...]

Weniger ist mehr: Die richtige Stimulation

Kürzlich haben wir hier bereits eine Studie vorstellen können, deren Ergebnisse dafür sprechen, dass weniger Eizellen und einen mildere hormonelle Stimulation im Rahmen der künstlichen Befruchtung einen positiven Einfluss auf die genetische Intaktheit einer Eizelle haben kann. Mit anderen Worten: Weniger Aneuploidien (fehlende oder überzählige Chromosomen) traten auf, wenn mit einer milden Stimulation weniger Eizellen [...]

Genetisch intakte Eizellen: Richtig stimulieren statt sortieren

GA_googleFillSlot(“news_im_text_250x250″); Warum sind die Schwangerschaftsraten bei der künstlichen Befruchtung eigentlich so schlecht? Selbst unter optimalen Voraussetzungen sind die Schwangerschaftsraten himmelweit von den optimalen 100% entfernt. Neben vielen Ursachen, die wir nicht kennen, werden genetische Fehler in den Eizellen dafür verantwortlich gemacht. Und konsequenterweise wird daher versucht, die genetisch auffälligen Eizellen auszusortieren, gemäß dem Motto “die [...]

Expertenstreit zur Polkörperdiagnostik in Österreich

Vor ca. zwei Wochen haben die beiden österreichischen Professoren Wilfried Feichtinger und Markus Hengstschläger mit ziemlich großem medialen Aufwand (Zahlreiche Pressemitteilungen, die begierig von vielen Blättern aufgenommen wurden) verkündet, dass sie nun in der Lage seien, bei der Polkörperchendiagnostik mit einer neuartigen Methode alle 23 Chromosomen des Polkörperchens zu untersuchen statt wie bisher üblich 5 [...]

Folsäure ist auch etwas für Männer!

Dass eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen wichtig für die Spermienqualität ist, wurde hier ja bereits berichtet und auch über andere Massnahmen zur Verbesserung der männlichen Fruchtbarkeit. Aber nicht nur die klassischen Parameter wie Anzahl, Beweglichkeit und Aussehen der Spermien sind durch die Ernährung beeinflussbar, sondern auch die genetische Voraussetzungen. Normalerweise enthält jede Spermienzelle einen halben [...]

Klinefelter-Syndrom: TESE ab dem 35. Lebensjahr nicht sinnvoll

Dem sogenannte Klinefelter-Syndrom liegt eine Fehlverteilung der Chromosomen beim Mann zugrunde. Statt eines X-Chromosoms und eines Y-Chromosoms (XY) haben diese Männer zwei X-Chromosomen (47, XXY). Daraus resultieren eine gestörte und verzögert eintretende Pubertät, oft mit Hochwuchs einhergehend und vor allem eine gestörte Spermienbildung bei kleinem Hodenvolumen und eine häufige angeborene männliche Ursache der Unfruchtbarkeit (mit [...]

Mehr Jungens durch Umweltgifte?

DDE und CB-153 sind Umweltgifte, die als Nebenprodukt bei industriellen und landwirtschaftlichen Produktionsprozessen anfallen und möglicherweise dazu führen, dass mehr Jungen als Mädchen geboren werden. Eine Gruppe von schwedischen Wissenschaftlern untersuchte 149 Fischer, die durch den Verzehr von fettreichem Fisch überdurchschnittlich hohe Mengen dieser Stoffe mit der Nahrung aufnehmen. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass [...]

Befruchtung ohne Spermien

Schlechte Nachrichten für Männer: Sie werden nicht mehr gebraucht, denn es scheint tatsächlich zu funktionieren: Die Weiterentwicklung einer Eizelle ohne eine Befruchtung durch ein Spermium. Britische Forscher haben das Enzym Phospholipase C-Zeta (PLC-zeta), welches zuerst in Samenfäden entdeckt wurde, in eine unbefruchtete Eizelle injiziert und diese entwickelten sich anschließend weiter bis hin zu Blastozysten GA_googleFillSlot(“news_im_text_250x250″); [...]