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Klonen, Stammzellen

Wenn der Hengst ein Wallach ist

klon_pferd.jpghat man ein Problem. Zumindest, wenn es sich um ein sehr erfolgreiches Springpferd handelt, von dem es sich (auch finanziell) lohnen würde, Nachwuchs zu züchten.

Der Hannoveraner-Wallach “E.T” ist eines der erfolgreichsten Springpferde der Welt und beherrschte unter seinem Reiter Hugo Simon jahrelang den Pferdespringsport und war zweimal Weltmeister. Jedoch wurde er bereits als 3-Jähriger kastriert, ein typisches Schicksal vieler Hengste im Pferdesport.

Mit ET erstmals ein deutsches Pferd geklont

Wie das französische Gen-Labor Cryozootech am Dienstag bekannt gab, wurde der Klon von E. T. am 2. Juni in College Station im US-Bundesstaat Texas geboren. Die Firma nutzte mit dem somatischen Kerntransfer das gleiche Verfahren, das auch bei dem Klonschaf Dolly und anderen Säugetieren eingesetzt worden war. Für das Klonen wurden Zellkerne aus väterlichen Zellen in zuvor entkernte Eizellen weiblicher Pferde implantiert.

Dadurch entsteht ein Lebenwesen, dass der ursprünglichen Genquelle exakt gleicht. Ob dies nun dazu führt, dass “E.T. Cryozootech-Stallion” (so heißt das Fohlen) auch ein gutes Springpferd wird, bleibt abzuwarten. Bei den Versuchen mit anderen Säugetieren zeigte sich auch, dass diese gesundheitliche Beeinträchtigungen aufwiesen, deren Ursache nach wie vor ungeklärt ist.

Das Gentechnik-Unternehmen rechnet jedoch damit, dass der Klon ab 2009 als Zuchthengst einsetzbar ist. Bei Cryozootech waren zuvor bereits zwei Mal Pferde geklont worden.

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