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Noch schlimmer als die katholische Kirche sind Kollegen, wenn es um die Beurteilung von reproduktionsmedizinischen Maßnahmen geht. Auf den Seiten des Ärzteblatts gibt es seit Neuestem einige Blogs, die von Kollegen geschrieben werden. Eine nette Idee und auch lesenswert. Ein Blog heißt “Gratwanderung” und beschäftigt sich mit Ethik in der Medizin auch im Nachklang der Achtlinge aus Kalifornien zum Thema Mehrlinge. Natürlich nicht so ausführlich wie mein Artikel zu dem Thema, aber die Problematik korrekt wiedergebend.
Unschön ist die Antwort von einem Kommentator “Malocherdoc”, auf den Reaba mich aufmerksam machte. Der Name impliziert schon, was diesen Kommentator umtreibt. Vermutlich aus seiner Sicht viel zu viel Arbeit für viel zu wenig Geld = Neid auf Reproduktionsmediziner, die ihr Geld ja im Schlaf verdienen. Kommt dann noch die übliche Borniertheit hinzu die ja auch Fachfremde zu vorschnellen Urteilen kommen lässt, dann ist das eine besonders üble Mischung:
Die künstliche Befruchtung hat aber auch unzählige behinderte Kinder hervorgebracht.
Jeder, der die Interna der Brutstätten des kleinen Kreises von Professoren nebst Peripherie kennt, weiß, daß da etwas Unrechtes passiert.
Der Rest geht dann eher in Klassenkämpferischer Manier gegen die Reproduktionsmediziner. Kommentieren kann man leider nur nach Anmeldung, ich habe das aber schon mal gemacht
Gibt es da im Ärzteblatt nicht so einen Kodex, der vorschreibt, dass man bei der Wahrheit bleiben sollte?
“Jeder, der die Interna der Brutstätten des kleinen Kreises von Professoren nebst Peripherie kennt, weiß, daß da etwas Unrechtes passiert.”
Der Mann zeigt ja, dass er sich offensichtlich nicht auskennt. Behauptung unwahrer Tatsachen …
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@Rebella: Naja, diesen Codex gibt es auch außerhalb der Ärzteschaft. Hält sich trotzdem nich jeder dran
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vielen dank für die replik an “malocherdoc”.
wie mir eben erst klar wurde, kann sich allerdings jeder mit ausreichend kreativität zur erstellung eines blumigen nicks und email-adresse dort für diesen blog registrieren.
daher ist malocherdoc vielleicht gar nicht wirklich “doc”…aber für mich immer noch mit erstaunlicher merk-/wissens-/wahrnehmungs-befreiung ausgestattet.
..und dabei wollte ich eigentlich nur ein bischen recherchieren, wie medizinische praktiker mit “ethik” umgehen
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Wem sagen Sie das! Manchen möchte ich ein Schild an die Tür kleben: “Kinderwunschpatienten, bitte in eigenem Interesse draußenbleiben!” Malocherdoc ist offensichtlich unzufrieden in seinem Job, den Ärger wird er am allerliebsten durch Hetze (anders kann man das nicht nennen) auf Kollegen los. Eigentlich ein ganz armes Würstchen.
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Uiiii – na der Kollege ist aber finster drauf! Aber eigentlich klingt das für mich schwer nach: “bockigaufdenbodenstampf-ichwillauch” Mich würde schon sehr interessieren, welches Fachgebiet er sein Zuhause nennt… Vielleicht bastelt er ja schicke Nasen oder so? Darüber ließe sich nämlich auch diskutieren.
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Hihihihi, irgendwie war ich nach dem Lesen der Überschrift auf einem ganz anderen Trip (z.B. wie furchtbar ÄrztInnen als KiWu-Patienten sind *lol*)… Na, das ist ja ein Ding – mich würde das auch interessieren, in welchem Fachgebiet der Kollege fuhrwerkt… Ich hab da gewisse Verdachtsmomente, aber das bringt uns freilich auf eine Art Stammtischniveau …, aber was soll’s, wir lästern doch gern
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@Lectorix: Vorsicht mit dem Stammtischniveau. Das hat malcherdoc doch vor. Dich auf selbiges runterziehen und dich dann mit Erfahrung schlagen!
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@lectorix..also ich tippe auch einen proktologen
.. prost!
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Stimmt, der Beitrag ist eindeutig für’n A****. ROTFL!
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Ich konnt mich jetzt doch nicht zurückhalten und hab ebenfalls kommentiert…
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@Lectorix: Sehr gelungene Ergänzung!
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