Chrissy Teigen wehrt sich gegen Twitter Trolle

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Chrissy Teigen ist ein amerikanisches Modell und geht mit ihrem Kinderwunsch und der Behandlung, die deswegen durchführen musste, sehr offensiv um. Sie hat es deswegen bereits im vorletzten Jahr in unsere News geschafft, damals ging es um unaufgefordertes Nachfragen bei kinderlosen Frauen (Paaren) unter dem Hashtag #stopasking.

Inzwischen hat sie ein Töchterchen und plant das zweite Kind. Und sie kommuniziert es offen mit ihren Followern auf Twitter:


Sich so offen zu präsentieren, ist im Internet natürlich mit Gefahren verbunden. Vor allem, wenn man sich sehr explizit gegen Trump stellt und dessen Mob gegen sich hat. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die religiös konservative Fangemeinde Trumps grundsätzlich etwas gegen menschliche Eingriffe in die gottgewollte menschliche Fortpflanzung einzuwenden hat. So folgten dann auch prompt Reaktionen von dieser Seite. Eine Userin fragte sie, ob sie es denn überhaupt schon auf natürlichem Wege probiert habe oder lieber den „Akt“ vermeiden möchte.

Ich bin ja wirklich internetgestählt und dumme, unverschämte und geistlose Kommentare zu jedwedem Thema gewöhnt. Aber hier sind die Motive für den Kommentar nur schwer erträglich. Jemandem, der medizinische Hilfe benötigt, wird übel genommen, diese wahrzunehmen. Und das nicht zuletzt, weil die politische Meinung eine andere ist und – sagen wir wie es ist – die Hautfarbe ebenfalls.

Chrissy Teigen hält sich mit solchen Nebensächlichkeiten nicht auf, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche:


„Danke, Linda, du komplette Hexe. Ich habe es gut neun Jahre lang probiert. Wenn noch etwas ist, dann lass es mich wissen“.

Dafür wurde sie von ihren Fans gefeiert. Zu recht.


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