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Ärzteblatt: Gefahr durch Soziale Netzwerke?

Das Ärzteblatt berichtet in seiner Online-Ausgabe über eine Studie, die sich mit dem Informationsgehalt und insbesondere dem Wahrheitsgehalt von Nachrichten über Gesundheitsthemen beschäftigt.

Der einleitende Satz:”Soziale Netzwerke wie Twitter sind der Alltagstratsch des Internetzeitalters” zeigt bereits deutlich, wohin die Reise geht. Soziale Netzwerke werden als Informationskanäle nicht ernstgenommen. Dort wird halt nur getratscht und Belangloses ausgetauscht. Dies wird in dem Artikel durch eine Studie belegt, die im American Journal of Infection Cortrol publiziert wurde.

Alltagstratsch auf Twitter

Alltagstratsch auf Twitter

Dazu wurden bei Twitter ca. 50.000 Beiträge ausgewertet, die Antibiotika zum Thema hatten. Solche Beiträge werden übrigens “Tweets” genannt, der Autor des Ärzteblatt-Artikels entschied sich jedoch für die falsche Schreibweise “Tweed”, um seine Expertise zu dem Thema noch einmal nachhaltig unter Beweis zu stellen. Aus diesen wurden zufällig (randomisiert) insgesamt 1.000 Beiträge ausgewählt und in verschiedene Kategorien eingeteilt (z. B. Resistenzen, Kosten, Verträglichkeit etc.)

Naturgemäß handelte es dabei häufig um Erfahrungsberichte und Aufzählung von Nebenwirkungen. Im ÄB wird dies als Alltagstratsch und nicht der Rede wert bezeichnet. Dem ist grundsätzlich zuzustimmen, denn individuelle Erfahrungen sind oft ebensolche und für andere Leser nicht zwingend hilfreich.

Bedenklich findet der Autor der Studie – Daniel Scanfeld:

jedoch die Äußerungen, die er in der Kategorie Missverständnisse und Missbrauch zusammenfasst. Sie war mit 700 Tweeds zwar relativ klein, aber voller Vorurteile zu Antibiotika, die in der Bevölkerung nicht auszurotten sind.

Die häufigsten Beiträge befassten sich mit “Antibiotika” und “Grippe”: Insgesamt 345 Updates wurden an 172.571 “follower” (wie die Abonnenten genannt werden) versendet. Das zweithäufigste gestreute Vorurteil betraf die Kombination aus “Antibiotika” und “Schnupfen”. 302 Updates fanden 850.375 “follower”.

Das Ärzteblatt zitiert die Schlussfolgerung des Autors:


Für Scanfeld ist Twitter aber ein Medium, mit dem auch Gerüchte und Falschinformationen sich schnell über den Globus verbreiten können.

Ist Twitter schuld an Falschinformationen?

Twitter ist in der Tat ein schnelles Medium mit einer großen Ausbreitung. Es dient vor allem dem persönlichen Austausch und entsprechend belanglos erscheinen viele Informationen, die man dort findet. So findet man dort selbstverständlich Mitteilungen über den aktuellen Gesundheitszustand tausender Haustiere, auf der anderen Seite jedoch auch die Mitteilung des europäischen Forschungszentrum CERN, dass es ihnen geglückt sei, in ihrem Teilchenbeschleuniger Protonen mit bisher nicht erreichten Geschwindigkeiten aufeinanderprallen zu lassen. Dieser Meilenstein der experimentellen Physik ist nun sicher kein Katzencontent.

Wer sich im Internet mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, wird schnell merken, dass es zu jeder Fachrichtung eine große Anzahl von Mythen gibt. Mythen basieren auf Redundanz, nicht auf Fachwissen und sind daher eine Domäne der Medizinlaien (Patienten). Bestimmte Geschichten werden dabei so oft erzählt, dass sie den Status unumstößlicher Weisheiten erhalten. Als Beispiel ist zu nennen, dass Kinderlosigkeit oft psychisch begründet ist, weil jeder mindestens 10x die Geschichte von der Frau gehört hat, die nach 10 Jahren und Aufgabe ihres Kinderwunsch nach Stellen eines Adoptionsantrags wie durch eine Wunder schwanger wurde.


Diese Mythen gibt es bereits seit langer Zeit und wurden vermutlich bereits von unseren Großmüttern der kinderlosen Nachbarin über den Gartenzaun zugetragen. In den letzten Jahren haben sich jedoch nicht die Informationen, sondern lediglich ihre Art der Verbreitung geändert. Sie sind nicht richtiger oder falscher, sondern werden nur immer schneller. Was man früher und heute immer noch in der Zeitung las, erreicht einen nun zusätzlich über das Fernsehen, Internetforen und nun auch über Twitter.

Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüfen

Was sich in all den Jahren nicht änderte, ist die Notwendigkeit, Informationen selbst zu bewerten und nicht alles für bare Münze zu nehmen, wenn man nicht solchen Mythen zum Opfer fallen möchte. Das ist schwieriger und zugleich leichter geworden durch die schnellere Ausbreitung von Informationen. Erst der leichte Zugang zu vielen unterschiedlichen Quellen (incl. Twitter!) erlaubt es, sich eine eigene Meinung zu bilden. während früher schlicht stimmen musste, was in der Zeitung stand.

Richtig genutzt sind Twitter, Foren und Facebook sehr wohl in der Lage, einem diese Übersicht zu fast jedem erdenklichen Thema zu geben. Es bedeutet jedoch, dass man nicht mehr nur lesen und glauben muss, sondern sich vorher der mühsamen Schritte “Lesen, Verstehen, Ordnen, Bewerten und eigene Meinung bilden” unterziehen muss.

Das sogenannte Web 2.0 ist das Ende des rein passiven Informationskonsums, es setzt einen mündigen Umgang mit den Informationen (selbstverständlich incl. Selektion der Informationskanäle) voraus und erlaubt einem durch Interaktion mit Experten auch eine aktive Meinungsbildung. Wer bislang nur hörte/las und glaubte, dem wird vielleicht ungewohnt viel abverlangt, aus meiner Praxis weiß ich jedoch, dass dies nicht zwingend nur zu Fehlinformationen und Verwirrung führt, sondern schließlich zum mündigen Patienten. Und das ist gut so.

Daniel Scanfeld, Vanessa Scanfeld, Elaine L. Larson
Dissemination of health information through social networks: Twitter and antibiotics
American Journal of Infection Control (2010; 38: 182-188)


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Kommentare

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  1. nunja…. vielleicht kann mal einer twittern oder tweeten, dass man die meisten antibiotika sehr wohl mit milchprodukten zusammen einnehmen darf????? damit DIESE uban legend endlich mal aus der welt ist?

    ansonsten…. äh…. registriere ich mich nicht bei fb oder twitter. mir ist das filtern von geistigem abfall aus dem wust der getippsel im alltag zu mühsam. ich hab nen job und ein kind. klar, wenn ich den ganzen tag daheim sitze… dann würde ich auch auf dumme gedanken kommen. damit dürfte auch die zielgruppe hinlänglich eingekreist sein. für selbige reicht aber auch “antibiotika&grippe” als content ;-)

    zwitschern kann ich mir abends einen ;-) und das geht ohne twitter sogar flüssiger :-)

    veritable infos gibts woanders, fürs klatschen und tratschen und verbreiten von unwahrheiten kann ich ins elternforum gehen *lol* was braucht man also mehr?

    sorry, doc, tut mir leid, ihre beiträge bei twitter oder fb bleiben von mir gänzlich unbeachtet :-) was aber nicht heißen soll, dass ausgerechnet SIE dort mist verbreiten, ich bin überzeugt, dass sie zu den wenigen (!) ganz guten dort gehören :-)


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 07:37
  2. Ist es nicht schon immer so gewesen, in nahezu jedem Medium, sogar in direkten Gesprächen von Mensch zu Mensch, daß jeder den geistigen Abfall aus dem Wust des Alltags filtert? Statt neue Informationskanäle wie Twitter & Co pauschal abzustrafen, wäre es doch angebrachter, von Nichtbewältigen-Wollen oder Nichtbewältigen-Können ihrer Komplexität zu sprechen.

    Gruß
    Thorsten


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    Geschrieben von Thorsten am 1. April 2010 um 10:29
  3. Genau so ist es, Thorsten. Und das ist auch genau die Kernaussage meines Artikels. Greta jedoch hat eine Meinung, ohne Kenntnis des Gegenstands, zu dem sie die Meinung hat. Wie übrigens auch viele, die von Milch in Kombination von Antibiotika abraten.


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 1. April 2010 um 10:43
  4. Hi Elmar,
    hab noch einen Kommentar zum Thema bei Alexander entdeckt, und erlaube mir einen Link zu setzen:
    http://www.work-innovation.de/blog/2010/04/01/tratsch-im-internetzeitalter/
    Hoffe, ich erzeuge keine mythosgenerierenden Redundanz damit ;)


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    Geschrieben von Christoph am 1. April 2010 um 12:05
  5. Ich hab grad gestern ein Antibiotikum bekommen und die Apothekerin/PTA hat mich noch einmal extra darauf hingewiesen, dass ich bei er Einnahme zeitlichen Abstand zu Milchprodukten und Magnesium halten soll. Im Zweifel bin ich eher für so geartete Ammenmärchen, es schadet ja niemandem – umgekehrt wäre schlechter.

    Der Cartoon ist auf jeden fall top-ten-verdächtig :-D


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    Geschrieben von Lizy am 1. April 2010 um 14:37
  6. Und ja: die Spinne in der Yucca-Palme gab’s schon immer unabhängig von Thema und Medium.


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    Geschrieben von Lizy am 1. April 2010 um 14:40
  7. ömm…. tetracycline und einige cephalosporine sollte man tatsächlich nicht mit milchprodukten (kalziumhaltigen nahrungsmitteln…) und anderen die aufnahme blockierenden mineralien wie magnesium nehmen.

    aber dass bei ALLEN antibiotika dann sowas erzählt wird, ist schlicht und ergreifend eine ignoranz dem beipackzettel gegenüber ;-)

    by the way: ich gehe nicht in facebook – und nehme den doc dann auch noch zum freund ;-) – weil unsere personalabteilung dort die mannschaft überprüft :-) und es MUSS nicht jeder wissen, wie die Maus entstanden ist ;-) oder?

    und twittern… wie gesagt…. wenn ich lese, dass demi moore über twitter selbstmörder rettet *hierfehltmirdasrichtigesmily* naja… dann ist das ja genau das medium, in dem ich mich über kinderwunschbehandlungen informieren würde… denn demi wollte von ashton ja auch immer noch ein kind…hat sie mit nahezu 50 sicher dort auch vertwittert, oder?

    sprich: ich krieg die infos überall, und das OHNE demi moore und co…

    und beim lesen dieser informationen bleibt noch genug aufwand zum filtern der selbigen übrig…. ich will ja nicht stöhnen, aber mein tag hat auch nur 24 std ;-)

    wenn doc aber komplett von forum auf fb oder twitter umsteigt, muss ich aussteigen – dann werde ich wohl alt ;-)


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 18:38
  8. christoph – die beispiele sind gut – aber würde man dann nicht “themenbezogen googeln” ??? selbst, wenn mein kollege xy sagt, die Krankenkasse seie super oder der Opel mit der steuerkette sei besser als der mit dem zahnriemen… dann find ich seine meinung gut, suche aber nach weiteren fakten, die meinem frageprofil entsprechen, oder? Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, über steuerketten in twitter zu suchen ;-)


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 18:43
  9. nee, das ist leicht zu filtern und über Demi Moore habe ich da noch nie etwas gelesen. Würde ich auch woanders nicht.

    Liebste Greta, ich schlage vor, einfach nur noch etwa zu Themen zu schreiben, wo man ein kleines bißchen Ahnung hat. Twitter ist es offenbar nicht ;)


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 1. April 2010 um 18:45
  10. ich schreibe eigentlich nur, warum ich dort NICHT nach was suche.

    man kann es auch anders ausdrücken: hier in den news – so sie die noch weiter pflegen – bekomme ich die infos ausführlich und halbwegs neutral. hier bin ich angemeldet, muss es für die news aber nichtmal sein. meine anmeldung geht hier – im gegensatz zu fb – völlig incognito, ohne irgendwo klarnamen hinterlassen zu müssen.

    ich habe hier das vertrauen darauf, dass die infos, die ich vorfinde, keine meinungen sind von irgendwem, sondern IHRE infos. hm.

    klar, können sie mir das auch dauernd twittern. aber ich bin doch eh hier, warum dann NOCH ZUSÄTZLICH twitter?

    das suchen von informationen (nicht das lesen von allem möglichen…. ) ist mitunter schwierig, wenn man mist von validem trennen will. schüler wissen heut nichtmal mehr, dass wikipedia (oder unser wiki hier ;-) ) nicht ein lexikon der wahrheiten ist, sondern der erguss eines schreibers, der von anderen besserwissern (hoffentlich) korrigiert wird, so er falsch war/ist.

    genauso kann doch hinz und kunz twittern, dass EZS jetzt in D erlaubt wird oder er nächstens ne Bank überfällt. Glaub ich das dann????

    das ist wie mit ner guten disco: wenn der türsteher nicht funktioniert und JEDEN reinlässt, ist bald so viel “volk” drin, dass man sich wieder verpieseln muss, weil diese leute dann auch andere musik hören wollen…

    ich suche immer noch den VORTEIL, den twittern FÜR MICH hätte.

    dass SIE wiederum twitter als medium nutzen, ihre erkenntnisse zu verbreiten und behandlungsmethoden wie aber auch ihre klinik bekannt zu machen, ist natürlich legitim. so kommen sie auch an ganz andere Menschen ran, die HIER nicht lesen würden oder lesen….


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 19:57
  11. Liebe Greta,

    Ich nutze Twitter nicht, weil ich es ausprobiert habe und es mir nichts bringt ist eine fundierte Aussage.

    Ich nutze Twitter nicht, weil ich glaube, dass ich es nicht brauche auch.

    Ich nutze Twitter nicht, weil ich es zwar noch nie ausprobiert habe, aber trotzdem weiß, dass es Mist ist, ist nicht fundiert, sondern folgt üblichen Voruerteilsstrukturen, die immer dann greifen, wenn jemand etwas vom Hörensagen meint beurteilen zu können. Genauso, wie die Autoren der obigen Studie und ihr Kolporteur beim deutschen Ärzteblatt.

    Übrigens ist es eben falsch, dort etwas zu suchen. Das ist übrigens aus meiner Sicht auch der falsche Ansatz der Studie. Bei Twitter abonniert man vertrauenswürdige oder interessante Quellen. Dort sucht man besser nicht, denn die Suchfunktion ist rudimentär und auch nciht Zweck des Ganzen.


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 1. April 2010 um 22:17
  12. ok, ich BRAUCHE es nicht *g* und ich wüßte gerad nicht, welche vertrauenswürdigen seiten ich abonnieren sollte – hm – wetterbericht (ohne Kachelmann…) vielleicht, der ist ständig interessant. Gewerkschaftsnews? krieg ich als mail. vieles andere gibt es als blog. obiger christoph hat alles, xing, blog, twitter, pipapo. neben job und studium. respekt.

    ich lese tageszeitung. richtig papier. höre inforadio. habe div. themen in der ärztezeitung im abo. es gibt so viele wege, sich zu informieren. die wunschkinder.net zu abonnieren auf twitter wäre blöd, weil ich hier eh stets online bin. es sei denn, sie newsen hier nicht mehr….

    ich brauche es nicht. stimmt.

    ich sage ja nicht, dass es niemand braucht *g* egal wofür auch. aber ich selber brauche es nicht. (noch nicht?)

    und ich zog aus dem artikel des des ärzteblattes die info heraus, dass dort bei twitter virale erkrankungen meist mit antibiotika in verbindung gebracht werden :-) und meinte, dass man dort mal twittern sollte, dass man AB meist (!) auch mit milch nehmen kann.

    aber christoph gab dem irgendwie ne andere wendung.

    so grundsätzlich sah ich das eigentlich nicht. jetzt schon :-)


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 23:11
  13. ich korrigiere mich mal, habs nicht so mit männervornamen *peinlichpeinlich*

    suche im letzten kommentar christoph und ersetze durch thorsten.

    war schon was mit h, aber irgendwie doch anders…… :-)


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 23:14
  14. sorry, ich nochmal, bin etwas fahrig, ist schon spät – schöne Osterfeiertage wünsche ich, kann jetzt erst in 10 tagen antworten :-)


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    Geschrieben von greta am 1. April 2010 um 23:20
  15. Greta, ich teile deine Einstellung bezüglich Facebook und twitter. Bei beiden hatte ich mich mal probehalber angemeldet. Und es ist nicht zu glauben, wer mich da (insbesondere bei facebook, aber auch bei twitter) inzwischen schon aufgespürt hat. Man macht sich dort voll zum gläsernen Menschen. Deshalb habe ich für mich beschlossen, dort nicht teilzunehmen.

    Als Werbemedium für Leute, die eh schon gläsern sind, mag es aber gut geeignet sein.

    Und wer eh keinen Wert auf wissenschaftliche Antworten legt, für den mag die Informationsbeschaffung auch o.k. sein. Ich merke das immer im Forum, wenn gefragt wird, (Beispiel): “Wer wurde mit 44 noch schwanger?” Da kann diejenige zufällig eine atwort von einer schwangeren 44-jährigen erhalten und sich richtig große Hoffnungen machen. Ich antworte bei solchen Fragen immer mit dem DIR. Aber meist merke ich, dass meine Antwort gar nicht so sehr interessierte, wie die der wenigen Leute mit ihren zufälligen individuellen Berichten.


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    Geschrieben von Rebella am 1. April 2010 um 23:41
  16. Tja, die Papierzeitung ist ja ganz nett, aber im Vergleich zu Twitter kalter Kaffee. Auf Twitter schreiben Regierungen wie No. 10 Downing Street ebenso wie Institute, Nobelpreisträger und Fachleute aus allen Berufen. Viele Infos werden dort noch vor den Radio- oder Fernsehnachrichten verbreitet. Hilfsaktionen werden innerhalb von Minuten auf die Beine gestellt, Links zu brandaktuellen Studien (auch aus dem Bereich Kinderwunsch & Co.) schneller bekanntgemacht als Google seine Bots losschicken kann. Mein Kollege hat das seit einem Jahr bestehende PC-Problem einer Twitterbekannten mal eben spontan gelöst, als sie davon berichtete.

    Twitter als nutzlos zu verurteilen, weil Demi Moore sich dort auch äußert, ist ungefähr so, als würde man sämtliche Printmedien boykottieren, weil es die Bildzeitung gibt. Oder als würde man mit niemandem mehr sprechen wollen, weil man einmal Verona Feldbusch gehört hat.

    Macht (mir) aber nichts. Der Verlust liegt in solchen Fällen ja nicht bei Twitter. ^^


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    Geschrieben von Ute am 1. April 2010 um 23:42
  17. @Rebella: Wieso macht man sich auf Twitter zum gläsernen Menschen? Man muß weder einen echten Namen noch eine Webseite angeben, und die Mailadresse sieht auch kein Mensch. Was man dann konkret twittert, bleibt auch jedem selbst überlassen. Wer natürlich gleich ein Familienfoto und die Geo-Koordinaten des aktuellen Wohnortes einstellt, muß sich nicht wundern, wenn man herausfindet, wer er ist. Aber soviel Dummeheit gehört dann auch echt bestraft.


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    Geschrieben von Ute am 1. April 2010 um 23:49
  18. sorry, ute, aber WELCHEN VORTEIL habe ich davon, 3 minuten oder 2 stunden eher davon zu wissen, welche hilfsaktion *?* in twitter für meinetwegen haiti läuft??? was habe ich davon, docs neueste studien dort 2 tage eher zu finden als hier?

    was genau habe ich davon, dem leben eine UNNÖTIGE beschleunigung auf teilgebieten zu geben, die keiner beschleunigung bedürfen? hilfsaktion – ich spende, wenn ich onlinebanke oder zur spasskasse komme. docs studien – wenn ich sofort nach 5 minuten damit zum kiwuzentrum gehe, sagen die a) wie, aus twitter??? *lach* und b) kennen wir nicht (weil auch die während des transfers nicht twittern….)

    es gibt dinge, das MUSS ich nicht noch schneller davon wissen….
    ich brauche das nicht alle 2 minuten per sms aufs handy. wozu?

    ich lese print(!)medien, dort den teil, der NICHT auf aktualität beruht, erst am abend danach. ich höre radio für news, inforadio bringt alle 20 minuten nachrichten…. dürfte reichen. ich MUSS nicht beim selbstmörder live auf dem brückengeländer stehen oder einen amoklauf live getwittert bekommen. wäre besser, ein schüler würde da nicht twittern, sondern 112 anrufen…

    welchen VORTEIL bringt twitter also im alltag?

    und… ich bin in google nicht zu finden. stayfriends nicht (da sind alle dummdeuwel :-) ) und facebook nicht, studivz etc nicht, nirgends. darauf lege ich wert. sollte ich mich mal woanders bewerben müssen, will ich nicht, dass einer mein party- sex- und privatleben kennt, bevor ich es ihm SELBER erzählt habe. ich habe genug zu verbergen – deswegen gehe ich mit meinen daten höchst sensibel um.

    hier, bei wunschkinder.net, vertraue ich auf die administration, dass das genau so ist und bleibt. bei fb muss ich schon beim anmelden einen klarnamen nennen.

    über wunschkinder.net bin ich noch nie totgespamt worden. keine viagra-werbung, nix. auch ein vorteil.

    wir können da noch lange diskutieren. so wie es einige leute geil finden, ihren garten über google street view der ganzen welt zeigen zu können – oder eben nicht.

    über fast-food oder über slow-food.

    über twitter oder berliner zeitung.
    bild oder faz
    bunte oder zeit.

    gibt immer so’ne und solche…..


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    Geschrieben von greta am 2. April 2010 um 07:31
  19. ute, pc probleme lösen wir als alltagsarbeit – nicht über twitter. sondern über livemeeting, communicator, realVNC, netmeeting oder solche tools. und wenn der PC wirklich (!) steht/kaputt ist, hilft uach nicht twitter, sondern ein telefon und ein vor-Ort-Service. es sei denn, man hat vor lauter angst, in twitter was zu verpassen, einen fall-back-twitter-PC *lol*


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    Geschrieben von greta am 2. April 2010 um 07:36
  20. @Rebella: Nur keine Aufregung. Mir ist egal, ob Du dort unterwegs bist oder wie Du Deine Alltagsprobleme löst. Ich vermisse Dich dort nicht. Ich sage nur, daß Deine Einschätzung des Nutzens von Twitter schwer daneben liegst und im Grunde redest, wie der Blinde vom Licht.


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    Geschrieben von Ute am 2. April 2010 um 09:00
  21. Sorry, meinte Greta. Kommt aber wohl auf eins raus.


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    Geschrieben von Ute am 2. April 2010 um 09:01
  22. @twitterfans

    ich habe davon 0 ahnung, aber beim verlauf der diskussion oder besser: beim nicht eingehen-wollen auf gegenargumente ist es für mich wahrscheinlich erbaulicher eine zeitung zu lesen als zu twittern zu facebooken oder zu myspacen.
    aber den nutzern trotzdem viel spass.

    vielleicht wird ja auch bald das erste kind twitternder kinderwünschler mit integriertem usb-slot geboren … wie bei matrix ;-). das schließt dann den kreis :-D


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    Geschrieben von reaba am 2. April 2010 um 09:25
  23. Gibt´s schon (fast)
    http://www.wunschkinder.net/aktuell/fun/schwanger-durch-iphone-3898/


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 2. April 2010 um 10:28
  24. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich auf Facebook wiederfinde – mir macht es mittlerweile richtig Spaß. Und ich kann genauso viel Info über mich preisgeben, wie ich möchte – wie ich das in anderen Sites auch tue und alles, was ich nicht veröffentliche, geht auch niemand anderen was an. Wer das im Internet noch nicht kapiert hat, ist selbst schuld und die meisten vernünftigen Leute handeln ja auch im Internet vernünftig – ihr ja auch :-) Aber wer sich mit den Sachen auseinander setzt, hat die Möglichkeit, herauszufinden, welche Sachen man sich dort am besten herauspickt und welche man schlichtweg abschaltet.

    Frohe Ostern :-)


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    Geschrieben von Lectorix am 3. April 2010 um 19:37
  25. Lectorix, mir geht es genauso! Und für die etwas “sensibleren” Sachen benutze ich dann ein Alter Ego :-)


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    Geschrieben von 007 Wichtel am 5. April 2010 um 10:21
  26. @Ute: Kurz nachdem ich das erste Mal – zum Thema Kiwu – getwittert hatte, bekam ich eine Twitter Einladung von jemandem aus meinem Familienkreis. War das Zufall?

    Seit ein paar Wochen kriege ich, wenn ich eine Nachricht über mein GMX Postfach absende, egal, an wen, kann auch der Handwerker oder ein Elternteil der Mitschüler oder ein Lehrer meiner Kinder sein, den Hinweis: “XY ist bei facebook … Laden Sie ihn ein …” Na toll!


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    Geschrieben von Rebella am 6. April 2010 um 00:36
  27. @rebella, da wirst du wohl wahrscheinlich mal selber aktiv einer Kopplung deines facebook-Accounts und GMX-Accounts zugestimmt haben…
    http://facebookmarketing.de/news/web-de-und-gmx-als-erste-europaische-openid-partner-von-facebook

    Nachdem du bei GMX eingeloggt bist, oben rechts auf “Meine Logins” klicken” und du solltest diese Verbindung wieder trennen können.

    und dann ggf. noch die Anwendung “GMX-Mail” bei Facebook blockieren http://de-de.facebook.com/apps/application.php?id=46221859562 – geht auch via Menü bei Facebook Konto –> Anwendungseinstellungen

    zum Thema KiWu nutze ich ein eigenes Twitter-Account und eine komplett eigene E-Mail-Adresse, die keinerlei Verbindung zu meinen anderen Online-“Identitäten” hat. Die Verbindungen gibt es wirklich nur innerhalb des KiWu-Themas und dem Nutzernamen “remis”. Die Verbindung zwischen diesen Identitäten kennen weniger als eine handvoll äußerst vertrauenswürdiger Menschen.


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    Geschrieben von remis am 7. April 2010 um 09:55
  28. Danke für die Tips, remis. Das werde ich gleich mal umsetzen. Es passiert ja im Netz schnell mal, dass an einer Sache zustimmt und deren Tragweite nicht sofort erkennt, Ich habe auch meine eigene Kiwu e-mail Adresse. Allerdings hat sich das in den Jahren etwas aufgeweicht. Schon aus Versehen haben mal Leute, mit denen ich ge-e-mailt habe, meine Erstadresse erhalten. Manchmal auch aus Vertrauen. Für meine politische Arbeit nutze ich auch mal meinen richtigen Namen und meine damit verknüpfte e-mail (weil ein seriöseres Auftreten manchmal bedeutsam sein kann). …


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    Geschrieben von Rebella am 7. April 2010 um 17:26
  29. jetzt habe ich eben unter “da war noch was” oder so mal alle links durchgeklickt und bin dann auf Facebook weitergelitten worden. Dort entdecke ich also zwei Userinnen mit KLARnamen. Vor-, zweiter Vor- und Zuname.

    öh….

    Man (frau) muss ja auch beim Anmelden seinen Klarnamen hinterlegen – an der Stelle brach ich die Registrierung ab.

    Und: ich habe nie eine Registrierung dort gehabt, aber gmx bietet dieses feature mit facebook nach abschicken der mail immer (auch mir) an. Mag ja für Millionen von Schülern auch wichtig und richtig sein, aber nicht für jemanden, der im 1. Leben (also außerhalb des Forums…) noch nen Beruf, ne Familie und Freunde hat – die nichts über das Kopulations- und Reproduktionsverhalten des betreffenden wissen sollten oder müssen ;-)


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    Geschrieben von greta am 12. April 2010 um 15:31
  30. und heißen Sie im RL auch Greta? Ob FB merkt, dass man einen Fakenamen eingibt? Aber ist schon gut, jeder wie er möchte.


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 12. April 2010 um 18:43
  31. @Doc Breitbach: Wenn ich es recht bedenke, haben die Damen alle völlig recht. Ich persönlich werde ab sofort auch auf sämtliche Printmedien verzichten. In der Bibel steht schließlich alles, was ein Mensch je wissen muß. ^^


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    Geschrieben von Ute am 12. April 2010 um 21:11
  32. Ich heiße natürlich nicht greta, aaaber : Steffi heißt steffi, und stonie ;-) heißt eva.

    Im forum vermeiden alle mit höchster Akribie, ihren Klarnamen zu nennen – dort sind sie sichtbar….

    Man kann sich auch registrieren – wie in hunderten anderen foren und diesem – ohne Namen nennen zu müssen. Alles höchst freiwillig. Das macht FB nicht.

    sorry, bin nun mal von Beruf Datenschützer, ich muss diese Bedenken haben.

    Und – mit welcher VEHEMENZ die FB-Nutzer hier die NICHT-Nutzer angehen als Idioten – das gibt mir schon zu denken.

    Man kann wahrlich nicht davon ausgehen, dass es sich bei den Usern Reaba und Greta um mangels FB-Account uninformierte, ewig-gestrige Beharrer auf der Temperaturmessmethode handelt. Vielmehr beziehen diese namentlich genannten User ihre Informationen aus div. Quellen, die auch ohne einen namentlichen Account auskommen. Die Auswahl dabei obliegt nur dem sich Informierenden selbst. Eine über google Suche ermöglichte Verbindung der Userdaten mit der realen Welt bleibt aus.

    Alle anderen können ja der Bibel glauben, wenn es um Datensicherheit geht. Auch diese beruht alleinig auf dem Stille-Post-Effekt. Konnte Jesus schreiben? Hat er ggf. einen FB-Account?


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    Geschrieben von greta am 13. April 2010 um 10:21
  33. hier übrigens die veröffentlichte Seite:

    http://www.facebook.com/notes/kinderwunsch-forum/stille-post/406806238637

    Ich wollte schon immer mal die Namen und die der Freunde wissen….


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    Geschrieben von greta am 13. April 2010 um 10:25
  34. Es hat wohl eher damit angefangen, daß die Nutzer bzw. die benutzten Medien vehement angegangen wurden. Von Leuten, die diese offensichtlich nie ausprobiert haben, die einfachsten Features nicht kennen und Risiken heraufbeschwören, die man mit etwas Einarbeitung durchaus vermeiden kann.

    Das setzt aber natürlich voraus, daß man sich mal mit diesen Tools befaßt. Was aber wiederum mit der Begründung abgelehnt wird, daß sie ja ach so überflüssig und risikobehaftet sind. Bingo. Der Argumentationskreis ist geschlossen. Rational ist was anderes.

    Daß man sich da als Nutzer an den Kopf faßt, läßt sich eigentlich nicht vermeiden. Man hat den Eindruck, diese Nicht-Nutzer _wollen_ da ein Risiko sehen und _wollen_ die User als Zeitverschwender ohne Privatleben darstellen. Was an sich schon übel genug ist, aber auf dem Level weigere ich mich, überhaupt weiterzudiskutieren. Daher beschränke ich mich auf die rein technischen Aspekte.

    Übrigens habe ich meinen Facebook-Account vor einiger Zeit gelöscht. Ebenso wie Xing, Stayfriends, WerKenntWen und noch einen, dessen Namen ich vergessen habe. Aber ich habe all diese Services wenigstens mindestens ein Jahr lang ausprobiert und _dann_ entschieden, ob ich sie brauche oder nicht. Bei Xing waren es sogar 6 Jahre.

    Für mich ist Facebook & Co. auch überflüssig. Twitter hingegen nicht. Aber das ist eine informierte Entscheidung – keine, die aus der Hüfte geschossen wurde, ohne sich mal für eine Zeitlang ein wenig hinter die Tools zu klemmen, statt schon nach dem ersten Blick ein vernichtendes Urteil abzusondern.


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    Geschrieben von Ute am 13. April 2010 um 15:07
  35. Und bevor mir jetzt einer mit “siehste” kommt: Nix “siehste”. Meine Gründe, die Services zu canceln waren ganz andere als die, die hier aufgeführt wurden. Ich erkenne den generellen Nutzen durchaus an und werde mich hüten, den Usern einen Mangel an Privatleben zu unterstellen.

    Ich bekam übrigens nicht ein einziges Mal Spam von Facebook – frage mich allerdings auch, wie man so furchtbar sicherheitsversessen sein und sich gleichzeitig einen GMX-Account anschaffen kann.


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    Geschrieben von Ute am 13. April 2010 um 15:21
  36. Und um das mal abschließend klarzustellen: Wenn schon gleich im allerersten Kommentar Klamotten gepostet werden wie

    “das filtern von geistigem abfall aus dem wust der getippsel”

    “wenn ich den ganzen tag daheim sitze… dann würde ich auch auf dumme gedanken kommen”

    “damit dürfte auch die zielgruppe hinlänglich eingekreist sein.”

    “veritable infos gibts woanders, fürs klatschen und tratschen und verbreiten von unwahrheiten kann ich ins Elternforum gehen”

    dann ist wohl klar, wer hier wen zuerst angegangen hat, oder?

    Noch klarer ist, daß ein solcher Kommentator sich zwangsläufig selbst ins geistige Aus geschossen hat und sich nicht wundern muß, wenn er Sarkasmus erntet. Zumal, wenn er von Dingen redet, die er nie ausprobiert hat.

    Ich persönlich empfinde es als eine absolute Unverschämtheit, den Usern von Diensten wie Twitter, Facebook & Co. per se zu unterstellen, sie hätten keinen wertvollen Content zu bieten und würden den ganzen Tag sinnlos vor dem Computer herumlungern.

    Kommen Sie doch bitte erstmal von ihren dummen, uninformierten und dreisten Vorurteilen weg, bevor Sie sich ein Urteil über andere erlauben.


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    Geschrieben von Ute am 13. April 2010 um 15:39
  37. Danke Ute. Mich erinnerte die Diskussion hier streckenweise sehr an meine Schwiegermutter: “Internet, das braucht doch kein Mensch”.

    Grundsätzlich möchte ich noch einmal daran erinnern, was ganz oben steht. Wenn man ganz nach oben scrollt, dann findet man einen Artikel. Und in dem steht, dass eine Studie Twitter Fehlinformationen zum Thema Antibiotika bezichtigt.

    In Twitter wird genauso viel oder wenig Blödsinn verzapft wie auch sonst im Internet, nicht zuletzt auch in den Foren. Nicht mehr und nicht weniger habe ich dazu geschrieben. Wer es nachprüfen möchte, kann dies tun und dann über seine Erfahrungen berichten. Wer dies nicht tun möchte, der lässt es, sollte sich aber dann bitte kein Urteil erlauben (siehe den Schwiegermutterspruch).

    Aber für alle jene, die vielleicht zumindest ahnen möchten, was Twitter ist: Im Prinzip ist es wie ein Forum. Nur dass man jene, deren Beiträge man liest aktiv aussuchen kann und der Rest wird auf “ignore” gestellt. Ein Forum mit ausschließlich handverlesenen Teilnehmern ohne Dummschwätzer, Langweiler, Trolls, Wichtigtuer, Glitzersmilieliebhaber oder Fototapetenfans. Und die Beiträge sind kürzer.


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 13. April 2010 um 21:10
  38. Ich finde gar nicht, dann man sich hier darüber streiten muss oder dafür rechtfertigen muss, welches Medium man nutzt oder nicht nutzt.

    Ich bin nur traurig, dass wohl nun durch Twitter die Qualität dieses Blogs nachlässt.


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    Geschrieben von Rebella am 13. April 2010 um 22:30
  39. Die Quantität lässt nach behaupte ich mal, wie aber bereits erwähnt, fehlt mir aktuell schlicht die Zeit, mit Twitter und Facebook hat das nichts zu tun.


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 13. April 2010 um 23:02
  40. @Rebella: Was ist das denn nun bitte für eine merkwürdige Schlußfolgerung? Immerhin kommt über Twitter ja auch eine Menge Input rein, das der Doc hier im Blog weiterverarbeiten kann.

    Und wer meint, man sei auf Twitter ja ach so furchtbar gläsern, kann ja mal versuchen, über mein Blog und meinen Namen meinen Twitteraccount zu finden. Viel Spaß.


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    Geschrieben von Ute am 13. April 2010 um 23:07
  41. twitter … der nächste zivilisatorische schritt? oder doch nur belustigungsinstrument für naturgegebene laberköppe, skandalsucher und intriegenfreunde (nicht böse gemeint, gibts einfach)?
    wo bleibt da der glaube an die eignenen fähigkeiten: eine gute idee setzt sich durch, auch ohne sekundenschnell weltweit breitgetreten zu sein…

    für veritable medizinische informationen ohne backgroundrauschen “tschieeeep” lese ich lieber die fachmagazine des entsprechenden fachgebiets, wenn ich informationsbedarf habe oder einfach nur neugierig bin.

    um mal die schwiemu vom doc etwas in schutz zu nehmen: z.b. die rechtsgrundlage unseres staates fundiert auf werken, die weit vor der telefon-, fax- oder datenübertragungsära entstanden sind – sind sie deswegen defizitär, weil nicht jedem laberkopp die möglichkeit gebenen war seinen senf dazu abzusondern..?

    ich bin der meinung, dass stille manchmal große kunstwerke und herausragende denkerische leistungen produziert. das scheint mir in unserer zivilisation mehr zu fehlen, als die “twitternde vielfalt”, die manchmal gar keine ist, sondern wohl nur so wahrgenommen wird und nach persönlichem gusto selektiert werden kann -> das mir einzig sympathische an dem system, allerdings eigentlich eine nutzungseinschränkung.

    ich unterschreibe bei rebella: der blog war besser ohne vogelgezwitscher.

    und an ute: ich wollte gar nicht wissen, wie du wirklich heißt.das wissen belastet mich nicht weiter, weil ich es wohl gleich vergessen haben werde … aber in den paar sekunden war der speicher blockiert für einen vielleicht wichtigeren denkprozess :-D


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    Geschrieben von reaba am 14. April 2010 um 09:01
  42. Kopf => Tisch. Und die Kante für mich heute bitte mit Senf.

    [/ute]


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    Geschrieben von Ute am 14. April 2010 um 09:55
  43. Ich bitte doch höflich darum, twitter nicht mit der dpa zu verwechseln. Auch, wenn “unser” Doc noch so vertrauenwürdig ist. Meinetwegen auch auf twitter.


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    Geschrieben von greta am 14. April 2010 um 11:30
  44. liebe ute, allzuviel kopf=> tisch auch mit senf anne kante ist einfach nicht gut für die denk- und argumentationsprozesse ;-)

    frieden jetzt meinerseits … und jod-s-11 körnchen für alle :-D

    kennt eigentlich noch jemand ausser mir diese nette werbung aus den 60-70ern ?


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    Geschrieben von reaba am 14. April 2010 um 12:08
  45. Fällt mir gerade zu dieser Diskussion ein: Die Cybersisters


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 14. April 2010 um 16:04
  46. klar, als ewig-gestriger mensch kenne ich trill jod s-11 körnchen :-) damit det vögelsche schön singt – offenbar wurde das damals den neugeborenen zu den schmelzflocken in die pulvermilch geschüttet, sonst würden selbige jetzt nicht so schön twittern können ;-)


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    Geschrieben von greta am 14. April 2010 um 16:14
  47. nein, greta und ich haben auch unterschiedliche meinungen, z.b. was ehegattensplitting angeht *rofl*

    haben sie noch nie einen “cybertwinn” getroffen bei der ganzen twitterei, doc?

    böseböse der vergleich mit den sisters ;-)


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    Geschrieben von reaba am 14. April 2010 um 16:42
  48. nachdem ich dank bei twitter registirerte ablehner selbigen mediums erfahren habe, dass dort die sich sonst den seriösen anstrich gebenden schreibenden munter weiterlästern, kann ich festhalten, dass ich genau DESWEGEN twitter als seriöses medium ablehne.


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    Geschrieben von greta am 16. April 2010 um 10:36
  49. Werte Greta, bei aller sonst vorhanden Wertschätzung Ihrer Person:

    nach 49 Kommentaren, die nicht zu unerheblichen Anteilen aus Ihrer Feder stammen, zu einem Thema, zu dem ich schon eingangs sagte, dass Sie davon offenbar keine Ahnung haben, sondern ungeprüfte Vorurteile unverändert durch die gesamte Diskussion tragen, darf man den Begriff der Ignoranz mit Fug und Recht verwenden, ohne dies als Lästern misszuverstehen.

    Und der Haltung “kenne ich nicht, finde ich aber trotzdem doof” ist nicht minder berechtigt darüber hinaus die Eigenschaft der Selbstgerechtigkeit zuzuordnen. Und dass ich das auf Dauer nervtötend finde, ist möglicherweise mein ganz persönliches Problem. Mit Lästern hat dies reinweg gar nichts zu tun. Und bestrafen Sie nicht Twitter als den Überbringer der Nachrichten, denn ich gehe wohl richtig in der Annahme, dass ich “twitter als seriöses medium ablehne” mit “spreche ich Twitter die Seriosität ab” zu übersetzen habe.


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 17. April 2010 um 01:37
  50. ich habe mich mal bei twitter registriert, als das forum hier mal so eine woche unten war.
    schon damals fand ich es für mich nicht besonders bereichend das medium.
    von der diskussion angestoßen habe ich mich dann (umständlich, frau wird ja nicht jünger) der alten registrierungsdaten erinnert und auf die seiten geklickt, die ich mal gespeichert hatte.
    und fand dort diese diskussion hier im blog von ihnen und einer gewissen terrorzicke (nein! ich will bitte nicht wissen, wer das im RL ist :-) ) kommentiert.

    Twitter kann alles sein – für jeden wie er es haben will und sich einstellt.
    auch einfach lästerecke für gefühlte cybersisters im geiste.
    was ich schon befremdlich zu lesen fand. aber gut: wir sind alle menschen und statt im eigenen forum zu menscheln macht mans dann halt wo anders.
    verstehe ich sogar. es wäre allerdings angenehm, wenn es ihrerseits doc auch mit der argumentativen größe einher ginge vielleicht einzuräumen, dass auch sie “sisters” haben und brauchen … halt nur nicht hier.

    ist doch nix dabei.
    ist menschlich.
    jeder hat schon mal die bild oder apothekenumschau gelesen.

    bezüglich twitter machte es ihre zustimmung und gretas, rebellas und meine ablehnung allerdings argumnetativ weder besser noch gewichtiger – beidseitig.

    wenn sie diskutierbare thread nur noch als tweets verfassen wollen…. nur zu. deswegen werde ich mich nicht wieder dort registrieren, denn ich finde es nach wie vor ein ganz kleines bischen auch infantil. hat was von in der letzten reihe sitzen und zettelchen hin und herschieben.
    hab ich auch gemacht – vor über 20 jahren.

    beste grüße von reaba


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    Geschrieben von reaba am 17. April 2010 um 07:32

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