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Dies und das

Lesbisches Paar bekommt IVF bezahlt

Nein, nicht in Deutschland, sondern in England. Es wurde hier bereits berichtet, dass ein lesbisches Paar aus Großbritannien dagegen geklagt hatte, nicht zu einer kostenfreien IVF-Behandlung zugelassen zu werden, weil es die notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllte.

BBC News berichtet nun, dass sie nun auch ohne Gerichtsurteil zur Behandlung zugelassen wurden.

Die zuständige Behörde korrigiert nun ihren Standpunkt: “Dieses Paar ist biologisch nicht in der Lage, auf normalem Wege schwanger zu werden. Wir haben daher unseren früheren Standpunkt auch vor dem Hintergrund höherstehender Entscheidungen (Human Fertilisation & Embryology Act 2008 und Equality Act (Sexual Orientation) regulations 2007) aufgegeben und uns entschieden, das Paar zur Behandlung zuzulassen.”

Via BBC

Und noch ein Nachtrag zum gleichen Thema:
Künstlich befruchtete Mütter in Großbritannien dürfen sich in Zukunft aussuchen, wen sie als Vater beziehungsweise zweiten Elternteil auf der Geburtsurkunde ihres Kindes angeben. Wie die «Sunday Times» berichtet, darf auch die lesbische Lebenspartnerin der Mutter als gesetzlicher Elternteil genannt werden. Der oder die eingetragene Erziehungsberechtigte muss nach Angaben der Zeitung nicht biologisch mit dem Kind verwandt sein.

Entsprechende Richtlinien wurden vergangene Woche von der britischen Regulierungsbehörde für Reproduktionsmedizin HFEA veröffentlicht. Die neue Regelung gilt laut Bericht ab April mit dem Inkrafttreten des 2008 beschlossenen Embryonengesetzes.

Mit dem Gesetz will die britische Regierung nach eigenen Angaben die Diskriminierung alleinstehender und lesbischer Mütter beseitigen. Kritiker sehen die neuen Regeln, die die «Notwendigkeit eines Vaters» beseitigen, als Angriff auf traditionelle Familienstrukturen.


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Kommentare

9 Kommentare für “Lesbisches Paar bekommt IVF bezahlt”

  1. Das doch mal was. Find ich super!!!


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    Geschrieben von tuerki77 am 1. März 2009 um 20:58
  2. Na bitte, es geht doch. Schön, dass in diesem Fall die zuständige Behörde schnell handeln konnte und man nicht erst eine Gesetzesänderung herbei führen musste.


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    Geschrieben von Rebella am 1. März 2009 um 22:25
  3. STRIKE!


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    Geschrieben von Nadja am 2. März 2009 um 01:40
  4. “traditionelle familienstrukturen” machen nur dann sinn, wenn sie auch funktionieren, was oft genug nicht der fall ist.
    anstatt frauen dann in die illegalität zu zwingen (was bei uns der fall wäre) hat GB nun eine menschliche und angemessene lösung gefunden.erfreulich.


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    Geschrieben von reaba am 2. März 2009 um 07:20
  5. @ Rebella - “Es geht” vieles in andere Länder und überhaupt in der Welt, ausser “traditionelle Familienstrukturen”.


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    Geschrieben von Ich am 2. März 2009 um 14:12
  6. [...] wunschkinder.net [...]


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    Geschrieben von 2 Mamas auf dem Weg zur Regenbogenfamilie am 2. März 2009 um 19:03
  7. Sehr gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


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    Geschrieben von Talulah am 2. März 2009 um 19:33
  8. Absolut super und unendlich wünschenswert für Deutschland. Katholischere Länder sind uns da schon meilenweit voraus. Wir müssen uns dagegen für unsere eigenen Kinder vorm Jugendamt nackig machen. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das ein bescheidenes Gefühl ist.


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    Geschrieben von Pat am 2. März 2009 um 20:58
  9. Persönlich bleibt bei mir ein blödes Gefühl. Sind Väter wirklich völlig überflüssig? Hat nicht jedes Kind das Recht auf eine enge männliche und weibliche Bezugsperson?

    Können Schwule (bin ich selbst) dann demnächst das Recht auf eine Leihmutter einklagen?


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    Geschrieben von Tom am 3. März 2009 um 09:44

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