Lesbische Frau verklagt Krankenkasse auf Kostenübernahme

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Eine lesbische Lehrerin aus Baden-Württemberg, hat die zum Kölner Axa-Konzern gehörende Deutsche Beamtenversicherung auf Kostenübernahme verklagt und fordert die gleiche Behandlung, wie sie heterosexuell verheirateten Frauen gewährt wird, berichtet queer.de heute. Es stehe noch nicht fest, wann das Urteil verkündet wird. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung wird damit gerechnet, dass das Verfahren voraussichtlich bis zum Bundesgerichtshof oder Bundesverfassungsgericht gehen wird.



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Kommentar

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12 Kommentare

  1. PikaBuh schreibt

    Da drücke ich ausnahmsweise mal wirklich feste die Daumen! 😉

  2. Greta schreibt

    wollen wir hoffen, dass der gleichheitsgrundsatz des grundgesetzes mal NICHT ausgehebelt wird und gleiches recht auch da geltend gemacht werden kann! viel erfolg!

  3. Rebella schreibt

    Meine Daumen ganz fest für diesen Prozess!

  4. Gruenegurke schreibt

    Auch meine Daumen sind gedrueckt!

  5. ally extraterra schreibt

    Na, da wünsche ich doch von Herzen: viel Erfolg!

  6. Klägerin schreibt

    Danke!

  7. Sternschen schreibt

    *dd* Ich find es toll und sehr wichtig, dass alle Menschen gleich behandelt werden! ABER….ich verstehe nicht so ganz worauf da geklagt wird. Heteropaare müssen ihre Behandlungen mit Spendersamen ebenfalls selbst bezahlen, ein lesbisches Pärchen ist da ja auch drauf angewiesen. Vielleicht hab ich aber jetzt auch was nicht verstanden *?*

  8. Elmar Breitbach schreibt

    Geklagt wird darauf, dass eine Behandlung nicht möglich ist, wenn die Gesetze so bleiben, wie sie sind. Man könnte das sicher noch weiter fassen und dagegen klagen, dass Spenderspermienbehandlung generell nicht erstattet werden. Aber das kann natürlich nur von einem heterosexuellen Paar eingeklagt werden.

  9. Klägerin schreibt

    Stimmt so nicht. Wir klagen, weil meine Frau ohne die Behandlung unfruchtbar ist. Wäre sie mit einem Mann verheiratet, würde die Krankenkasse die Behandlung anstandslos zahlen. Nur weil wir zwei Frauen sind, weigert die Kasse sich. Es geht nicht um eine Bezahlung des Spermas, sondern um simple Gleichbehandlung.

  10. Elmar Breitbach schreibt

    Das ist es, was ich meinte: Man kann in Ihrer Situation die Spermienspende nicht generell einklagen, sondern nur für Ihren Fall.

  11. Greta schreibt

    konkret müsste sich die klägerin geschlechtsumwandeln lassen *crasy* – damit gezahlt würde! das wäre denen doch eh lieber.

    und gerade DESWEGEN ist das klagen so wichtig! nur, weil es ich um eine FRAU handelt und nicht um einen ordinären kerl wird da NEIN gesagt.

    diese ganze unehrenhafte rumlügerei, das beschaffen von material im ausland, diese ganzen miesen bedingungen werden schnell vergessen dabei.

    generell ist JEDE frau zu behandeln, ob mit kerl, mit frau oder ganz ohne!

    die „entscheider“ haben offenbar noch nicht begriffen, dass sie JEDES dieser paar kinder, die bald in D noch geboren werden, BRAUCHEN. um sie selber am leben zu halten, sie zu pflegen, wenn sie noch tattriger werden als sie eh schon sind, für alles!

    JEDES kind ist unsere zukunft! sogar die, die ungewollt ohne namensangabe des erzeugers irgendwo geboren werden.

    aber wenn da schon frauen WOLLEN – also kinder gebären und erziehen und lieben WOLLEN – dann sollte man das ganz vorbehaltlos (!) in jeder weise unterstützen!

    die meisten wollen in diesem unserem miesen, kinderfeindlichen land schon gar nicht mehr…..

    ich wünsche der klägerin und ihrer frau viel erfolg – in JEDER hinsicht!

  12. Joey schreibt

    Schön geschrieben Greta! 🙂