Thüringen beteiligt sich nun auch an den Kosten

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Im letzten Jahr wurde das Kinderwunschförderungsgesetz vom Familienministerium auf den Weg gebracht. Seitdem haben sich Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern daran beteiligt und übernehmen einen Teil der Kosten, die bei einer künstlichen Befruchtung für das Paar entstehen (hier wird ausführlich der Inhalt des Kinderwunsch-Förderungsgesetzes erläutert). Nun folgt ein weiteres Land diesen Vorreitern.

Über Facebook und twitter ließ die Familienministerin nun verlauten, dass Thüringen sich der Förderung anschließt. Wer diesem Link folgt und gute Nerven hat, kann sich auch mal die Kommentare dazu durchlesen (ich habe noch nicht einen vernünftigen gelesen) und den dort rumsalbadernden Schwachmaten mal Paroli bieten. Das nur so nebenbei.

Nachtrag: Am 22.8. bestätigte das Sozialministerium diese Nachricht, die übrigens rückwirkend ab dem 1. Juni gelten soll.

Die Paare müssen im Freistaat ihren Hauptwohnsitz haben und die Klinik muss in Thüringen sein. Wenn Paare die medizinische Behandlung in einem anderen Bundesland vornehmen lassen wollen, müssten sie den Antrag dort stellen, sagte Hoffmeier. Das Ministerium rechnet mit maximal 200 000 Euro jährlich, die das Land aufbringen muss.

Es wird nun sicherlich noch einige Leser aus anderen Bundesländern geben, die sich auch wünschten, ihr Land setzte dieses Gesetz ebenfalls um. Es gibt Möglichkeiten, dazu beizutragen, jedoch setzt es eine (geringe) Eigeninitiative voraus, wie ich in diesem Artikel dargelegt haben. Also: Dem Link folgen und aktiv werden.



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Kommentar

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3 Kommentare

  1. Beate Meißner MdL schreibt

    Das war wirklich ein hartes Stück Arbeit und es hat viel Durchhaltevermögen erfordert. Umso erleichterter bin ich, dass der Einsatz sich nun endlich gelohnt hat und ich daran beteiligt sein durfte! Es fing alles vor 3 Jahren mit Gesprächen mit der Initiative Wunschkind an, dann Überzeugungsarbeit beim Koaltionspartner, die Bundesratsinitiative von Thüringen und zuletzt noch zahlreiche Absprachen und Vorbereitungen. Ich bin davon überzeugt, dieser Schritt ist wichtig und sollte Vorbild für andere Bundesländer sein. Ich drücke allen betroffenen Paaren die Daumen!