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Mehrlinge sind kein Therapieerfolg, sondern ein Problem

Ein Artikel von Alexander S. Kekulé (Professor für Medizinische Mikrobiologie) im Tagesspiegel beschäftigt sich mit Mehrlingsschwangerschaften nach Kinderwunschbehandlungen und natürlich auch mit dem Fetozid, der überzählingen Mehrlingen dadurch droht.

Rund die Hälfte der Zwillinge und sogar 80 Prozent der Drillingegehen auf das Konto der Reproduktionsmedizin. Durch Ovulationsinduktion und IVF ist die Zahl der Mehrlingsgeburten in den letzten zwei Jahrzehnten in die Höhe geschossen. Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit für Zwillinge oder Drillinge auch mit dem Alter der Mutter zunimmt.

Nichts Neues, also, ich hatte ja bereits im letzten Jahr die Zusammenhänge zwischen Embryonenschutzgesetz, Gesundheitsreform und Fetozid ein wenig aufgedröselt. Weshalb ich diesen Artikel hier zitiere, ist dieser Satz, den ich uneingeschränkt unterschreiben kann:

Es ist zu hoffen, dass in der bigotten Diskussion um Stammzellen die alltäglichen Fötozide und die Risiken der Mehrlingsschwangerschaften nicht untergehen – ein solcher Glücksfall dürfte aber noch seltener sein als ein vierblättriges Kleeblatt.


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Kommentare

4 Kommentare für “Mehrlinge sind kein Therapieerfolg, sondern ein Problem”

  1. Sicher alles richtig.
    Meine Zwillinge sind aber für mich ein Therapieerfolg und kein Problem :-)

    Geschrieben von Katrin am 20. Februar 2008 um 11:43
  2. Das ist eine individuelle und erfreuliche Betrachtung :-D

    …eines Problems.

    Geschrieben von E. Breitbach am 20. Februar 2008 um 11:44
  3. Sind Mehrlingsgeburten, z.B. Zwillis, tatsächlich heute noch so ein Problem? Eine Risikoschwangerschaft, was auch immer darunter gemeint ist, ist auch ein Problem, je nach Sichtweise.

    Geschrieben von Anke am 25. Februar 2008 um 19:04
  4. @ Anke: Ja sicher sind sie ein Problem: http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/hormone/risiken/mehrlinge/

    Und ein vermeidbares, was bei anderen Risikoschwangerschaften ja nicht der Fall ist

    Geschrieben von E. Breitbach am 25. Februar 2008 um 23:11

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