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Jetzt vor Weihnachten holt die katholische Kirche noch einmal zu einem Rundumschlag gegen alles aus, was nicht dem kirchlichen Familienbild entspricht. In dem kürzlich veröffentlichten Kompendium der Soziallehre der katholischen Kirche wurde ja bereits deutlich zu Homosexualität, Kinderlosigkeit und Reproduktionsmedizin Stellung genommen.
Zum Thema Homosexualität noch ein Artikel meiner Lieblingszeitung (es ist schon der dritte Artikel in diesem Blog, den ich aus “Die Standard” zitiere). Österreich plant ein neues Gesetz zu Fortpflanzungsmedizin. Der österreichische Bundesvorsitzende der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo Günter Tolar, kritisierte in einer Stellungnahme die Diskriminierung lesbischer Lebensgemeinschaften.
“Die rechtliche Diskriminierung lesbischer Frauen bei der Fortpflanzungsmedizin gehört endlich beendet. Warum sollen allein lebende Frauen oder lesbische Partnerinnen nicht das gleiche Recht haben wie verheiratete Frauen? Wir von der SoHo kooperieren in dieser Frage eng mit den SPÖ–Frauen, da es auf beiden Seiten um Gleichberechtigung geht. Immerhin hat die Regierung in der letzten Nationalratssitzung am 17. Dezember zwar vernünftige Verbesserungen im Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) gemacht, aber die seit 1992 bestehende Einschränkung auf verheiratete oder eheähnlich lebende Paare bleibt weiterhin erhalten. Ein gemeinsamer Antrag von SPÖ und Grünen gegen diese Diskriminierung wurde leider abgelehnt!”
FPÖ und ÖVP sind gegen diese Art der Gleichstellung und möchten die gegenwärtige Gesetzeslage unverändert beibehalten, nach der nur verheiratete Paare mit Hilfe der Fortpflanzungsmedizin behandelt werden dürfen. Die SPÖ unterstützt eine Änderung des Gesetzes in dieser Frage.
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