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Im vergangenen Jahr sind in Deutschland nach Angaben von Ärzten deutlich weniger Kinder nach einer In-vitro-Fertilisation (IvF) auf die Welt gekommen als noch 2003. Wurden 2003 nach künstlicher Befruchtung 17 606 Kinder geboren, so seien es 2004 nur noch etwa 9 800 gewesen.
Ursache sei die höhere Selbstbeteiligung an den Kosten nach der Gesundheitsreform, hat der Frauenarzt Professor Ricardo Felberbaum aus Kempten auf einer Tagung des Dachverbandes Reproduktionsbiologie und -medizin in Münster berichtet.
Seit 2004 gilt eine Eigenbeteiligung von 50 Prozent an den Kosten. Erst nach sechs Befruchtungsversuchen hätten 60 Prozent der Paare endlich ihr Wunschkind.
[Via: Ärztezeitung]
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