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In England werden die Eizellen die Eizellen für Eizellspenden knapp, weshalb die britische Regierung entsprechenden Institutionen erlauben möchte, Spenderinnen aus dem Ausland eine Aufwandsentschädigung von 1400 Euro zu zahlen. Im Focus des Interesses stehen dabei rumänische Frauen, für die dieser Betrag ein halbes Jahresgehalt darstellen würde.
In dem Artikel wird das gesamte Panoptikum der Reproduktionsmedizin zusammengefasst, in dieser Konzentration in der Tat eine erschreckende Darstellung. Aus Sicht betroffener kinderloser Paare ist dieser Artikel ein weiterer Beweis dafür, dass durch solche extremen Auswüchse der eigentlichen Kinderwunschbehandlung ein Bärendienst erwiesen wird:
Vor diesem Hintergrund sind die ethischen Debatten kaum mehr als Scheingefechte, die den Forschern Zeit verschaffen, die Bürger vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wolfgang Schäubles berühmt-berüchtigtes Angebot an die Deutschen, künftig als “Mensch” nur noch denjenigen zu definieren, der auch von einer Mutter geboren wurde, war denn auch nicht der Wahrheit über einen vermeintlichen Irrtum der Biologie geschuldet, sondern der Versuch, den Megamärkten der Zukunft den Weg zu bereiten. Und nur ein absoluter Embryonenschutz kann verhindern, dass die Menschenwürde dabei auf der Strecke bleibt.
Welchem nichtbetroffenen Laien soll man es dann übelnehmen, wenn er der sinnvollen Selektion der Embryonen zur Verbesserung der Schwangerschaftsraten und Verminderung der Mehrlingsraten (Stichwort “hipper Embryo“) nichts abgewinnen kann.
Habe gerade einen guten Artikel zum Thema “Menschenwürde” gefunden:
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Menschenwuerde;art304,2542840
“Vielleicht heißt es also irgendwann: „Die Autonomie des Menschen ist unantastbar.“”
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