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Wie der FOCUS in seiner online-Ausgabe berichtet, erhielten die Politiker in Australien einen seltsamen Hilferuf: In Australien werden die Spermien für die Behandlung mit Spenderspermien knapp und deshalb rief eine Fortpflanzungsklinik in Melbourne die Politiker des Landes zu Spermienspenden auf.
Der Leiter der Klinik Gab Kovacs nimmt die Abgeordneten in die Pflicht, die gleichen, die durch eine Gesetzesänderung für diese Spermien-Knappheit verantwortlich sind. Hintergrund der Aktion ist eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 1998. Seither melden sich in “Down Under” immer weniger Männer als Samenspender. Denn Kinder, die im Reagenzglas gezeugt wurden, dürfen im Alter von 18 Jahren erfahren, wer ihr biologischer Vater ist.
Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes seien die Spermien-Vorräte in seiner Klinik dramatisch geschrumpft, sagte Kovacs. Nur noch fünf Männer hätten sich im vergangenen Jahr neu als Spender gemeldet. Vor der Änderung des Gesetzes seien es noch bis zu 20 pro Jahr gewesen.
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