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Pech gehabt? Drillinge nach Transfer eines Embryos

“Gott hat Humor, das muss man ihm lassen”, so die Reaktion des frisch gebackenen dreifachen Vaters. Das Ehepaar Penn aus dem US-Bundesstaat New York hat nach einer künstlichen Befruchtung auf einen Schlag dreifachen Familienzuwachs bekommen.

Eineiige Drillinge: Eine Wahrscheinlichkeit von 1: 200 Millionen

Das wäre nach einer künstlichen Befruchtung nicht so außergewöhnlich, treten Mehrlingsschwangerschaften hier doch deutlich häufiger auf, insbesondere in den USA. Das Ehepaar Penn hatte sich jedoch dazu entschlossen, nur einen Embryo in die Gebärmutter der 31jährigen Allison Penn zu transferieren. Und unter diesem Umständen ist eine Drillingsschwangerschaft ebenfalls extrem unwahrscheinlich.

Vermutlich wurde aber ein Blastozystentransfer durchgeführt, das ist zumindest das übliche Vorgehen bei einem sogenannten “single embryo transfer“. Es ist durchaus nichts Neues, dass bei diesem Verfahren eineiige Mehrlinge häufiger auftreten als üblich. Der behandelnden Arzt der Familie - Victor Klein - gab in der Pressekonferenz bekannt, dass es die erste Drillingsgeburt nach Rückgabe eines Embryos gewesen sei.

Glück gehabt

Schwangerschaften mit eineiige Mehrlingen sind deutlich riskanter als bei mehreiigen Fruchtanlagen. dass die Kinder (drei Jungen) gesund mit einem Geburtsgewicht von mehr als 2 Kilo zur Welt kamen, ist schon ein erheblicher Glücksfall.

Die Eltern haben ihre Kinder erst einmal mit Nagellack markiert, um sie auseinanderhalten zu können.

Via Krone.at


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Kommentare

4 Kommentare für “Pech gehabt? Drillinge nach Transfer eines Embryos”

  1. Warum kommen bei Blasto-Transfer häufiger eineiige Mehrlinge zustande?

    Geschrieben von miez37 am 6. März 2008 um 12:20
  2. Keine Ahnung. Vermutlich gibt es eine Theorie dazu, ich weiß jedoch nur, dass die Statistiken dies besagen.

    Geschrieben von E. Breitbach am 6. März 2008 um 13:11
  3. Unter den Umständen ja optimal verlaufen. Dreimal über 2 kg! Respekt. Mir hat mein Zwillingsbauch schon gereicht.

    Irgendwie komisch, dass bei Blastozysten mehr eineiige Mehrlinge entstehen sollen. Schließlich sind die Zellen in dem Stadium ja schon differenziert und nicht mehr “zu allem fähig”. Da hätt ich vermutet, dass es weniger wahrscheinlich wird, dass die sich effektiv zu zwei oder mehr Embryonen teilen können. Wissenschaft. Man denkt sich was, und dann ist alles anders.

    Nella

    OT: huhu Miez, kann´s ja immer noch nicht glauben….

    Geschrieben von Nella am 6. März 2008 um 21:02
  4. Boah, über 2 kg und mit Nagellack markiert. Auf so eine Idee muß man erstmal kommen *rofl*

    Geschrieben von gernemama am 7. März 2008 um 15:57

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