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IVF ohne Zustimmung des Mannes

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geht nicht?

Doch, das geht und dieser Fall wird möglicherweise auch anderen Kinderwunsch-Kliniken zu denken geben. Passiert ist es in der renommierten Bourn Hall Clinic, die von Patrick Steptoe und Professor Robert Edwards gegründet wurde und in der die erste erfolgreiche IVF-Behandlung weltweit durchgeführt wurde (siehe Bild).

Die Frau hatte sich mit ihrem damaligen Mann einer IVF-Behandlung unterzogen und dabei mehrere überzählige Embryos einfrieren lassen.

Nach der Trennung von ihrem Ehemann hatte sie die Unterschrift ihres Mannes gefälscht und die Embryonen in die Gebärmutter transferieren lassen. Zwei Kinder entstanden aus dieser Behandlung, die bereits vor mehreren Jahren stattfand.

Offenbar war die Mutter nicht an Alimenten interessiert, denn der Vater erfuhr von seinen Kindern erst, als eines davon scher erkrankte und Verwandte Kontakt zu ihm aufnahmen. Bis dahin war er völlig ahnungslos und wusste nichts von seiner Vaterschaft.

Die Richtlinien in England geben nur vor, dass der Ehemann sein schriftliches Einverständnis geben muss, eine persönliche Anwesenheit ist jedoch nicht erforderlich. Gleiche Regelungen gelten auch für Deutschland.

Die Klinik hat nun das Procedere der Zustimmung geändert, um solche Ereignisse in Zukunft ausschließen zu können.

Via: Cambridge News


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Kommentare

10 Kommentare für “IVF ohne Zustimmung des Mannes”

  1. :-)freut mich.

    Diese Kinder hätte es ja auch gegeben (sag ich jetzt mal so…) wenn die Embryos schon während der Ehe transferiert worden wären.

    Muss man pragmatisch sehen…. und wievielen Männern passiert ähnliches bei normalem GV? Unzähligen….. oder?

    Grüßchen

    Geschrieben von Greta am 7. März 2008 um 14:49
  2. Also ich finde das auch o.k. Schließlich hat die Frau ja auch ein Recht an ihren “Kindern”. Nur weil die Ehe schietert sollten keine Embryonen weggeworfen werden oder? Und wenns gar nicht um Alimente ging, dann erst recht. Vielleicht sollte man bei der Scheidung klären, wie mit den Eisbären weiter verfahren wird. dEr Mann hat doch gewusst, dass da noch was im Kühlfach lagert, selbst schuld, wenn er sich dafür nicht mehr interessiert hat.

    Geschrieben von miez37 am 11. März 2008 um 14:50
  3. Ein EuGH-Urteil hat in ähnlicher Situation einer Frau das Recht auf ihre Embryonen verweigert, als der Ex-Ehemann dem Transfer nicht zustimmte.

    Die Klägerin hatte nach einer Chemotherapie keine eigenen Eizellen mehr.

    Das ist die europäische Rechtslage

    Geschrieben von E. Breitbach am 11. März 2008 um 14:57
  4. Na das ist mal ne fiese Mann. Ist ja wohl oberarrogant. Arme Frau.

    Geschrieben von miez37 am 11. März 2008 um 15:00
  5. Erst Krebs durchlitten und dann auch noch die Kinder wegschmeißen müssen, wie gemein.

    Geschrieben von miez37 am 11. März 2008 um 15:00
  6. Wie auch immer. Interessant finde ich, dass von Embryonen manchmal als “Kinder” die Rede ist und wenn es um späte Selektion geht, sind es “Zellhaufen”. Ohne jede Wertung. Nur auffällig.

    Geschrieben von E. Breitbach am 11. März 2008 um 15:48
  7. nee nee. Für mich sind das immer meine Kinder, auch bei der Selektion. Es gibt aber eben auch nicht lebensfähige Kinder.

    Geschrieben von miez37 am 11. März 2008 um 15:52
  8. nicht lebensfähig … weniger lebensfähig … wohl eher

    Wer kann schon sicher sagen, dass es nicht der C- Embryo ist, der sich sehr wohl einnisten würde, während die beiden A-8-Zeller nur Blender sind

    Geschrieben von E. Breitbach am 11. März 2008 um 16:00
  9. Das meine ihc nciht mit nicht lebensfähig. ich dachte Sie meinten PID und damit entdeckte Krankheiten oder genetische Fehler.
    Ich habe mir ja immer alles transferieren lassen, was das Vorkernstadium und nach Kryo das Auftauen auch überlebt hat. Insofern gabs keine Selektion.

    Geschrieben von miez37 am 11. März 2008 um 16:18
  10. Deswegen hat´s auch so lange gedauert ;-)

    OK, verstanden. Dann passt die Wortwahl und ich habe nichts gesagt

    Geschrieben von E. Breitbach am 11. März 2008 um 16:44

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