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DieStandard.at (kein Schreibfehler, es handelt sich um die “Frauenausgabe” von “Der Standard”) berichtet in seiner neuen Ausgabe über Bestrebungen in Italien, die Verschärfung des Fortpflanzungsmedizingesetzes wieder rückgängig zu machen. Ende 2003 wurde das vormals liberalste Gesetz zur Reproduktionsmedizin drastisch verschärft und gegenwärtig sind die Regelungen in Italien die strengsten in Europa.
So dürfen nicht mehr als drei Eizellen befruchtet werden, Samenspenden sind verboten (Eizellspende ohnehin) und Einfrieren von Embryonen ist auch nicht erlaubt. Die Behandlung homosexueller Paare ist ebefalls nicht erlaubt, dies entspricht der deutschen Regelung.
In Italien ist eine Kampagne zur Abschaffung des neuen Gesetzes über künstliche Befruchtung in die entscheidende Phase getreten. Das Kassationsgericht erklärte fünf Referendumsanträge zur Abschaffung des Gesetzes als gültig. Die Anträge müssen noch das Grüne Licht des Verfassungsgericht erhalten, danach wird die Volksabstimmung zwischen 15. April und 15. Juni ausgeschrieben.
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