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Gedanken der CDU-Basis zur Demographie

CDU-Politik.de ist ein Blog, also eine Nachrichtenseite wie diese hier. Sie dient nach eigenem Selbstverständnis als unabhängige aber parteiische Blog der CDU/CSU – Basis Deutschlands.

Während die Familienministerin Frau von der Leyen ja die Unterstützung der künstlichen Befruchtung als sinnvolle familienpolitische Maßnahme ansieht, stellte sich die Frage, inwieweit die Basis ihrer Partei dies mitträgt.

Geht man nach einem aktuell erschienen Artikel in CDU-Politik.de, dann scheint auch die Basis die Ansicht ihrer Ministerin mitzutragen. Unter Punkt 2 seiner 7-Punkte-Liste nennt der Autor auch die künstliche Befruchtung als sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung der Geburtenrate:

Künstliche Befruchtung muss bis zum vierten Mal kostenlos sein, da bereits jedes 6. Ehepaar ungewollt kinderlos ist. Hier kann der Staat helfen – eine Investition die jede Abwrackprämie an Wirksamkeit übertrifft.

Interessant sind jedoch auch die Kommentare. Natürlich wird auch das Verbot von Abtreibungen als sinnvolle familienpolitische Maßnahme angesehen. Aber da dürfen wir uns nicht beschweren, kam es auch in diesem Blog doch bereits einige Male vor, dass argumentiert wurde, dass die Abtreibung bezahlt wird, die künstliche Befruchtung jedoch nur zum Teil. Man kann sich diesen Vergleich aus verschiedensten Richtungen ansehen: Er hinkt immer.


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Kommentare

9 Kommentare für “Gedanken der CDU-Basis zur Demographie”

  1. interessante, zum teil aber auch erheblich abstossende beiträge in diesem blog der CDU/CSU.
    ich vermute allerdings, dass kaum eine parteiführung (die sich idR aus mandatsträgern zusammensetzt) auch nur einen pfifferling auf die meinung der parteibasis hört, wenn in irgendeiner form “übergeordnete” ziele berührt werden.
    der mensch, der die schönen punkte alle formuliert hat, der hat auf mitgliederversammlungen eine stimme und vielleicht 5 min redezeit, die anderen anwesenden von seinem standpunkt zu überzeugen.
    lobbyismus, gezielt am entscheidenden mandatsträger angesetzt, wirkt einfach nachhaltiger … bedauerlicherweise sehe ich zunehmend indikatoren, dass unser politisches system davon getragen ist.


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    Geschrieben von reaba am 19. April 2009 um 09:57
  2. Auweia, was für christliche Beiträge in diesem Blog! Das läßt tief blicken. …


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    Geschrieben von Rebella am 20. April 2009 um 00:15
  3. Ich finde die Kommentare in diesem Blog sehr befremdlich. Die christliche Nächstenliebe, ein Fundament und essentielles Gut der CDU/CSU, wo ist sie? Ich bin verwirrt: Mein Mann römisch-katholisch und ich als “nicht Deutsche mit Migrationshintergrund und nicht Christin” dürfen wir KB machen und eigene Kinder auf die Welt setzten?


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    Geschrieben von Belen am 20. April 2009 um 09:43
  4. So hinkend finde ich den Vergleich nicht. Wenn hier die Finanzierung von Abtreibungen im Zusammenhang mit nicht oder nur teilweise finanzierten KBs genannt wird, dient das meist nur als Argument für die Forderung nach Gleichbehandlung in der Wahlfreiheit. Wahlfreiheit gegen eine Schwangerschaft – ja natürlich! Aber dann bitte auch Wahlfreiheit dafür! Und zwar sowohl in ideeller als auch in finanzieller Hinsicht.


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    Geschrieben von Teetasse am 20. April 2009 um 12:23
  5. dem was teetasse schreibt kann ich nur zustimmen.
    es ist politisch und auch gesellschaftlich völlig anders gewertet, wenn eine frau versucht ein baby in ihrem bauch wachsen zu lassen, als wenn sie es wieder entfernt haben will.
    von gesellschaftlichen strömungen oder konfessionellen gruppen ist man da auf beiden seiten ja leid gewohnt, aber wenigstens der staat sollte diese angelegenheit neutral bewerten. dem ist aber nicht so und deshalb kann ich schon verstehen, dass sich frauen die unbedingt ein kind haben wollen über zum teil heftig selbst zu finanzierende summen aufregen, wenn im gegenzug faktisch die meisten kosten für abtreibungen von der allgemeinheit getragen werden (bekommen die krankenkassen dafür nicht sogar landesmittel in irgendeiner form..?).
    unsere gesellschaft (wir leisten uns immerhin eine abwrackprämie!!) könnte locker beides finanzieren.


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    Geschrieben von reaba am 20. April 2009 um 16:25
  6. Ich bin so frei und weise darauf hin, dass Kommentare und Artikel getrennt zu betrachten sind. Während die Artikel wie in vielen anderen Blogs und Seiten die Meinung der Autoren widerspiegeln, sind die Kommentare, die auf cdu-politik.de täglich zu hunderten eingehen, nicht Ausdruck dieser Meinung. Auch wenn wir uns bemühen, können nicht immer alle links- oder rechtsradikalen Kommentare gleich gesehen und gelöscht werden. Ich wollte das nur festhalten und klar sagen: wenn wir Deutschen uns nicht die Förderung von Familien und Kindern leisten wollen, wird es in wenigen Dekaden kaum noch jemanden geben, der über dieses Versagen urteilen kann.


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    Geschrieben von Philipp Schwab am 25. April 2009 um 14:39
  7. @ Philipp: Das ist klar, das ist hier ja nicht anders, wobei die Diskussionen natürlich weniger heiß hergehen. Das ist bei politischen Diskussionen naturgemäß anders. Wobei man sich schon überlegen muss, inweiweit man die Moderation optimieren könnte, denn ein wenig drunter und drüber scheint es da manchmal schon zu gehen


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 25. April 2009 um 14:50
  8. Da möchte ich Philipp Schwab widersprechen. Ich hatte in dem Blog einen kritischen Kommentar geschrieben, der gelöscht wurde. Meine Kritik wurde also vom Seitenbetreiber nicht toleriert, hingegen schon solche Kommentare, die mich teilweise an einen NDP Aufruf erinnern, den ich mal in unserem Briefkasten vorfand. …


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    Geschrieben von Rebella am 26. April 2009 um 00:33
  9. Aha, interessant, danke für die Info. Da ist es wohl an der Zeit, die Links für Google mal zu sperren


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    Geschrieben von Elmar Breitbach am 26. April 2009 um 01:54

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