Kinder nach künstlicher Befruchtung: Sollte man sie aufklären? Umfrage.

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In einem anderen Beitrag ging es um medizinischen Gründe, Kinder über die Art ihrer Entstehung aufzuklären, wenn eine künstliche Befruchtung zur Zeugung notwendig war. Sicherlich ist es auch aus anderen Gründen wenig hilfreich, Geheimnisse vor seinen Kindern zu haben, insbesondere wenn es sich um deren persönliche Geschichte handelt.

Ist die Zeugung nur mit Hilfe gespendeter Eizellen oder Samen möglich, dann wird die Aufklärung von Selbsthilfegruppen und Fachverbänden unbedingt angeraten und das sollte möglichst früh passieren. Aber auch nach einer künstlichen Befruchtung ist es vermutlich eher von Vorteil, wenn die Kinder Bescheid wissen
Umfrage: Kinder nach IVF aufklaeren
Aber hier kann sich jedes Paar seine eigenen Gedanken machen und letztlich auch seine eigene Entscheidung fällen. Deswegen würde ich gerne einmal eine Umfrage aktualisieren, die hier schon vor Jahren durchgeführt wurde. Natürlich kann man die Antwort nur in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation geben, weshalb ich die Frage unterteile in „ohne aktuelle Behandlung“, „in Behandlung“ und „Eltern“ getrennt gestellt habe. Es würde mich freuen (und für Sie selbst mag es ja auch interessant sein), wenn Sie die Frage in der für Sie jeweils zutreffenden Rubrik beantworten würden:

Noch keine Behandlung

Planen Sie Ihr Kind über die Kinderwunschbehandlung aufzuklären? [Noch keine Therapie]

Ergebnisse ansehen

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Aktuell unter Behandlung (incl. Behandlungspause)

Planen Sie Ihr Kind über die Kinderwunschbehandlung aufzuklären? [Wir sind in Behandlung]

Ergebnisse ansehen

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Nach erfolgreicher Behandlung (schwanger oder bereits Eltern durch Behandlung)

lanen Sie Ihr Kind über die Kinderwunschbehandlung aufzuklären? [Ich bin schwanger/habe bereits ein Kind nach Behandlung]

Ergebnisse ansehen

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Foto von League of Women Voters of California



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Kommentar

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2 Kommentare

  1. Marlen-Azad01 schreibt

    Unser Sohn wusste von Anfang an bescheid, das uns der Doktor geholfen hat, damit wir ihn bei uns haben können. Warum sollte ich meinem Kind nicht erzählen, das wir alle Anstrengungen der Welt auf uns genommen haben, damit wir eine Familie sein können. Er ist ein absolutes Wunschkind und das sollte er auch wissen. Und natürlich auch, dass es nicht immer so einfach ist, ein Baby zu bekommen. Momentan befinden wir uns in der Folge-IVF nachdem wir unsere Vierlinge verloren haben. Es war hart für uns alle, denn mein Sohn weis auch das er nicht mal eben Geschwister haben kann. Er ist inzwischen 12 Jahre alt und wartet schon so lang auf ein Geschwisterchen. Falls es klappen sollte, wird auch dieses Kind erfahren wie es entstanden ist und das es noch Geschwister im Himmel hat.

  2. Krasavica schreibt

    Also ich muss sagen, dass ich nun durch Kryo in der 24. SSW bin und ich mir vorgenommen habe, meinem Kind definitiv davon zu erzählen. Warum auch nicht? 🙂
    So weiß er, wie sehr er gewünscht war und was wir dafür getan haben.

    Also keine Geschichte für ihn a la: “Sorry, Mutti hatte ihre Pille nicht regelmäßig genommen und du warst ein Unfall!”.
    Das ist doch schlimmer zu hören, als solch “schöne” Geschichte, wo um ihn gekämpft wurde. 🙂

    Ich finde, es ist nichts verwerfliches dran und ich denke, bis unser kleiner einmal groß ist, wird die künstliche Befruchtung sogar mehr präsent sein, als in der jetzigen Zeit, da die Unfruchtbarkeit von den Menschen leider rapide zunimmt.