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Glossar und Suchbegriffe

Fitz-Hugh-Curtis-Syndrom

Das Fitz-Hugh-Curtis Syndrom beschreibt im aktuelle Sprachgebrauch meist spezielle Verwachsungen im Bauchraum. Typisch sind dabei die Verwachsungen zwischen vorderer Bauchwand und Leber, die fadenförmig und zart sind. Beschwerden ergeben sich dadurch nicht.

Sie sind in den allermeisten Fällen eine Folge von Infektionen mit Chlamydien und werden bei einer diagnostischen Bauchspiegelung festgestellt. Oft finden sich darüber hinaus Verklebungen im Genitale der Frau, die auch zu einem Verschluss der Eileiter führen können

Im akuten Fall können Schmerzen im rechten Oberbauch auftreten, welche evtl. in die rechte Schulter ausstrahlen und sich bei Steigerung des Abdominaldrucks (Pressen, Husten, Niesen) verstärken. Wenn die Ursache jedoch eine Infektion mit Chlamydien ist, dann verläuft die akute, zu den Verwachsungen führenden Infektion meist unbemerkt und gelegentlich auch chronisch. Die Leber ist an dieser Entzündung im Sinne einer sogenannten Perihepatitis beteiligt, die Funktion dieses Organs jedoch dadurch nicht beeinträchtigt.

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