|
Eine Gruppe schwedischer Wissenschaftler hat bei der Insemination einen neuen Weg beschritten und zumindest bei Paaren mit idiopathischer Sterilität (Kinderlosigkeit ohne erkennbaren medizinischen Grund) damit gute Erfolge beschrieben.
Vor der geplanten Insemination erhielten die Patientinnen Clomifen zur Stimulation der Eierstöcke. Sie wurden dann zwei Behandlungsgruppen zugeteilt. Bei einer wurden die Eileiter vor der Insemination mit einer Lidocain-haltigen (Lokalanästhetikum) Lösung durchspült und bei der anderen die Insemination ohne eine vorherige Durchspülung der Eileiter durchgeführt.
Wie viele Zyklen sind bei einer Inseminationsbehandlung sinnvoll?
Die Richtlinien für die Krankenkassen beantworten diese Frage scheinbar eindeutig: 8 Inseminationen ohne Hormongaben oder nur mit Clomifen und drei Zyklen mit Hormongaben, womit Spritzen mit sogenannten Gonadotropinen gemeint sind. Macht also 11 insgesamt.
Warum führt man diese denn nicht durch, bevor man auf eine IVF wechselt? Ja, und [...]
Laienhaft gesehen würde man davon ausgehen, dass bei einer Insemination der Erfolg der Behandlung nicht zuletzt auch davon abhängt, wie vorsichtig man die Spermien in die Gebärmutter spritzt. Ob also ein weicher und flexibler oder ein rigider Katheter verwendet wird, um die Insemination durchzuführen.
Eine Studie1 aus den USA widerspricht dieser nachvollziehbaren aber offenbar zu simplen [...]