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Wer glaubt, dass das Embryonenschutzgesetz seit dem 1.1.1991 unverändert gilt, liegt falsch. 10 Jahre nach Inkrafttreten wurde das Gesetz geändert … anlässlich der Umstellung von D-Mark auf Euro. In der Zeitschrift “Frauenarzt” stellt der Mannheimer Juraprofessor und Mitglied des Deutschen Ethikrats Jochen Taupitz seinen Kommentar zum Embryonenschutzgesetz vor. Damit man weiß, mit wem man es [...]
Das italienische Verfassungsgericht hat das Fortpflanzungsgesetz Italiens in einigen Teilen für verfassungswidrig erklärt. Damit wird das strengste Gesetz dieser Art in Europa nach 5 jahren wieder gelockert.
Eine künstliche Befruchtung sei keine medizinisch notwendige Behandlung einer Krankheit, die die gesetzlichen Kassen per Gesetz übernehmen müssten. Damit stehe es im Ermessen des Gesetzgebers, inwieweit er ungewollt kinderlosen Ehepaaren finanziell helfen wolle So sieht es das Bundesverfassungsgericht in seiner Urteilsbegründung vom letzten Donnerstag. Die Richter wiesen aus diesem Grund die Verfassungsbeschwerde eines Paares aus [...]
Eigentlich hatten wir kostenmäßig ja einen guten Lauf. Alle wollten den kinderlosen Paaren ihre Behandlung bezahlen. Und getragen von dieser Euphorie dachte man nun auch bereits die aktuell gültige Altersgrenze kippen zu können. Nun gibt es einen Dämpfer: Die Kostenübernahme für Frauen > 40 Jahre wird nicht erfolgen, so ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts. Eine [...]
Das Bundessozialgericht wird am Dienstag (3.3.2009) darüber entscheiden, ob die aktuell gültige Altersbeschränkung für Leistungen der künstlichen Befruchtung auf Frauen unter 40 Jahren rechtens ist. Eine 41 jährige Hamburgerin hatte gegen die aktuell gültigen Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung geklagt
Nein, nicht in Deutschland, sondern in England. Es wurde hier bereits berichtet, dass ein lesbisches Paar aus Großbritannien dagegen geklagt hatte, nicht zu einer kostenfreien IVF-Behandlung zugelassen zu werden, weil es die notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllte. BBC News berichtet nun, dass sie nun auch ohne Gerichtsurteil zur Behandlung zugelassen wurden. Die zuständige Behörde korrigiert nun [...]
In Großbritannien werden die Kosten für eine Kinderwunschbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen vom “National Health System” übernommen. Ein lesbisches Paar hatte sich zunächst mehreren Inseminationen in einer privaten Klinik unterzogen, jedoch ohne Erfolg. Ihre Anfrage an eine Klinik des NHS, eine IVF mit Spendersamen durchzuführen, wurde abschlägig beschieden (wie dies auch in Deutschland der Fall wäre). [...]
Aus Sicht Nichtbetroffener (oder wie sie in den Kommentaren hier bereits genannt wurden “Normalreproduzierer”) ist eine Kinderwunschbehandlung etwas, was man zum Spaß macht oder zumindest freiwillig. Als Behandlung einer Erkrankung wird es jedenfalls nciht gesehen. GA_googleFillSlot(“news_im_text_250x250″); Wenn sich das soziale Umfeld so äußert, dann ist es ärgerlich, aber damit kann man umgehen. Schlimmer ist es, [...]
Kürzlich hatten wir hier einen Bericht über ein Gutachten, welches unter der Federführung von Prof. Diedrich (Uni Lübeck) erstellt wurde und sich mit Änderungen des Embryonenschutzgesetzes beschäftigte. Das Gutachten erfolgt im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Deutschen Ärzteblatt erschien nun ein Artikel zu diesem Gutachten, in dem die Möglichkeit zur Verhinderung von Mehrlingsschwangerschaften noch einmal [...]
Gesunde Drillinge sind kein Schadensfall, so der Oberste Gerichtshof in Österreich. Die Eltern der (dreieiigen) Drillingen hatten mit dem Arzt die Rückgabe von zwei Embryonen vereinbart und sahen sich nun von ihm getäuscht und verlangten den Unterhalt für eines der drei Kinder, da ja eigentlich maximal Zwillinge zu erwarten gewesen wären. Das Gericht berief sich [...]
Über die Online-Ausgabe der ZEIT bin ich auf einen Artikel von Martin Spiewak gestoßen, in dem ein Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung verlinkt wird. Warum Herr Spiewak diesen Artikel als “Glosse” einordnet, erschließt sich mir übrigens nicht Eine Kurzfassung des Gutachtens findet sich hier. Die Autoren fordern das, was sich Reproduktionsmediziner und ihre Patienten schon lange wünschen: [...]
Die Behandlung mit den Samen eines Spenders ist zum Beispiel bei einer Azoospermie des Partners auch in Deutschland eine häufig angewendete Behandlungsmöglichkeit. Während die Kinderwunschbehandlungen mit den Spermien des Partners bis ins Letzte geregelt ist, bestehen bei der donogenen Insemination keine gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Kindern, Spendern und Eltern Sicherheit verleihen könnten. Ärztliches Standesrecht und die [...]