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Im vergangenen Jahr sind in Deutschland nach Angaben von Ärzten deutlich weniger Kinder nach einer In-vitro-Fertilisation (IvF) auf die Welt gekommen als noch 2003. Wurden 2003 nach künstlicher Befruchtung 17 606 Kinder geboren, so seien es 2004 nur noch etwa 9 800 gewesen. Ursache sei die höhere Selbstbeteiligung an den Kosten nach der Gesundheitsreform, hat [...]
Klar geregelt ist für die gesetzlich versicherten Paare, die sich einer IVF unterziehen, dass nach einer Geburt der Anspruch auf weitere 3 Behandlungen besteht (zu 50% von der Kasse bezahlt). Weitere Regelungen der Kostenerstattung bei Kinderwunsch-Behandlungfinden sich im Theorie-Teil. Es fehlte jedoch eine klare Regelung für den Fall, dass eine Schwangerschaft eintrat, jedoch nicht mit [...]
Das aber zu unrecht: “Wir fahren Mercedes, glauben aber einen reparaturbedürftigen Golf zu steuern“, kommentiert Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das wenig schlüssige Ergebnis Das deutsche Gesundheitswesen schneidet in einem internationalen Vergleich hinsichtlich Qualität und Zugang zu medizinischen Leistungen sehr gut ab. Paradoxerweise sind Deutsche mit ihrem Gesundheitssystem [...]
das Ärzteblatt berichtet, dass die Zahl der künstlichen Befruchtungen in den Niederlanden ist erstmals zurückgegangen sei. 2004 seien 15 297 solcher Behandlungen und damit rund drei Prozent weniger als im Vorjahr vorgenommen worden. Der Grund ist der gleiche wie in Deutschland, denn auch in den Niederlanden werden die Kosten für eine Behandlung nicht mehr voll [...]
Bisher stellten sich die privaten Krankenkassen ausnahmslos auf den Standpunkt, dass die Kosten einer Kinderwunschbehandlung durch sie nicht zu übernehmen sind, wenn das Paar bereits ein gemeinsames Kind hatte. Dies wurde semantisch spitzfindig damit begründet, dass eine Kinderlosigkeit nicht bestehe und daher auch nicht behandelt werden müsse. Dass trotz eines Kindes durchaus weiterhin ein Kinderwunsch [...]
Im Kinderwunsch-Forum kommen immer wieder verwirrte Fragen zu der Zahl der *icsi*- oder *ivf*-Versuche, welche die Krankenkasse bei gesetzlich Versicherten trägt. Die Auskunft der Sachbearbeiter ist dann gelegentlich, dass man erst einmal zwei Versuche genehmige und ein dritter dem Paar dann zusteht, wenn eine Schwangerschaft eingetreten sei. Das ist ganz großer Blödsinn. In der entsprechenden [...]
Gegenwärtig werden bei bis zu drei Behandlungen mit der künstlichen Befruchtung von den gesetzlichen Krankenkassen 50% der Behandlungskosten übernommen. Ein erneuter Anspruch ergibt sich nach Geburt eines Kindes. Wichtig ist in diesem Zusammenhang , dass eine “hinreichende Erfolgsaussicht” besteht. Was mit diesem Passus gemeint ist, war seit dem 1.1.2004 unklar. Die Krankenkassen vertraten bisher den [...]
In der aktuellen Welt am Sonntag wird auf die Folgen der Gesundheitsreform vom 1.1.2004 eingegangen. Die Zahl der durchgeführten Behandlungen ist im letzten Jahr deutlich zurückgegangen, da bei der künstlichen Befruchtung 50% der entstehenden Kosten von den Patienten getragen werden müssen. (Hier mehr zu den Regelungen bei den Kosten) “Die 2004 eingeführte Eigenbeteiligung der Patienten [...]
Die Kosten für eine Befruchtung im Reagenzglas können in der Schweiz weiterhin nicht der obligatorischen Krankenversicherung angelastet werden. Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) hat die Beschwerde einer Patientin abgewiesen. Eine Schweizer Bürgerin hatte ihre Kasse auf die Erstatung von 2260 Franken verklagt, die sie im Zusammenhang mit einer künstlichen Befruchtung für Medikamente ausgegeben hatte. Das EVG [...]
Wie Anwalt.tv berichtet, ist die Klage einer Frau abgewiesen worden, die nach einer Sterilisation aufgrund veränderter Lebensverhältnisse Kinderwunsch hatte: Unfruchtbarkeit nach einer gewollten Sterilisierung ist keine Krankheit. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart besteht deshalb kein Anspruch auf eine Übernahme von Kosten für eine Resterilisierung [sic!, gemeint ist Refertilisierung] oder Maßnahmen der so genannten In-vitro-Fertilisation [...]
In der Schweiz gibt es eine Initiative des Vereins “Kinderwunsch“, die Kosten für die künstliche Befruchtung von den Krankenkassen bezahlen zu lassen, wie der Beobachter berichtete. Dem Artikel zufolge hat die Vorlage gute Chancen. Eine Entscheidung hierzu wird von der zuständigen Eidgenössische Leistungskommission im Herbst zu erwarten sein. Danach müsste dann noch der Bundesrat zustimmen. [...]
Nachdem schon niedrigere Instanzen Angehörigen der Bundeswehr die Kostenübernahme für Maßnahmen der küstlichen Befruchtung zustanden: Allein die medizinische Notwendigkeit sei ausschlaggebend. Die freie Heilfürsorge – eine kostenlose Betreuung innerhalb der truppenärztlichen Organisation, da Soldaten nicht krankenversichert sind – umfasse auch Erkrankungen, die nicht dem Erhalt der Wehrdienstfähigkeit dienten. Das Gericht stellte der Bundeswehr frei, entweder [...]